In einer gemeinsamen Erklärung mit anderen Piratenparteien verurteilt die Piratenpartei Deutschland heute vehement alle Angriffe auf die Infrastruktur von Wikileaks und jegliche Attacken auf Mitarbeiter von Wikileaks, über die bereits im März von Wikileaks und diese Woche erneut von Julian Assange berichtet wurde. »Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht wird, sollte sich sofort von allen derartigen Aktionen distanzieren«, meint Daniel Flachshaar, Beisitzer im Bundesvorstand der Piratenpartei. »Persönliche Angriffe und Drohungen gegen jemanden, der Informationen veröffentlicht, sind undemokratisch. Sollte Wikileaks etwas Illegales getan haben, dann soll dies durch die ordentliche Gerichtsbarkeit verfolgt werden, was aber bis jetzt – wenig überraschend – nicht geschehen ist.« In einem aktuellen Interview gibt Julian Assange, der Herausgeber von Wikileaks, an, zwei Mitarbeiter seines Stabes seien in Kenia ermordet und andere in Luxemburg angegriffen worden. Dies waren Vorfälle in einer Reihe von Angriffen gegen Mitarbeiter von Wikileaks, wie sie schon in einem früheren Artikel beschrieben wurden. Abgesehen von den Angriffen in Luxemburg wurden Mitarbeiter von Wikileaks von Angehörigen des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) offen bedroht. »Wieder sehen wir, wie zahlreiche Staaten – einschließlich sogenannter Demokratien – versuchen, den Informationsfluss zu hemmen, welcher grundlegend für das demokratische Prinzip ist«, führt Flachshaar aus. »Das zeigt den bedauerlichen Stand, auf den unsere Demokratien herabgesunken sind.« Die Piratenparteien rufen jeden demokratischen Staat auf, diese Attacken zu stoppen, alle Personen und jeden Staat, die mit Drohungen arbeiten, zu verfolgen und diese Aktivitäten als das zu verurteilen, was sie sind: Ein Angriff auf die demokratischen Freiheiten. Wir fordern jeden Staat und jeden seriösen Journalisten auf, diese Attacken zu überprüfen und genauso Licht in diese Angelegenheit zu bringen, wie Wikileaks Licht in die Angelegenheiten gebracht hat, die alle Bürger betreffen. ———————————————————————— Unterzeichnet durch folgende Parteien: - Piratenpartei Deutschland - Piratenpartei Frankreich - Piratenpartei Italien - Piratenpartei Österreich - Piratenpartei Russland - Piratenpartei Schweiz - Piratenpartei Luxemburg - Piratenpartei des Vereinigten Königreichs
16. Februar 2012 -- PIRATEN fordern: ACTA ablehnen und Debatte um modernes Urheberrecht beginnen
Die Piratenpartei begrüßt, dass sich nun endlich auch die europäischen Institutionen demokratischen Richtlinien verpflichtet sehen und die Proteste des europäischen Souveräns ernst nehmen.
Einem geleakten Protokoll einer Sitzung führender K...
18. November 2010 -- Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
Image via Wikipedia
Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, ist gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange in Schweden ein Haftbefehl erlassen worden. Assange wird von der Stockholmer Staatsanwaltschaft Vergewaltigung und sexuelle Belästig...
9. Dezember 2010 -- Codename Payback – Es herrscht Krieg im Internet Neben den Kreditkartenunternehmen hat es aber auch die Webseiten der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner und heutige Gallionsfigur der amerikanischen Konservativen Sarah Palin getroffen. Hier wurde nicht nur die der Internet...
15. Januar 2013 -- Piratenpartei: Rechtsextremismus ist kein reines Phänomen des Fußballs Die Piratenfraktion im Landtag NRW begrüßt, dass sich erstmals ein hoher Sportfunktionär kritisch zu den überzogenen Sicherheitsmaßnahmen rund um den Fußball äußert. DFL-Präsident Rheinhardt Rauball zeigte sich im Interview mit „Sport Bild“ erstau...
8. Januar 2013 -- Innenminister Jäger bestätigt V-Leute-Einsatz beim Fußball
Das Innenministerium setzt V-Leute in der nordrhein-westfälischen Fußball-Fanszenen ein. Diese Befürchtung der Piratenfraktion bestätigt die heute veröffentlichte Antwort auf eine Kleine Anfrage der Piraten. NRW-Innenminister Ralf Jäger zufolge ...
3. Dezember 2010 -- Piratenpartei Deutschland hilft Wikileaks In den letzten Tagen begannen die USA, verstärkt Druck auf Internetfirmen auszubauen, die Dienstleistungen für Wikileaks anbieten
1. Januar 2011 -- „Lügenpack“ oder „Wutbürger“? – The same procedure as last year Die Gesellschaft für deutsche Sprache sorgt am 16. Dezember des Jahres der Agenda 2010 für einen wenig überraschenden Jahresabschluss: als Schuldige müssen wieder einmal die Bürger herhalten
Beitrag von Redaktion
auf 29. Dezember 2010. Abgelegt unter Netzwelt, Politik.
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5 Antworten auf Piratenparteien verurteilen Gewalt gegen Mitarbeiter von Wikileaks
Piratenpartei ? Allein schon der Name klingt doch nach Spasspartei die muss man nun wirklich nicht ernst nehmen. Dann sind die auch noch für Raubkopien und gegen Sperren gegen perverse Pornos. Also da ist ja selbst die Biertrinkerpartei seriöser.
Also ich wähle wieder CDU, bei denen läuft auch nicht alles gut aber da weis man wenigstens was man hat.
Also da sieht man mal wieder das sich jemand nicht mit der Piratenpartei und ihren Inhalten beschäftigt hat sondern nur den Medien glaubt was diese für einen sche*** Berichten. Die Piratenpartei ist weder für Raubkopien noch für pervse Pornos im Netz.
Aber wer CDU wählt bei dem ist eh alles zuspät solche Leute leben halt lieber in einen Überwachungsstadt.
Haben Sie denn eine intelligente Erklärung dafür, warum man ausgerechnet Ihre Partei noch ernstnehmen sollte, wobei der Schwerpunkt auf intelligent liegt.
Piratenpartei ? Allein schon der Name klingt doch nach Spasspartei die muss man nun wirklich nicht ernst nehmen. Dann sind die auch noch für Raubkopien und gegen Sperren gegen perverse Pornos. Also da ist ja selbst die Biertrinkerpartei seriöser.
Also ich wähle wieder CDU, bei denen läuft auch nicht alles gut aber da weis man wenigstens was man hat.
CDU Wähler
29. Dezember 2010 auf 17:01
Sehr intelligent!
Genau das was man von einem durchschnittlichen CDU Wähler erwartet.
karatag
30. Dezember 2010 auf 13:38
Also da sieht man mal wieder das sich jemand nicht mit der Piratenpartei und ihren Inhalten beschäftigt hat sondern nur den Medien glaubt was diese für einen sche*** Berichten. Die Piratenpartei ist weder für Raubkopien noch für pervse Pornos im Netz.
Aber wer CDU wählt bei dem ist eh alles zuspät solche Leute leben halt lieber in einen Überwachungsstadt.
CK
29. Dezember 2010 auf 18:18
Pingback: Wikileaks documenten en informatie over Julian Assange Wikileaks documenten
An den CDU-Wähler
Haben Sie denn eine intelligente Erklärung dafür, warum man ausgerechnet Ihre Partei noch ernstnehmen sollte, wobei der Schwerpunkt auf intelligent liegt.
bandelier
30. Dezember 2010 auf 22:33