Henryk M. Broder mitten in der Feldarbeit

Henryk Broder

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In einem Gespräch mit dem TV-Moderator und Gastredakteur des ZEITmagazins Gil Bachrach teilt der Autor Henryk M. Broder mit, er recherchiere gerade zur Frage, worin sich jüdische Frauen von nicht jüdischen beim Sex unterscheiden. Er sei „mitten in der Feldarbeit“ über dieses Thema.

Gleichwohl scheinen zwei Arbeitshypothesen für Broder bereits mitten in der Feldarbeit festzustehen: „Es gibt zwei furchtbare Fehlentscheidungen im Judentum: Die eine war, die Polygamie abzuschaffen, die andere, Schalentiere für nicht koscher zu erklären. Zwei Fehler des Judentums, die wahrscheinlich auch einen gewissen Beitrag zum Antisemitismus geleistet haben. Man kann sich aber als Jude diesen beiden Geboten entziehen, ohne Gefahr zu laufen, dafür gesteinigt zu werden.“

Warum Broder die Abschaffung der Polygamie für eine Fehlentscheidung hält, wird implizit aus dem Gesprächszusammenhang deutlich. Die vermeintliche Fehlerhaftigkeit der Entscheidung, Schalentiere für nicht koscher zu erklären, dürfte ebenfalls auf die Vorlieben des jüdischen Autors zurückzuführen sein.

Das vollständige ZEITmagazin-Gespräch finden Sie hier.

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