DFB Pokalfinale 2018 – Eintracht Frankfurt trifft auf den FC Bayern München

Am Samstagabend steigt im Berliner Olympiastadion das DFB Pokalfinale zwischen dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München und dem „Underdog“ der Eintracht vom Main. Dieses Jahr feiert der DFB Pokal ein besonderes Jubiläum, denn der Wettbewerb mi einem sehr hohen Stellenwert in der nationalen Fußballszene wird bereits zum 75-mal ausgetragen. Seit vielen Jahren findet das Endspiel in Berlin statt. Oft schallen deshalb die Gesänge „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.“ Durch die Stadien der Republik.

Für die Eintracht ist das Finale eine ganz besondere Veranstaltung. Bereits in der vergangenen Spielzeit konnten die Frankfurter die Hauptstadt zur Party-Meile umwandeln. Die Eintracht hat es auch in der aktuellen Spielzeit geschafft ins Finale einzuziehen. Ein großer Erfolg für den Verein. Verantwortlich für diesen großen Erfolg ist Trainer Kovac und Manager Bruno Hübner, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern haben sie großes geleistet. Den internationalen Platz verspielte die Eintracht im Saisonendspurt allerdings. Unruhe gab es in Frankfurt zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Chef-Trainer Kovac gemeinsam mit seinem Bruder Robert zum FC Bayern München wechselt. Geplant sind auch weitere Abgänge, wie Fitnesstrainer und Co-Trainer Armin Reutersahn, er könnte Peter Hermann ersetzen, wenn dieser zum Saisonende in die geplante Rente geht.

Am Samstagabend wird das Trainerteam letztmalig in dieser Konstellation den Taktstock schwingen. Ziel ist es den Pokal in den Himmel Berlins zu halten. Sollte dieser Coup gelingen, so würden die Adler gemeinsam mit ihren treuen Anhängern den Pokalsieg am Römer in Frankfurt feiern. Die Feier würde am Sonntagnachmittag stattfinden. Ob es ein Empfang trotz Niederlage geben wird, steht offen. In der vergangenen Spielzeit gab es den Empfang um sich bei den Fans zu verabschieden.

Bereits im Vorfeld der Partie steht fest, dass die Eintracht in Puncto Stimmung gewinnen wird, da die Bayern sehr verwöhnt sind, was die Teilnahme an nationalen Endspielen angeht. Die Fans der Eintracht werden den Breitscheidplatz für sich beanspruchen. Die Atmosphäre bei so einem Finalwochenende ist ein besonderes Erlebnis für Fußballfans, da einfach eine unbeschreibliche Stimmung in der Hauptstadt herrscht, sowas muss man erlebt haben.

„Schwarz-weiß wie Schnee“ wird übrigens von der Band Tankard live vor Ort gesungen, so dass ein Stimmungsfeuerwerk auf die Fans wartet. Für Manager Bruno Hübner dem ehemaligen MSV Sportdirektor ist das Finale etwas ganz Besonderes. „Berlin ist immer eine Reise wert.“ Äußerte er mal gegenüber Medienvertretern. Mit dem MSV Duisburg packte er es 2011 unterlag aber Schalke mit 0:5 und in der vergangenen Spielzeit musste man der Tuchel-Elf den Pott übergeben. Dieses Jahr soll nun die Eintracht dran sein. Neben den Fans begleiten auch zahlreiche Sponsoren, ehemalige Spieler und Vereinslegenden den Tross nach Berlin. Der gesamte Verein steht halt einfach Kopf, verständlich.

Nach dem Spiel wird im Mannschaftshotel gefeiert, egal wie die Partie endet, denn Berlin ist wie Bruno Hübner es so schön gesagt hat „immer eine Reise wert.“

 

 

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