NRW Traditionsmasters 2018 – Legendenauflauf und Titelverteidigung

Am Sonntagnachmittag stieg in Mülheim an der Ruhr das NRW Traditionsmasters. Für die nicht so sportverwöhnte Stadt Mülheim an der Ruhr ein echtes Highlight. Veranstalter ist mittlerweile Olaf Dressel (Ex-Profi des VfL Bochum) selbst. Bereits als er bei der Funke Mediengruppe angestellt war leitete er die Geschicke in der Organisation. Für die Zuschauer in Mülheim unter denen längst Gäste aus der gesamten Republik gehören war der Tag erneut ein Highlight. Emotional wurde es als der letzte Bergmann auf dem Kunstrasen gemeinsam mit den Besuchern das Steigerlied anstimmte.

Große Namen kamen nach Mülheim um aktiv mitzuwirken. Thon, Gerland, Bongartz, Dietz, Asamoah alle waren sie da, egal ob aktiv oder als Zuschauer. Im Vordergrund des Turniers steht die Nähe zu den Fans. Stimmungstechnisch war es eines der besten Masters „Ich habe schon einige Turniere erlebt, aber das hier toppt alles“, so „Ennatz“ Dietz. Der die deutsche Nationalmannschaft in den 80er als Kapitän zur Europameisterschaft führte. Eine Katastrophe war die Besetzung der Traditionself des MSV Duisburg. Echte Legenden? Fehlanzeige. Nur Carsten „Erle“ Wolters präsentierte sich in Normalform. Alle anderen Teilnehmer schafften es eine „Hammer-Truppe“ aufs Feld zu schicken. Dieses gelang dem MSV nicht „Ich bin schon sehr, sehr enttäuscht über den Kader meiner Zebras“, so ein Fan der Meidericher.

RWO Familie feierte gemeinsam die Titelverteidigung

Eine Zeitreise in die Vergangenheit erlebten die Fans von Rot Weiß Oberhausen. Das Team der Kleeblätter war erneut mit großen Vereinslegenden gespickt u.a. Dimmi Pappas, Benjamin/Tim Reichert, Musa Celik, Julian Lüttmann, Daniel Embers, Benjamin Schüßler und Marcel Landers. Viele RWO-Fans erinnern sich gerne an die Zeit in der 2. Bundesliga zurück. Damals gelang es den Malochern mit wenigen Mitteln den Profifußball zu halten. „Es war eine sehr besondere Mannschaft, einmalig in Deutschland und ein wenig vergleichbar mit Darmstadt 98“, so Kult-Coach „HGB“ Hans Günther Bruns. Im Schatten der Giganten (1860 München, SC Freiburg, Kaiserslautern, Duisburg, Düsseldorf) setzte sich die Bodenständigkeit der Oberhausener durch. Fans und Spieler waren eine echte Einheit. Das konnte man auch im Rahmen des Masters spüren, denn nach der Titelverteidigung tranken Spieler, Fans und Verantwortliche wie zu alten Zeiten frisch gezapftes König Pilsener auf dem Feld, damals auf dem Stadionvorplatz.

Wer ist die Nummer 1 im Pott? Eine Frage die am Ende des Tages von Kult-Moderator Ralf Bosse lautstark beantwortet wurde. „Der diesjährige Sieger des NRW Traditionsmasters heißt Rot Weiß Oberhausen…“, besonders toll ist der Zusammenhalt der Truppe. Volker Schmidthaus organisierte federführend den Ablauf, Kader etc.

Markus Kaya eroberte sich u.a. mit einem Fallrückzieher die Torjägerkanone

Markus Kaya heute Jugendtrainer des FC Schalke 04 erzielte nicht nur die meisten Treffer, sondern auch das schönste Tor des Turniers. Dieses wurde per Fallrückzieher erzielt. Ebenfalls herrliche Treffer erzielte Christian Mikolajczak, einer der Leader in der Traditionself des FC Schalke 04.

Kult-Ausbilder Hermann „Tiger“ Gerland war gut Gast in Mülheim an der Ruhr

Ebenfalls zu Gast war Hermann Gerland. Der Chef-Ausbilder und langjährige Co-Trainer der Bayern folgte der Einladung und genoss das Ambiente in Mülheim stark. Sichtlich viel Spaß hatte der Tiger am Ball, ihm gelangen sogar Treffer.

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