MSV Duisburg – VfL Bochum – A40 Derby geht an den VfL

Am Samstagnachmittag empfingen die Zebras den VfL Bochum in der heimischen Arena zum 1. Heimspiel der Saison 2018/2019. Beide Teams sind bei der Auftaktpremiere gescheitert. Der MSV unterlag im ersten Saisonspiel bei Dynamo Dresden mit 0:1, während die Bochumer ihren ersten Zähler auf das Konto des 1. FC Köln überweisen mussten. Trotz Arbeitszeiten im Einzelhandel und der Auftaktniederlage zog es Massen ins Stadion. Für die Zuschauer beider Clubs ist das A40-Derby ein echtes Saisonhighlight. Die Stimmung in der SRL-Arena war prächtig. Die Anhänger der Zebras erarbeiteten in Eigenregie eine tolle Choreographie. Die Wedau brannte zumindest von der Stimmung her. Auf dem Platz sahen die 20.541 Zuschauer allerdings zunächst kein Feuerwerk, sondern eine eher mäßige Zweitligapartie. Der Rahmen der Partie stand unter dem Zeichen Maloche, denn in der Ruhrgebietskultur ist es normal, dass ordentliche Maloche stattfindet, um den Kühlschrank zu füllen. Diese Kultur wurde im Rahmen des Besuchs von echten Arbeitern aus den Stahlwerken symbolisiert.

Zu Beginn der Partie setzte der MSV Duisburg die Nadelstiche. Die Gäste aus Bochum hatten in der Arena der Zebras nicht viel zu melden. Die Elf von Trainer Ilia Gruev schaffte es sich zahlreiche Offensivaktionen zu erspielen, scheiterte jedoch an der Chancenauswertung. Die VfL-Defensivabteilung stand zudem sehr kompakt und sicher. Richtige Schüsse aufs Tor bekam der MSV Duisburg allerdings nicht hin, so dass VfL Keeper Manuel Riemann im ersten Durchgang nicht viel zu tun hatte und wenn er gefragt war, agierte Riemann sehr sicher in seinen Aktionen.

In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt. Die VfL-Trainer Dutt/Butscher stellten erfolgreich um, so dass der MSV Duisburg starke Schwierigkeiten bekam. Sam konnte in der 55. Spielminute nach einem direkt ausgeführten Freistoß zum 0:1 für die Gäste aus Bochum ein -netzen. Nur 9 Minuten später verpuffte beim MSV jegliche Hoffnung, da Ganvoula zum 0:2 verwandelte, ab diesem Zeitpunkt ließen die Gäste aus Bochum nichts mehr anbrennen.

Die dickste Möglichkeit für den MSV Duisburg bot sich dann in der 79. Minute Gerrit Nauber, der nach einem Freistoß im Rückraum an den zweiten Ball kam, diesen dann aber per Direktabnahme in den Köpi Oberrang schoss. Für den MSV Duisburg war es ein klassischer Fehlstart, man steht mit 0 Punkten aus 2 Spielen am Tabellenende und rennt der Musik aktuell hinterher. Für die Zebras keine schöne Situation. Bei den Fans stellt sich bereits jetzt vereinzeln die Trainerfrage. Bochum agierte nicht sonderlich stark, so die ehrlichen Worte von VfL Coach Dutt, aber sie nutzten ihre Möglichkeiten vor dem Gehäuse. Hier sollte der MSV Duisburg in den nächsten Wochen ansetzten, nämlich an der Chancenauswertung, da der Spielaufbau und das Spiel im Mittelfeld sehr ordentlich aussehen. Viel Arbeit also für das Trainerteam.

In Bochum dagegen freut man sich über den ersten Dreier. Das Derby hatte es in sich. Noch lange wurde am Abend am Bermuda-Dreieck in Bochum ausgiebig gefeiert.

Weiter geht es für den VfL am Sonntag, dann steht die erste Runde des DFB-Pokals an. Gegner ist im hohen Norden der Regionalligist SC Weiche Flensburg 08. Für den MSV Duisburg geht es im DFB-Pokal nach Dassendorf.

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