Kölner Stadt-Anzeiger: Unions-Arbeitnehmerflügel gegen geplante Gesundheitsreform – „Anschlag auf die soziale Balance“

Köln (ots) – Führende Vertreter des Arbeitnehmerflügels der Union haben Kritik an der von der Koalition geplanten Gesundheitsreform geübt. „Den Arbeitgeberanteil einzufrieren bedeutet nichts anderes, als die Wirtschaft aus der Verantwortung für mehr Effizienz im Gesundheitswesen zu entlassen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Wie durch weniger Verantwortung mehr Kostenbewusstsein entstehen soll, ist mir ein Rätsel.“ Schummer ist Mitglied im Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA), Konrad Kobler, erklärte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, der im Koalitionsvertrag fixierte Plan sei „ein weiterer Anschlag auf die soziale Balance“, weil die Versicherten einseitig belastet würden. „Wir sind dafür, im bestehenden System zu bleiben. Es kann nicht sein, dass wir eine neoliberale Kopfpauschale einführen.“ Damit werde das Gesundheitssystem „von Steuereinnahmen abhängig gemacht“.

Köln (ots) – Führende Vertreter des Arbeitnehmerflügels der Union haben Kritik an der von der Koalition geplanten Gesundheitsreform geübt. „Den Arbeitgeberanteil einzufrieren bedeutet nichts anderes, als die Wirtschaft aus der Verantwortung für mehr Effizienz im Gesundheitswesen zu entlassen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Wie durch weniger Verantwortung mehr Kostenbewusstsein entstehen soll, ist mir ein Rätsel.“ Schummer ist Mitglied im Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA), Konrad Kobler, erklärte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, der im Koalitionsvertrag fixierte Plan sei „ein weiterer Anschlag auf die soziale Balance“, weil die Versicherten einseitig belastet würden. „Wir sind dafür, im bestehenden System zu bleiben. Es kann nicht sein, dass wir eine neoliberale Kopfpauschale einführen.“ Damit werde das Gesundheitssystem „von Steuereinnahmen abhängig gemacht“.

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