Neues Deutschland: designierte Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Lay und Dreibus: Haben Verständnis für Kritik am Personalvorschlag für neuen Bundesvorstand

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Berlin (ots) – Die designierten Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Caren Lay und Werner Dreibus, haben Verständnis für die Kritik am Personalvorschlag für den neuen Bundesvorstand der Partei geäußert, diesen aber als Chance für die Bewältigung der innerparteilichen Krise gewertet.

In einem Interview mit der Berliner Tageszeitung „Neues Deutschland“ (Dienstagausgabe) kritisierten sie, in den zwei Jahren seit der Parteigründung sei es nicht gelungen, die unterschiedlichen Traditionen der Mitglieder zusammenzuführen. Hierzu müsse es zu einer Normalisierung des Verhältnisses der Gesamtpartei zu den Strömungen und zwischen ihnen kommen, erläuterte Caren Lay. Unterschiede dürften nicht in den Mittelpunkt gerückt werden, wofür ein starkes Zentrum sorgen müsse, so Dreibus.

Beide Politiker sprachen sich dafür aus, sich für die anstehende Programmdebatte Zeit zu lassen. Der Vorstand der Linken hatte kürzlich in einem Zeitplan festgelegt, dass ein Parteitag im Spätherbst 2011 das neue Programm beschließen soll. Man habe bisher zu wenig Zeit dafür genutzt, „unsere mittel- wie langfristigen Vorstellungen zu diskutieren“, so Dreibus.

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