Duisburger Integrationsrat will lieber türkisch statt deutsch

Splittergruppen-Ratsherr Rainer Grün

In der heutigen Ratssitzung ging es beim Thema Integrationsrat heftig zur Sache.

Streitpunkt war vor allem die gewünschte Änderung der rot-rot-grün Ratsmehrheit hinsichtlich Zielvereinbarung des Erwerbes von Sprachkompetenz. Das Fraktionsbündnis forderte, dass der Erwerb der deutschen Sprache in Duisburger Integrationsprojekten primäres Ziel sein solle: „Der Erwerb der deutschen Sprache ist eine Schlüsselfrage für gelungene Integration und Chancengleichheit. Für den Lernerfolg und zur Förderung von Mehrsprachigkeit bei Kindern und Jugendlichen kann herkunftssprachlicher Unterricht sinnvoll sein. Dieser soll als zusätzliches Angebot – beispielsweise als Arbeitsgemeinschaft – angeboten werden. Des Weiteren soll optional die Herkunftssprache als zweite Fremdsprache angeboten werden.“

Dies ging wenige Tage zuvor dem konservativen Flügel des Integrationsrates zu weit. In einer unter Missachtung der Ladungsfristen eiligst einberufene Sondersitzung stimmte der türkisch nationalistische Flügel unter Führung von Gürsel Dogan (CDU), Rainer Grün (DAL/DWG) und Sevket Avci, am gegen die Änderungen der für die Ratsitzung vorgeschlagene Zielvereinbarung.

In welcher politischen Laienkultur diese Abstimmungen stattfanden, offenbarte sich erst in Diskussion der montäglichen Ratssitzung. Zumal zuvor im Integrationsrat fleißig angestimmt wurde ohne dass die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde.

Entsprechend unbedarft äußerte sich im Nachgang auch Integrations-Chef Avci mit den Worten: „Wussten wir nicht, das hat uns keiner gesagt, das haben wir einfach gemacht“. Dies geschah offensichtlich auf das Bestreben von Rainer Grün.

Warum Rainer Grün, bei der Sondersitzung nicht auf die einfachsten Formalien geachtet hat, erschloss sich keinem der beteiligten Zuhörer der öffentlichen Sitzung.

Der einstige Bergmann und umgeschulte Webdesigner, nun mehr als Fachkraft für Sicherheit arbeitende, sprach denn auch im Duktus des umstrittenen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan von Assimilation statt Integration, wenn man Duisburger Migranten nicht zuvörderst die Muttersprache lernen ließe.

„Die Muttersprache soll zur zweiten Fremdsprache degradiert werden. Der Geist, der dahinter steckt, ist Assimilation und nicht Integration“ und endet mit der Frage, wollen sie die Sprache und Kultur der Migranten verschwinden lassen?

Ähnlich äußerte sich der türkische Ministerpräsident im Februar 2011 auf einer Großveranstaltung in Düsseldorf. „Ich sage Ja zur Integration, aber niemand wird in der Lage sein, uns von unseren Traditionen zu trennen. Alle sollen Deutsch lernen, aber zuerst sollen sie sehr gut Türkisch lernen“, so Erdogan unter dem Beifall nationalistischer Türken.

Splittergruppen-Ratsherr Rainer Grün, der auch gerne als „Homberger Störenfried“ bloggt und dort auch neben seiner subjektiver Politikverdrossenheit auch gern mal Erbstreitigkeiten mit seiner türkischen Verwandtschaft thematisiert, drohte dann auch ganz unverblümt, dass der Integrationsrat die Zielvereinbarung ad acta legen würde, wenn es im Rat eine Mehrheit für rot-rot-grüne Änderungen geben würde.

Dies ging dann auf der montäglichen Ratssitzung auch dem bis dahin ruhig gebliebenen SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Mettler zu weit, dieser sagte in Richtung Grün, dass es dem Integrationsrat wohl nur um schiere Selbstbeschäftigung ginge. Die grüne Ratsfrau Nazan Aksu brachte die Verschiedenheit dann auch aus ihrer Sicht auf den Punkt: „Bei aller Dramaturgie und Polemik von Herrn Grün und Herrn Dogan entscheidet der Rat der Stadt Duisburg“. Aksu wieß darauf hinzuweisen, dass es im Integrationsrat eben zwei unterschiedliche politische Ansichten gäbe.

So sei im Vorfeld jede Diskussion zur angestrebten Mehrsprachigkeit in der Zielvereinbarung mit der Ein-Stimmen-Mehrheit der Nationalisten im Integrationsrat verhindert worden. Mit der Folge, dass eine demokratische Befassung und Diskussion der Zielvereinbarung eben nur im Rat der Stadt stattfinden könne.

Letztlich wurde mit den Stimmen der SPD, Grünen, Linkspartei und Teilen der FDP die Änderungen angenommen.

Es sei schade, dass sich der Integrationsrat so verhält, sagte uns im Nachgang Bürgermeister Erkan Kocalar (Linke) und der migrationspolitsche Sprecher der SPD-Ratsfraktion Ercan Idik.

„Wir wollten dem Integrationsrat mit der Zielvereinbarung mehr politischen Einfluss geben“, so der Integrationsexperte Idik, und das Verhalten „nun mehr hat das Verhalten des Integrationsrates den Migranten mehr geschadet als genützt“. – „Statt die Hilfe der Fachgremien und der Bezirksvertretungen dankend anzunehmen, stellt sich der Integrationsrat ins Abseits“ erklärte Bürgermeister Kocalan im Kontext.

 

 

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17 thoughts on “Duisburger Integrationsrat will lieber türkisch statt deutsch

  1. Völlig daneben und überflüssig. Es gibt einfach zu viele Leute die was zu sagen haben wollen….Die deutsche Sprache zu lernen ist Pflichtprogramm in Deutschland und alles andere ist „Nice to have“. Das sage ich als Migrant!

  2. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Wir reden nicht über Türken, die gerade am Bahnhof begrüßt werden sondern auch um in Duisburg Geborene mit türkischem Migrantenhintergrund. Und denen soll als erste Sprache türkisch eingehämmert werden? Der Bürger hat eine gesellschaftliche Pflicht zur Mitwirkung. Die deutsche Sprache verpflichtend vorzuschreiben, ist umso nachvollziehbarer bei tausenden von unbesetzten Lehrstellen, weil qualifizierte Bewerber fehlen. Wer da nicht spurt, dem sollte man den Brotkorb notfalls höher hängen.

  3. Und ich spreche dann ab sofort nur noch Französisch, ätsch. Ja wo leben wir denn! Duisburg gehört zu Deutschland und die Landessprache ist noch immer Deutsch. Oder habe ich etwas verpaßt?

  4. Mir erschliesst sich die Erfordernis dieser Diskussion nicht. Es ist völlig klar, dass Kinder zunächst ihre Muttersprache lernen, und dafür ist die Familie zuständig. Integrierte Zuwanderer wissen, dass es sehr sinnvoll ist, dazu im frühesten Alter die Landessprache zu erlernen, was spätestens im Kindergarten passieren sollte, um Schulbildung erwerben zu können. Dass in Deutschland Deutsch gesprochen wird, erfordert wohl keinen Ratsbeschluss. Wenn ich nach Frankreich auswandere, muss ich mich auch damit abfinden, dass Französisch die erste Sprache und meine Muttersprache dort Fremdsprache ist. Und wenn Türken in Deutschland leben wollen, gilt für sie ebenfalls, dass ihre Muttersprache Fremdsprache wird. Sonst funktioniert Integration nicht.

  5. Türkei – Kanada – Albanien. Wie werden Hochqualifizierte international geklaut? Vor etlichen Jahren eröffnete Kanada eine Botschaft in Albanien. Es wurden 5-stellige Migrationsprämien für Hochqualifizierte zur Emigration ausgeschrieben. Nach zwei Jahren schloss die kanadische Botschaft in Albanien; jetzt erfolgt die Vertretung von Rom, Italien.

    Das Boom-Land Türkei hat große Zuwächse beim BIP in den letzten Jahren und ist eine Nation mit vielen jungen Menschen. Hochqualifizierte werden dringlich gebraucht – selbst aus Duisburg. Die Muttersprache ist zur Repatrierung wichtig. Viele qualifizierte Duisburger Migranten machen den MIGGER und hauen aus der P-R-O-L-L-Town Duisburg ab. Mega-Schlauleuchten können in Deutschland die doppelte Staatsangehörigkeit beantragen.

    Stellen Sie sich bitte vor, in der P-R-O-L-L-Town Duisburg gibt es zwei Forderungen:
    1. Die Revier-Gardisten der drei historischen Monopole Montanindustrie, Parteihochburg und Mediengiganten wie WAZ und WDR sollen Demokratie lernen
    2. und zugereisten Türken Deutsch.

    Das ist ein echter Revierwitz. Globaler Fun, da lacht die ganze Welt. Über die herrschenden Trends wird manchein alt-eingesessener Revier-P-R-O-L-L froh sein: Man bleibt unter sich. Die Leistungsträger machen den MIGGER.

    P-R-O-L-L: Projektion Ruhrgebiet Ohne Langfristige Lösung. Zero-Region Revier – null Strukturwandel Ruhrgebiet.

    Der Kommentator mit interregionaler Herkunft ist ein bekennender Prämigrant Duisburg und hat profunde Erfahrungen mit der Politik und Stadtverwaltung Duisburg seit einem Jahrzehnt: P-R-O-L-L-Town Duisburg.

    Los, Negationmark http://negationmark.wordpress.com ! Setzt nochmal ein NEINZEICHEN in Duisburg.

  6. Mit Ihrer Art, Herr Grün, öffnen Sie nicht nur türkischen Nationalisten Tür und Tor, sondern auch deutschen. NPD und Pro NRW scharren schon länger mit den Stiefeln. Mn kann es in Marxloh beobachten: auf der einen Seite die grauen Wölfe auf der anderen die weißen, dazwischen die Gegner des Faschismus jegwelcher Kultur. Ist Ihnen das egal, wollen Sie das? Auch wenn es viele nicht für möglich halten: Im Faschismus sind sie sich einig und stehen zusammen. Da geht’s dann nicht um „Du Türke“ und „Ich Deutscher“. Da kämpft man vereint fürs Nationale, so wie es die NPD mit ihrem „Fest der Völker“ zeigt. Erst wenns um „Du Moslem“, „Ich ? (Nix, Christ, Germane, Heide, Satanist)“ geht – wird gekämpft bzw. gemordet. Will man es so weit kommen lassen. Macht ein Grün das, damit der vorbestrafte (s. Ruhrbarone) Pro NRW-OB-„Spitzen“Kandidat ans Steuerrad kommt und mal ganz nach rechts außen fährt?

  7. Deutscher Taxifahrer und Deutscher Redaktionsleiter in Duisburg. i-NGO Blazejewski (NRZ Duisburg) und Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) quälen sich bei einer historischen Bewährung der abendländischen Kultur in der P-R-O-L-L-Region Ruhrgebiet – bisher ohne Erfolg.

    Die Zeitungsauflage Duisburg driftet gen finalen Abgrund, berichtet IVW.

    Die Druckauflage der WAZ und NRZ Duisburg wird im ersten Quartal unter 60.000 gehen, so meine Projektion nach Angaben des IVW-

    Im vierten Quartal laß noch jeder siebte Duisburger eine WAZ oder NRZ, im dritten Quartal 2011 war es noch knapp jede achte Duisburgerin – minus 9, 7 Prozent, so Daten aus IVW.

    Nicht dass ich jetzt meinen würde, die neuen Redaktionsleiter i-NGO Blazejewski (NRZ Duisburg) und Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) seien alte SPD-Mietfinger wie Wolfgang Gerrits oder Götz Middeldorf (der sind im Print outet, aber nicht online).

    Nein, sie haben die Subsidiarität des Lokaljournalismus nicht verstanden, um ihr eigenes Blatt vor den umausweichlichen Niedergang zu retten. i-NGO Blazejewski (NRZ Duisburg) und Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) sind nicht mehr mit ihren Lesern vernetzt. Ich bin geneigt anzunehmen: i-NGO Blazejewski (NRZ Duisburg) und Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) sind geprägt vom P-R-O-L-L-Regiem von Duisburg, Ruhrgebiet und NRW – in der Tradition der historischen Monopole Montanindustrie, Parteihochburg und WDR- sowie WAZ-Medien-Gigant.

    i-NGO Blazejewski (NRZ Duisburg) und Oliver Schmeer (WAZ Duisburg) stehen an der Schwelle zur kulturhistorischen Bewährung: Türkisch oder Deutsch oder sowohl als auch, aber in klarer Front gegen das P-R-O-L-L-Regiem. Der Reviergeist der Monopole hat auch die Immigranten integriert.

    Klassen- oder Rassenkampf in Duisburg? Duisburg lebt nicht in der Vielfalt einer internationalen Stadt. Der Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (Grüne Duisburg) ist ein interkultureller Versager seit seinem Amtsantritt 2000 – echt Voll-P-R-O-L-L Duisburg, so meine Sicht.

    Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (Grüne Duisburg) und inniger Oberbürgermeister Adolf Sauerland Unterstützer hau ab aus Duisburg, sonst mach ich den MIGGER. Prämigrant Duisburg bin ich schon längst. Ich will interkulturellen Frieden und Fortschritt – Zukunft für Duisburg.

    Ich setze ein NEINZEICHEN gegen Stadtdirektor Dr. Peter Greulich (Grüne Duisburg)

  8. Die konservativen Türken, unterstützt vom „Homberger Störenfried“ haben offenbar gar nichts begriffen, zumindest nichts von Integration. Interessant ist, dass beiträge in dem bewussten blog, selbst sehr sachliche beiträge, nicht veröffentlicht werden, wenn Sie Herrn Grün nicht gefallen und nicht in seine Richtung gehen. Dieser Ratsherr sollte bei der nächsten Wahl unbedingt abgelöst werden, weil er ein sehr schlechtes Verhältnis zu demokratischen Prozessen hat.

    • @ Bandelier

      Die Geschichtsforschung vom Niederrhein berichte, dass im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts viele Menschen in die USA emigrierten. Viele lebten notdürftig untergebracht. Die Behelfsunterkünfte waren aus frisch geschlagenem Holz gezimmert und der eiskalte Wind blies durch die Ritzen, als das Holz trocknete. Die deutschen Migranten lebten in Ghettos, bauten ihre eigenen Kirchen und pflegten ihre Muttersprache – bis zum Ersten Weltkrieg.

      Dann wurden die Söhne der Migranten eingezogen und mussten Englisch lernen. Auf diese Weise gelangte dann die ortsübliche Sprache in die Migrantenfamilien.

      Viele kennen die Geschichte, dass in den USA eine Abstimmung über die offizielle Landessprache statt fand: Deutsch hat knapp verloren, heißt es.

      An dieser Stelle kann auch die Frage gestellt werden, wozu eine Stadtverwaltung da ist. Das Referat für Integration Duisburg könnte z.B. bei OECD und UN nachfragen, welche wissenschaftlichen, internationalen Erkenntnisse und Erfahrungen es zu diesem Thema gibt, bzw. die Ratsleute könnten darum bitten.

      Vieles in Duisburg hat eierruhrmäßig Hand und Fuß. Der Strukturwandel Ruhrgebiet hat Herz und Verstand. Duisburg ist das Oberzentrum und Tor zum Niederrhein. Also, rein ins Rheinland!

      Übrigens: Beim multifaktoriellen Städteranking (Berlin Institut) erhält Duisburg einen kleinen demografischen Pluspunkt. Das ist die Geburtenrate der Zugereisten mit internationaler Herkunft, die sich beim innerstädtischen Umzug vom Norden in den Süden sofort einheimischen Verhältnissen anpasst.

      Ich find das ganze Thema total biber – also ganz schön scharf. (Kara Biber = Scharzer Pfeffer, Pul Biber = roter Blättchen-Pfeffer)

      175 gr. ‚Schwarze Pfeffer Ganz‘ gibt bei unserem Stadtteil-Libanesischen Lebensmittelgeschäft für € 1.80.

  9. @ Bandelier

    Ein kleiner Ausflug in die europäische Geschichte und die Duisburger Wirklichkeit.

    >> Die konservativen Türken, unterstützt vom “Homberger Störenfried”
    >> haben offenbar gar nichts begriffen, zumindest nichts von Integration

    Vor etwa 75 Jahren haben Griechenland und die Türkei im großen Stil Bevölkerungsteile ausgetauscht. Die Generation, die das als Kind miterlebte und jetzt in Duisburg lebt, hat das gut in Erinnerung. Migrationserfahrung: Drei Länder in einem Leben.

    Die Zugereisten mit internationaler Herkunft fühlen sich schlecht behandelt (eben nicht integriert und nicht anerkannt). Beim Arbeitsamt gilt: 1. Die Einheimischen, 2. die EU-Bürger, 3. die Türken, 4. alle anderen, behaupten die sog. Nicht-Integrierten. In Duisburg wird selektiert.

    Duisburg hat 10.000 bis 30.000 Einwohner weniger, als offiziell angegeben. Viele Türken haben eine sehr knappe Rente, in Duisburg kann damit kaum überlebt werden. Diese Duisburger mit einer Duisburger Scheinadresse leben das ganze Jahr in der Türkei, kommen einmal jährlich nach Duisburg wegen Behördengängen, zu Besuch und zum medizinischen Checkup.

    Aktuell ist die Arbeitslosenzahl in Duisburg bei 13,1% – bei den Zugereisten mit internationaler Herkunft deutlich höher. Die Türkei boomt. Ich frage mich, wann die Finanzmärkte aus den BRICS (Brasil, Rusia, India, China, South-Africa) die BRICST-Staaten machen (…, Turkey).

    Ich selbst bin nicht-integrierter Migrant mit interregionaler Herkunft (deutsch), habe erfolgreich Integrationsversuche nach Revier-P-R-O-L-L-Art im SPD Duisburg OV Homberg abzuwehren gelernt, übrigens mit internationaler Unterstützung und bin jetzt bekennender Prämigrant Duisburg. (Wer´s immer noch nicht weiß: P-R-O-L-L = Projektion Ruhrgebiet Ohne Langfristige Lösung, so meine Sicht.)

    Ich kann die Forderung der Mehrheit des Integrationsrats Duisburg gut verstehen: „Den Kindern die Zukunft öffnen“; denn Duisburg als eine P-R-O-L-L-Stadt des Ruhrgebiets bietet keine Zukunft. Global gesehen ganz normal. Aus Neuseeland hauen die Leute nach Australien ab – Bessere Gehälter, billigere Lebensunterhaltskosten. Und Südost-Europa zieht nach Duisburg Hochfeld.

    An den VHS´s in Duisburg und Moers ist derzeit Spanisch ein Renner. Bulgarisch oder Türkisch demnächst?

    Duisburg, Ruhrgebiet und NRW als Empfänger-Bundesland beim Länderfinanzausgleich ist in Weicheihaft. In P-R-O-L-L-Stadt, -Land, -Fluss gibt es keinen Strukturwandel und keine Zukunft.

    Wer kann sich erinnern? „Der deutsche Arbeitnehmer muss mobil sein!“, war die politische Forderung vor etwa 15-20 Jahren. „Das hat gesessen. Wir machen den MIGGER!“, so i-POD, die informelle Prämigranten Organisation Duisburg.

    Prämigrant Duisburg = einer von 100.000 Fortzügen aus Duisburg in fünf Jahren.

    Es kommen aber auch Zuzüge nach Duisburg (z.B. nach Hochfeld); deshalb gibt es soviel Möbelhäuser mit Einrichtungen gefertigt aus Pressspanplatten. Das gibt einen Ausblick auf die Entwicklung der Politik und Stadtverwaltung. Nach der Stein(kohlen)zeit dämmert die Ära des Pressspans – die Integration Duisburg.

    • Neuseeland boomt. Aber die Europäer und USA-Amis ziehen nicht mehr dahin.

      Jetzt bewirbt die Regierung Asien zur Einwanderung – mit Erfolg. Die Strandschirm- und Liegestuhl-Vermieter an den schönen Stränden von Neuseeland haben ihr Geschäft vervierfacht bis verzehnfacht.Die Strände sind rappel voll, nach fünfzehn Jahren nicht mehr wiederzuerkennen.

  10. Integrationsrat 2. April 2012 at 15:57 -

    Hier wird eine Gespensterdiskussion geführt: der Integrationsrat will nicht mehr als zwei Unterrichtsstunden in der Woche muttersprachlichen Unterricht in der Schule, also ganze anderthalb Stunden!
    Das ist nicht unmöglich und verbessert die Bildungschancen der Kinder da die Muttersprache die Basis für jeden Lernerfolg ist.

  11. Wenn muttersprachlicher Unterricht gefordert wird, dann bitte für alle unsere Immigranten und nicht nur eine Extra-Sucuk für zugegebenermaßen eine Mehrheit unter der Minderheit.

  12. Die informelle Prämigranten Orgenisation Duisburg (i-POD) weißt auf den Artikel 11 des Grundgesetzes hin: (1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet. http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_11.html

    Und Artikel 5 des GG: (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html
    JedeR – eben nicht nur die Deutschen mit seinem eigenen (gesprochenen) Wort zu verbreiten.

    Ich bin kein Rechtsexperte, aber die Auslegung des Grundgesetzes kann ermutigen, bei uns in Duisburg, NRW, Deutschland, wo die ganze Welt und ihre Menschinnen und Menschen sich einander immer mehr näher kommen, eine einvernehmliche Basis für Zusammenarbeit zu schaffen.

    Kooperation: Das ist der Mega-Win-Faktor seit ein paar Millionen Jahren der Erdgeschichte und allen Lebens – bis heute. Die Menschen sind eigensüchtig, aber doch moralisch geprägt. Ich unterscheide dabei die Duisburger Politik und Stadtverwaltung von den hundertausenden Menschen die nach Duisburg kamen und wieder fortzogen. Das ist die Zukunft des Strukturwandels.

    21 Opfer der Loveparade Duisburg RUHR.2010 mahnen uns. Diese Menschen wurden wurden wegen des Versagens von Politik und Stadtverwaltung Duisburg getötet. Der alte Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU Duisburg) ist weg, es kommt der Nächste (SPD Duisburg).

    Duisburger Politik und Stadtverwaltung haben im Vorfeld der Loveparade Duisburg RUHR.2010 nicht miteinander kooperiert und werden das auch nicht mit Einheimischen (die sog. Eingeborenen von Duisburg) und Einwohnern mit interregionaler und -nationaler Herkunft tun.

    Parteihochburg. Duisburg und das Ruhrgebiet lebt als Nachfolgeorganisation des Vierten Reichs vom Regionalsozialismus. Weicheihaft statt Kooperation. Bürgerbeteiligung ist Zusammenarbeit!

    Hoffnung. Die Menschen sind eigensüchtig, aber doch moralisch motiviert. Die Dritte Reich des Nationalsozialismus und die DDR wurden historisch geknickt – einfach durch die Zusammenarbeit von Einwohnern. Bürger haben sich beteiligt: Lasst uns den fortgesetzten Niedergang von Duisburg beenden.

    Die Opfer der Loveperade mahnen uns. Gibt es unter dem nächsten Oberbürgermeister erneut Tote? Was hat sich bei Politik und Stadtverwaltung Duisburg geändert?

    Die Politik und die Stadtverwaltung Duisburg ist die Politik und die Stadtverwaltung Duisburg. Ich setze ein NEINZEICHEN gegen P-R-O-L-L.

    Die Revierflucht-Hilfe i-POD meint. Früher hieß es: „Dann geh doch in die DDR.“ – Heute: „Dann bleib doch in Duisburg, Ruhrgebiet und NRW!“

  13. Frankreich gewährt den in ihrem Land lebenden Basken das Recht, in privaten Grundschulen den Unterricht in baskischer Sprache abzuhalten – seit zwei Jahrzehnten.

    Wie ist das bei der dänischen Minderheit in Schleswig-Holtstein?