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Piratenparteien verurteilen Gewalt gegen Mitarbeiter von Wikileaks

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300px Julian Assange 26C34 Piratenparteien verurteilen Gewalt gegen Mitarbeiter von Wikileaks

Image via Wikipedia

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In einer gemeinsamen Erklärung mit anderen Piratenparteien verurteilt die Piratenpartei Deutschland heute vehement alle Angriffe auf die Infrastruktur von Wikileaks und jegliche Attacken auf Mitarbeiter von Wikileaks, über die bereits im März von Wikileaks und diese Woche erneut von Julian Assange  berichtet wurde.
»Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht wird, sollte sich sofort von allen derartigen Aktionen distanzieren«, meint Daniel Flachshaar, Beisitzer im Bundesvorstand der Piratenpartei. »Persönliche Angriffe und Drohungen gegen jemanden, der Informationen veröffentlicht, sind undemokratisch. Sollte Wikileaks etwas Illegales getan haben, dann soll dies durch die ordentliche Gerichtsbarkeit verfolgt werden, was aber bis jetzt – wenig überraschend – nicht geschehen ist.«
In einem aktuellen Interview  gibt Julian Assange, der Herausgeber von Wikileaks, an, zwei Mitarbeiter seines Stabes seien in Kenia ermordet und andere in Luxemburg angegriffen worden. Dies waren Vorfälle in einer Reihe von Angriffen gegen Mitarbeiter von Wikileaks, wie sie schon in einem früheren Artikel  beschrieben wurden. Abgesehen von den Angriffen in Luxemburg wurden Mitarbeiter von Wikileaks von Angehörigen des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) offen bedroht.
»Wieder sehen wir, wie zahlreiche Staaten – einschließlich sogenannter Demokratien – versuchen, den Informationsfluss zu hemmen, welcher grundlegend für das demokratische Prinzip ist«, führt Flachshaar aus. »Das zeigt den bedauerlichen Stand, auf den unsere Demokratien herabgesunken sind.« Die Piratenparteien rufen jeden demokratischen Staat auf, diese Attacken zu stoppen, alle Personen und jeden Staat, die mit Drohungen arbeiten, zu verfolgen und diese Aktivitäten als das zu verurteilen, was sie sind:
Ein Angriff auf die demokratischen Freiheiten. Wir fordern jeden Staat und jeden seriösen Journalisten auf, diese Attacken zu überprüfen und genauso Licht in diese Angelegenheit zu bringen, wie Wikileaks Licht in die Angelegenheiten gebracht hat, die alle Bürger betreffen.
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Unterzeichnet durch folgende Parteien:
- Piratenpartei Deutschland
- Piratenpartei Frankreich
- Piratenpartei Italien
- Piratenpartei Österreich
- Piratenpartei Russland
- Piratenpartei Schweiz
- Piratenpartei Luxemburg
- Piratenpartei des Vereinigten Königreichs

 Piratenparteien verurteilen Gewalt gegen Mitarbeiter von Wikileaks

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Beitrag von auf 29. Dezember 2010. Abgelegt unter Netzwelt, Politik. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Kommentare und Pings sind geschlossen.

5 Antworten auf Piratenparteien verurteilen Gewalt gegen Mitarbeiter von Wikileaks

  1. Piratenpartei ? Allein schon der Name klingt doch nach Spasspartei die muss man nun wirklich nicht ernst nehmen. Dann sind die auch noch für Raubkopien und gegen Sperren gegen perverse Pornos. Also da ist ja selbst die Biertrinkerpartei seriöser.

    Also ich wähle wieder CDU, bei denen läuft auch nicht alles gut aber da weis man wenigstens was man hat.

    CDU Wähler
    29. Dezember 2010 auf 17:01

    • Sehr intelligent!
      Genau das was man von einem durchschnittlichen CDU Wähler erwartet.

      :-)

      karatag
      30. Dezember 2010 auf 13:38

  2. Also da sieht man mal wieder das sich jemand nicht mit der Piratenpartei und ihren Inhalten beschäftigt hat sondern nur den Medien glaubt was diese für einen sche*** Berichten. Die Piratenpartei ist weder für Raubkopien noch für pervse Pornos im Netz.

    Aber wer CDU wählt bei dem ist eh alles zuspät solche Leute leben halt lieber in einen Überwachungsstadt.

    CK
    29. Dezember 2010 auf 18:18

  3. Pingback: Wikileaks documenten en informatie over Julian Assange Wikileaks documenten

  4. An den CDU-Wähler

    Haben Sie denn eine intelligente Erklärung dafür, warum man ausgerechnet Ihre Partei noch ernstnehmen sollte, wobei der Schwerpunkt auf intelligent liegt.

    bandelier
    30. Dezember 2010 auf 22:33