Duisburg: AWO-Fahrradwerkstatt macht Schüler der Theodor König Gesamtschule mobil

Die Fahrradwerkstatt auf dem AWO-Bauspielplatz macht sechs Schul-Pendlern das Leben leichter. Sechs Sporthelferinnen und Sporthelfer der Theodor-König-Gesamtschule in Beeck erhielten jeweils ein Fast-wie-neu-Fahrrad aus der AWO-Werkstatt.

Mit ihren Rädern können die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse nun regelmäßig zum Ableger der Gesamtschule auf der Gartsträucher Straße in Untermeiderich fahren. Der Pendelverkehr über 2,1 Kilometer ist notwendig, weil die Helferinnen und Helfer Sport-Arbeitsgemeinschaften für die Mädchen und Jungen der sechsten Klasse organisieren. In den Räumen auf der Gartsträucher Straße bietet die Schule dieses Trainings an. Dank der gespendeten Räder geht es nun im Rekordtempo von der Hauptstelle in Beeck zur Zweigstelle. Etwa sieben Minuten beträgt jetzt die Fahrzeit. Mit dem Bus wären es 14 Minuten und zu Fuß 24 Minuten.

Wer aber brachte hier wen auf die gute Idee: Elke Schlierkamp, die Didaktische Leiterin der Schule, hatte von der AWO-Fahrradwerkstatt auf dem AWO-Bauspielplatz gehört. In Zusammenarbeit mit dem ADFC verwandeln junge Flüchtlinge hier vermeintliche „Rostmöhren“ in verkehrssichere und chromglänzende Fahrräder. Weil sie die Initiative überzeugte, fragte die Pädagogin bei Oxana Wolf, Mitarbeiterin der AWO-Integration auf dem AWO-Bauspielplatz in Neumühl nach: „Könnt Ihr uns mit Rädern für die Sporthelferinnen und Sporthelfer unterstützen?“ Die Antwort: „Ja, das können wir.“ Oxana Wolf: „Unsere tatkräftigen Jungs haben in kürzester Zeit sechs Fahrräder repariert und aufpoliert. Sie haben die Räder auch gleich selbst zur Schule transportiert.“

Elke Schlierkamp bedankte sich persönlich für die Hilfe. Sie sieht die Aktion durchaus als vorbildlich an. „Möglicherweise finden unsere Kolleginnen und Kollegen ebenfalls Spaß daran, sportlich und umweltfreundlich den Weg zwischen den Standorten zurückzulegen“, sagte die Schulleiterin bei der Übergabe.

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