WAZ: Matschie: Die SPD hat sich wundgerieben

Christoph Matschie, German politician
Image via Wikipedia
Essen (ots) – Die SPD hat sich nach den Worten ihres Präsidiumsmitglieds  Christoph Matschie „wundgerieben“. Sie müsse einen Ton finden, der  wieder Vertrauen wecke, mahnte Matschie in einem Interview mit den Zeitungen der  Essener WAZ-Mediengruppe. Nachdem die  SPD Wahlen verloren habe,  lägen bei vielen die Nerven blank. „Aber eine Partei, die mit sich  selbst im Clinch liegt, wird die Wähler verschrecken`, warnte  Matschie
Zu den Auseinandersetzungen in seinem eigenen Verband sagte der   thüringische Parteichef, er sei zuversichtlich, dass ein   SPD-Parteitag am Wochenende den Koalitionsvertrag mit der
CDU mit großer Mehrheit billigen werde. Er sei sich auch sicher, dass die SPD-Fraktion Frau Lieberknecht von der CDU zur Ministerpräsidentin   wählen werde.
Für ihn seien die letzten Wochen ein „ziemlicher Kraftakt` gewesen.  Bei den Auseinandersetzungen  in der thüringischen  SPD sei der Ton  „äußerst verletzend` gewesen. Grundsätzlich hält Matschie aber  Koalitionen mit Grünen und Linken für möglich. Wichtig sei das Vertrauen. „Das war nicht da`, sagte Matschie, „die Linken haben   hinter meinem Rücken agiert`. In den Verhandlungen mit der Union   habe die SPD einen Politikwechsel in wichtigen Feldern erreicht.   „Wir haben bewusst eine Thüringer Lösung gesucht`, fügte er mit   Blick auf die Bundes-SPD hinzu.

Essen (ots) – Die SPD hat sich nach den Worten ihres Präsidiumsmitglieds  Christoph Matschie „wundgerieben“. Sie müsse einen Ton finden, der  wieder Vertrauen wecke, mahnte Matschie in einem Interview mit den Zeitungen der  Essener WAZ-Mediengruppe. Nachdem die  SPD Wahlen verloren habe,  lägen bei vielen die Nerven blank. „Aber eine Partei, die mit sich  selbst im Clinch liegt, wird die Wähler verschrecken`, warnte  Matschie

Zu den Auseinandersetzungen in seinem eigenen Verband sagte der   thüringische Parteichef, er sei zuversichtlich, dass ein   SPD-Parteitag am Wochenende den Koalitionsvertrag mit der

CDU mit großer Mehrheit billigen werde. Er sei sich auch sicher, dass die SPD-Fraktion Frau Lieberknecht von der CDU zur Ministerpräsidentin   wählen werde.

Für ihn seien die letzten Wochen ein „ziemlicher Kraftakt` gewesen.  Bei den Auseinandersetzungen  in der thüringischen  SPD sei der Ton  „äußerst verletzend` gewesen. Grundsätzlich hält Matschie aber  Koalitionen mit Grünen und Linken für möglich. Wichtig sei das Vertrauen. „Das war nicht da`, sagte Matschie, „die Linken haben   hinter meinem Rücken agiert`. In den Verhandlungen mit der Union   habe die SPD einen Politikwechsel in wichtigen Feldern erreicht.   „Wir haben bewusst eine Thüringer Lösung gesucht`, fügte er mit   Blick auf die Bundes-SPD hinzu.

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