Tödlicher Badeunfall durch Brückensprung

Dortmund – Ein siebzehnjähriger Jugendlicher aus Dortmund kletterte am 23.08.2009, gegen 16:00 Uhr, auf die Eisenbahnbrücke Hardenberg, um vom höchsten Punkt der Brücke in den Kanal zu springen. Bei der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal (KM 3,2000) in Dortmund-Lindenhorst handelt es sich um eine Rundbogen-Metallkontruktion. Konstruktionsbedingt wird eine 15000 Volt-Stromleitung oberhalb des Fahrdrahtes geführt. Der Jugendliche wurde bei einem Sprung von der Brücke durch einen Lichtbogen getroffen, erhielt so einen Stromschlag und fiel leblos ins Wasser, wo er versank.
Nach der Bergung durch die Feuerwehr verliefen die Reanimationsversuche des Notarztes leider erfolglos.
Anwesende Freunde und zwischenzeitlich eingetroffene Angehörige des Jugendlichen wurden vor Ort durch einen Notfallseelsorger sowie ein Kriseninterventionsteam der Feuerwehr betreut.

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