Die Dokumente zum Loveparade-Gutachten der Frau Dr. Jasper

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Bitte beachtet unseren Spendenaufruf in der Sache xtranews vs. Sauerland

Wir sind hier bei xtranews in den letzten Tagen mehrfach auf das “Gutachten” und die Besonderheiten insbesondere von Frau Dr. Jasper eingegangen. Dabei haben wir auch verschiedene Anlagen veröffentlicht, auf die in dem “Gutachten” Bezug genommen wurde. Ursprünglich waren diese Anlagen nicht einmal den Ratsmitgliedern zugängig gemacht worden.

Um die stetig zunehmenden Nachfragen zu “allen” Dokumenten zu befriedigen, stellen wir nunmehr hier alle uns vorliegenden Dokumente zum einzelnen Download und insgesamt als Archiv zur Verfügung. Und wir hoffen, dass andere Medien unserem Beispiel folgen und die ihnen vorliegenden Dokumente ebenfalls der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. So das ein Bild dessen entstehen kann, was tatsächlich gewesen ist. Und wir nicht mehr über das reden, was wir glauben sollen.

(Insbesondere darf sich hier derwesten.de angesprochen fühlen, die nach eigenen Angaben ca. 300 Seiten Dokumente vorliegen haben…)

Leider ist uns heute per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Man beruft sich auf § 97 UrhG

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Beitrag von auf 17. August 2010. Abgelegt unter Duisburg, Featured, Headline, Politik. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

29 Antworten auf Die Dokumente zum Loveparade-Gutachten der Frau Dr. Jasper

  1. fantastisch, Danke!

    Da nicht jeder alles durchlesen (und interpretieren) kann wär’s gut, wenn Leser (vor allem auch Fachleute wie “b”) hier in crowdsourcing-Manier ihre Erkenntnisse zusammentragen könnten.
    In anderen Medien scheint das Thema ja zum Erliegen zu kommen und viele scheinen noch auf dem Faktenstand von vor 3 Wochen zu stehen. Also eine große Chance, für jeden der was sachliches beitragen kann, wirklich was zu bewegen.

    enum
    17. August 2010 auf 07:18
    Antworten

  2. Ich bleibe im Amt, um aufzuklären !!!

    Andere Mimi
    17. August 2010 auf 17:38
    Antworten

  3. Das wäre doch ein klarer Fall für Wikileaks, oder? Hat jemand der Leser die Dokumente gesichert?

    order_by_rand
    17. August 2010 auf 17:43
    Antworten

  4. Das wäre doch ein klarer Fall für W.ikileaks, oder? Hat jemand der Leser die Dokumente gesichert?

    OrderByRand
    17. August 2010 auf 17:44
    Antworten

    • Ja ich hab das heruntergeladen!

      Gabi
      17. August 2010 auf 22:08
      Antworten

  5. Hat jemand der Leser die Dokumente gesichert?

    OrderByRand
    17. August 2010 auf 17:44
    Antworten

  6. Pingback: Pottblog

    • Das ist unglaublich,
      wie die Stadt Duisburg zur “Aufklärung” beiträgt.

      Gabi
      17. August 2010 auf 22:09
      Antworten

  7. Pingback: Jens Matheuszik

  8. Ich erlaube mir, meinen ursprünglich hier http://www.xtranews.de/2010/08/16/loveparade-gutachten-die-sache-mit-den-fluchtwegen/comment-page-1/#comment-3328 eingestellten Kommentar an dieser Stelle zu wiederholen.
    Denn man kann gar nicht vehement genug gegen diese Sauerei ankämpfen!

    Ich bin kein Freund des politischen Kopfjägertums. Deshalb habe ich mich mit Rücktrittsforderungen an die Adresse von Sauerland (oder anderen Mitgliedern der Duisburger Verwaltungsspitze) bislang zurückgehalten.

    Aber wenn der Sauerland jetzt das eigentlich wirtschaftlich motivierte Urheberrecht missbraucht, um der Öffentlichkeit Dokumente vorzuenthalten, die von Bediensteten der Stadtverwaltung Duisburg, also auf Kosten des Steuerzahlers erstellt wurden, dann ist nicht nur Schluss mit lustig.

    Wer als Politiker mit formaljuristischen Winkelzügen die Information der Öffentlichkeit hintertreibt, hat vor allen Dingen jeglichen Anspruch auf Fairness verwirkt.

    Gegen so eine Figur kann es nur noch EINE Forderung geben:

    RUNTER VON DER RAMPE, ADOLF!

    Hier helfen allenfalls noch harte (aber nicht dumme!) Bandagen; insbesondere muss der Druck auch Sauerlands Parteifreunde treffen, damit sie sich von dem Bösen lösen, bevor sie gemeinsam mit ihm untergehen.

    Es wäre schön, wenn sich gut betuchte Spender finden würden, die xtranews besonders gute Anwälte finanzieren würden, um den hier durch Gerichtsurteil erwirkten skandalösen Schutz von Dokumenten der öffentlichen Verwaltung mit den Mitteln des Urheberrechts juristisch auszuhebeln.

    Und was ist eigentlich mit dem Informationsfreiheitsgesetz? Buchstaben-Opium fürs Volk?

    Darüber hinaus sind hier die Politiker gefordert:

    a) im Rat der Stadt Duisburg.

    aa) Sofortige Entschließung (oder was immer nach dem Nordrhein-Westfälischen Kommunalrecht möglich ist) dahingehend, dass die fraglichen Dokumente von jedermann publiziert werden dürfen. Ob das juristisch hilft, weiß ich nicht; es würde aber Herrn Sauerland vollends legitimieren.

    bb) Sofortige Entschließung bzw. ggf. anderweitig mögliche Beschlussfassung, die der Stadtverwaltung eine Fortsetzung des Rechtsstreites gegen xtranews untersagt.

    b) Auf Landesebene: Massiver Druck auf die Behörde, die die Aufsicht über den Duisburger Haushalt führt (Regierungspräsidium?), derartige Ausgaben zu untersagen.

    c) Auf Bundesebene: Änderung des Urheberrechtsgesetzes zumindest dahingehend, dass die öffentliche Verwaltung sich nur zur Verteidigung wirtschaftlicher Interessen auf dieses Gesetz berufen kann. (Das verhindert, dass Jedermann z. B. Kataloge einfach nachdrucken kann, die etwa von öffentlichen Museen erstellt werden.) Anderweitig motivierte Berufungen öffentlicher Stellen auf das Urheberrecht sind in einer Demokratie illegitim. Ich könnte mir vorstellen, dass (wenn genügend Mittel zusammenkämen, damit xtranews den Rechtsstreit durch alle Instanzen führen könnte) das Bundesverfassungsgericht letztlich zu einer derartigen Interpretation, wie sie einzig und allein mit Sinn und Zweck des UrhG vereinbar ist, kommen würde.
    Aber jene Politiker, die nach der Katastrophe im blinden Aktivismus den Kommunen Genehmigungszuständigkeiten entziehen und auf höhere Ebenen verlagern wollten, können sich nun bei einer würdigeren Sache bewähren, nämlich die Informationsrechte des Volkes zu verteidigen.
    (Wetten dass – sie genau das NICHT tun werden?)

    d) Massiver Druck auf die Parteifreunde des Oberbürgermeisters Sauerland, sich von diesem zu distanzieren. Auf allen politischen Ebenen, vom Ortsverband bis zur Bundespartei, müssen sich einerseits die Mitglieder von diesem schwarzen Schaf distanzieren und andererseits sollte jeder Politiker und Bürger (z. B. durch Kommentare in der Art meines vorliegenden) massiven Druck auf die Partei ausüben. Die müssen regelrecht politische Existenzangst kriegen, wenn die noch länger an Sauerland festhalten.

    e) Weitergehend sollten aber auch wir alle in uns gehen, um ganz allgemein die Datenschutzhysterie (Google Street View!) in diesem Lande ein wenig einzudämmen.

    Lasset uns also (nicht beten, sondern:) skandieren:

    Schwarze Schand für unser Land: Duisburgs Adolf Sauerland!

    Canabbaia
    17. August 2010 auf 20:15
    Antworten

  9. Per Abmahnung hat Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland offenbar versucht, die Verbreitung interner Loveparade-Dokumente zu verbieten. Der Schuss ging allerdings nach hinten los.

    Augsburger Allgemeine
    17. August 2010 auf 20:51
    Antworten

  10. Die Wahrheit läßt sich nicht aufhalten!
    Ladet die Dokumente doch

    Robi
    17. August 2010 auf 21:50
    Antworten

  11. Die Wahrheit läßt sich nicht aufhalten!
    Ladet die Dokumente doch bei WikiLeaks hoch und die können euch dann mal am A* l*!

    Robi
    17. August 2010 auf 21:52
    Antworten

  12. Wo sind die 43 Anlagen hin? Twitter hilft:
    https://twitter.com/loveparadeleak/status/21430936101

    loveparadeleak
    17. August 2010 auf 22:35
    Antworten

  13. Merkwürdig dass eine Stadt sich auf das UrhG berufen kann. Amtliche Dokumente sind eigentlich frei. Und wenn die Dokumente von anderen stammen, dann müssten die klagen.

    Überhaupt ist die Taktik, Aufdeckung mit Hilfe des UrhG zu verhindern, eine ganz miese Methode, die meist nach hinten losgeht.

    Tilman
    17. August 2010 auf 22:39
    Antworten

  14. Auch Indymedia hat was:
    [[Anm. der Red.: Bitte keine direkten Links auf die Archive setzen, sonst könnte man UNS anlasten, sie weiter / wieder zu veröffentlichen!]]

    siehe netzpolitik.de:
    http://www.netzpolitik.org/2010/lovepared-stadt-duisburg-untersagt-blog-veroffentlichung-von-dokumenten/

    loveparadeleak
    17. August 2010 auf 22:47
    Antworten

  15. siehe auch Indymedia:
    [[Anm. der Red.: Bitte keine direkten Links auf die Archive setzen, sonst könnte man UNS anlasten, sie weiter / wieder zu veröffentlichen!]]

    loveparadeleak
    17. August 2010 auf 22:48
    Antworten

  16. Das ist der Grund, warum es WikiLeaks gibt und warum WikiLeaks in der heutigen Zeit immer wichtiger wird …

    Alex
    17. August 2010 auf 22:58
    Antworten

  17. Zitat:
    “Insbesondere darf sich hier derwesten.de angesprochen fühlen, die nach eigenen Angaben ca. 300 Seiten Dokumente vorliegen haben…”

    Alle 43 Anlagen zusammen ergeben 317 Seiten. Es dürfte sich also um die gleichen Dokumente handeln…

    Auch die in diversen Medien rumgegangene handschriftliche Ablehnung von Herrn Dressler (“entspricht in keinerlei Hinsicht einem geordneten Verwaltungshandeln u. einer sachgerechten Projektsteuerung”) stammt ja aus diesen Anlagen (Anlage 25).

    Hagen
    17. August 2010 auf 23:11
    Antworten

  18. Vielleicht findet sich ja bei Gericht oder bei den Behörden jemand, die/der, von schlechtem Gewissen geplagt, die Unterlagen völlig anonym bei http://www.wikileaks.org/ hoch lädt.
    Mich würde das jedenfalls nicht wundern.

    Mit Geteilt
    17. August 2010 auf 23:31
    Antworten

  19. Vielleicht findet sich ja bei Gericht oder bei den Behörden jemand, die/der, von schlechtem Gewissen geplagt, die Unterlagen völlig anonym bei http://www.wikileaks.org/ hoch lädt. Mich würde das jedenfalls nicht wundern.

    Mit Geteilt
    17. August 2010 auf 23:32
    Antworten

  20. Vielen Dank an das Team von Xtranews!
    Das Bereitstellen der Dokumente auf eurer Seite diente und dient (zumindest indirekt durch den Streisand-Effekt immer noch) der guten Sache! Alle Verantwortlichen aus Veranstalterclique und Politik-Bagage mit ihrem unsäglichen, kriminellem Verhalten verstehen nur die Sprache des öffentlichen Drucks! Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch weiterhin viel Erfolg! Ihr macht einen 1A-Job!

    EsMachtMichKrank
    18. August 2010 auf 00:15
    Antworten

  21. Sei bisschen wie Wikileaks und Julian Assange, die Jungs dort stehen unter viel grösserem Beschuss als ihr und ziehen nicht den Schwanz ein. Ein ernsthafter Journalist lässt sich nicht den Mund verbieten auch wenn er eine Verurteilung riskiert, die Wahrheit ist immer stärker als die billige Bedrohung und nebenbei wird man dich nicht so schnell wieder vergessen.

    Norman Seifert
    18. August 2010 auf 11:53
    Antworten

    • Das mag alles sein. Aber hier geht es um viele tausend Euro, die auf dem Spiel stehen. Da ist “Ruhm und Ehre” sicherlich nicht oberste Priorität. Von daher warten wir die Einschätzung der Anwälte ab, bevor wir entscheiden ob wir uns der EV beugen oder gerichtlich dagegen vorgehen.

      Stefan Meiners
      18. August 2010 auf 11:59
      Antworten

  22. Inzwischen sind offensichtlich auch die fehlenden Seiten 20-53 aus dem Ereignsiprotokoll (Anl. 38) aufgetaucht; siehe t-online, die sich wohl auf SpiegelOnline beziehen aufgetaucht.
    Wenn sie jemand findet bitte….

    Minky Mietze
    19. August 2010 auf 11:54
    Antworten

  23. Inzwischen sind wohl auch die bislang fehelenden Seiten 20-53 des Einsatz-(oder auch Ereignis-)protokolls – Anlage 38 – aufgetaucht; zumindest so bei Spiegel Online. Wenn jemand das findet…

    Minky Mietze
    19. August 2010 auf 12:30
    Antworten

  24. ich hab interessante Infos bei http://www.djv-brandenburg.de gefunden. Dort schreibt man, dass man Dokumente im Web gefunden hätte und man kann auch 317 Seiten runterladen. Sind das die gesuchten 43 Anlagen?

    Da findet man auch viel Links zu anderen Medien inkl. einer Satire von Volker Pispers zu Sauerland.

    Niedermeyer
    20. August 2010 auf 16:41
    Antworten

  25. Pingback: Pottblog

  26. Die besagten Dokumente sind jetzt in Wikileaks.

    hinweisgeber
    21. August 2010 auf 01:01
    Antworten

  27. “Inzwischen sind wohl auch die bislang fehelenden Seiten 20-53 des Einsatz-(oder auch Ereignis-)protokolls – Anlage 38 – aufgetaucht; zumindest so bei Spiegel Online. Wenn jemand das findet…”

    würde mich auch interessieren!

    aber es ist ein erfolg, dass die unterlagen jetzt bei wikileaks sind.

    “Erst in Duiburg und jetzt im Rest der Welt …”

    JFamondt
    21. August 2010 auf 09:17
    Antworten

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