Kraft: SPD muss Blick nach vorn richten

Essen (ots) – Die Chefin der NRW-SPD, Hannelore Kraft, hat an ihre Partei  appelliert, sich nicht zu lange mit der Aufarbeitung der   Wahlniederlage vom 27. September aufzuhalten. Der WAZ-Mediengruppe   (Donnerstagausgaben) sagte sie. `Wir sollten schnellstmöglich wieder den  Blick nach vorn richten." Das erwarte sie auch vom scheidenden   SPD-Chef  Franz Müntefering beim morgen beginnenden Parteitag in   Dresden. `Er ist erfahren genug zu wissen, dass der Verlauf  des Parteitages davon abhängt, wie die Auftaktrede intoniert",  erklärte Kraft. Die Politikerin, die in Dresden als SPD-Vizechefin kandidiert,   bekannte, sie fahre "mit einem bisschen Unruhe nach Dresden." Es sei keine leichte Aufgabe, ihrer Partei neuen Mut zu geben. Aber der   designierte SPD-Chef Sigmar Gabriel sei "der richtige Mann dafür". Die SPD müsse den Wählern ein Angebot machen, "das den Menschen die   Abstiegsängste nimmt und wieder soziale Sicherheit gibt." Zur   Linkspartei sagte Kraft, "wir suchen die Auseinandersetzung und   nicht die Zusammenarbeit". Mit Blick auf die Landtagswahl im Mai   2010 versicherte Kraft, dass NRW unter SPD-Führung "nur mit einer stabilen Mehrheit regiert werden wird."

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