Kreativquartier Ruhrort: Spelunken–Spektakel Pulsar Trio und Horst Hansen Trio

Gleich zwei hochklassige Formationen präsentieren Folkert Küpers und Jons Heiner vom Kreativquartier Ruhrort in ihrer Konzertreihe Spelunken – Spektakel in einem Doppelkonzert.

Am Sonntag ab 19 Uhr sind das Pulsar Trio und das in Quintettstärke antretende Horst Hansen Trio im Lokal Harmonie im Hafenstadtteil zu Gast. Gefördert aus dem Kulturetat der Stadt Duisburg ist auch diese Veranstaltung eine Hutkonzert. „Wir möchten, dass jeder zu unseren Konzerten kommen kann. Wer es sich erlauben kann, tut mehr in den Hut, damit andere, die nur wenig geben können nicht verzichten müssen,“ erklären die beiden Macher das solidarische Konzept. „Wir freuen uns auf einen Abend, an dem wieder einmal musikalische Grenzen überschritten werden. Bei aller künstlerischer Ernsthaftigkeit wird der Spaß dabei im Vordergrund stehen.“

Pulsar Trio

Foto: sevens[+]maltry

Foto: sevens[+]maltry

Das Pulsar Trio – Gewinner des Global Music Contest CREOLE 2014 – musiziert seit 8 Jahren zusammen. Die einzigartige Besetzung mit Matyas Wolter an der Sitar, Aaron Christ am Schlagzeug und Beate Wein am Piano macht sie zum Unikum in der Musiklandschaft. Ihr Zusammenspiel ist von einer erstaunlichen Exaktheit, als wären ihre Instrumente nicht eine Zwangsheirat zweier Kulturen, sondern in einer natürlichen Symbiose verwurzelt. Das Potsdamer Trio überzeugt mit ihrer dynamischen Bühnenshow und ihrer leidenschaftlichen Harmonie im Zusammenspiel. „Hätte vermutlich auch Ravi Shankar Vergnügen bereitet“, schreibt die Zeitschrift „Rolling Stone“ in Heft 6/16 über das Pulsar Trio.

Horst Hansen Trio

Sie sind das Trio Infernale aus Krefeld. Sie sind nicht zu Dritt sondern zu Fünft. Sie sind Freigeister, virtuose Instrumentenflüsterer, Schieß- und Trinkgesellschaft, freundliche Halunken und gute Seelen in Einem. Ihre Musik ist ehrlich und nicht verkopft. Es ist Platz für groovige Rhythmen, wilde Taktwechsel und energetische Improvisationen. Sie zaubern Bilder in die Köpfe ihrer Zuhörer, mal verträumt mit dem Fingerspitzengefühl eines Krefelder Seidenwebers, mal mit dem Temperament eines Duisburger Stahlarbeiters.

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