Die Zukunft der großen städtischen Festivals

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Bislang ist den Kulturschaffenden und den Bürgern der Stadt unsicher geblieben, was aus der Traumzeit, ebenso was aus den Duisburger Akzenten werden soll. Mit einer Anfrage bei Herrn Janssen, Kulturdezernent der Stadt, wollte ich Klarheit gewinnen. In einem Telefonat erläuterte er mir den aktuellen Stand. Wenn es nach Verwaltung und Politik ginge, wäre die Zukunft der Festivals gesichert. Im Haushalt seien 200.000 Euro eingeplant. Und bis auf den ehemaligen Hauptsponsor der Traumzeit, RWE, würden alle übrigen Sponsoren weiterhin dabeisein.

Es gibt allerdings noch einige Unwägbarkeiten: Der Haushalt muss erst von der Bezirksregierung genehmigt werden. Zudem ist noch von der Politik zu entscheiden, ob die beiden Festivals jeweils in einem Zweijahres-Rhythmus stattfinden, also jährlich wechseln. Die Verwaltung wird der Politik im August dazu eine Vorlage präsentieren. Und über einen zukünftigen künstlerischen Leiter der Traumzeit werde bereits intern gesprochen.

Zur Absage des Musikfestivals für 2012 erläuterte Janssen, dass der Ausstieg von RWE für ihn überraschend gekommen war. Der Vertrag lief zwar aus, und innerhalb der RWE war dieses Sponsoring auch nicht ganz unumstritten. Im Sommer 2011 hätte er jedoch noch vernommen, er brauche sich keine Sorgen zu machen. Der Rücktritt der Landesregierung habe schließlich eine Notfinanzierung unmöglich gemacht.

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Die speziellen Konflikte von Tim Isfort mit der Verwaltung würden zentral die Duisburg Marketing Gesellschaft betreffen, bei der Isfort als Honorarkraft beschäftigt gewesen sei. Es gab nach Janssen unterschiedliche Auffassungen darüber, ob der Vertrag zum Jahresende 2011 auslief oder nicht. Isfort habe mit einer Klage reagiert. Eine solche Reaktion könne Janssen durchaus verstehen, die Art und Weise, wie dann aber die Öffentlichkeit gesucht worden sei, hätte eine zukünftige Zusammenarbeit unmöglich gemacht. Wer der neue künstlerische Leiter sein wird, könne er noch nicht sagen. Mit einer bereits favorisierten Personen habe man noch nicht gesprochen.

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Beitrag von auf 10. Juli 2012. Abgelegt unter Duisburg, Kultur, Medien, Meinung, Musik, Regional. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Kommentare und Pings sind geschlossen.

3 Antworten auf Die Zukunft der großen städtischen Festivals

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    • Danke für Dein Interesse, Heiko. Das Neue, das die Initiativen wollen, ist eine Strukturveränderung. Dazu gehört ein Kulturentwicklungsplan und ein Gremium, in dem ein solcher erarbeitet werden kann. Das Motto der Demo ‘wir müssen reden’ trifft diesen Sachverhalt ganz gut. OB Link hat Gesprächsbereitschaft signalisiert und wie ich erfahren habe, kommt es bereits zu ersten Aussprachen. Dass Du mit der Stadt nicht reden musst, wie Du in Deinem Artikel erwähnst, lässt Dich wohl übersehen, dass zu reden der Beginn einer neuen Kooperation von Szene und Stadt werden könnte. Ich zumindest bin gespannt :-)

      Reinhard Matern
      12. Juli 2012 auf 08:52