Afghanistan GdP-Chef Freiberg gegen geändertes Polizei-Mandat

Trade Union of the Police

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Halle (ots) – Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, hat vor dem Hintergrund der Debatte über eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes vor Gefahren für deutsche Polizeiausbilder gewarnt. "Ich warne davor, das Mandat der Polizei zu verändern", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Wir bilden gerne aus, aber nur in gesicherten Camps. Wir sind kein Teil des Bürgerkrieges.

Wir sind auch nicht bereit, die Taliban zu bekämpfen. Das ist Aufgabe von Militär und paramilitärischen Einheiten." Im Übrigen halte er die jüngsten Äußerungen der Bundesregierung für "verworren", kritisierte Freiberg. Dies gelte nicht zuletzt für die Angaben zu einem möglichen Beginn und Ende des Abzugs vom Hindukusch. Die Zahl der deutschen Polizeiausbilder soll von 123 auf 200 erhöht werden.

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