MSV Duisburg – SV Sandhausen – Der MSV ist wieder voll im Abstiegskampf

Foto: Nico Herbertz

Foto: Nico Herbertz

Am Samstagnachmittag empfingen die Zebras den „Dorfclub“ aus Sandhausen zum Duell in der zweiten Bundesliga. Die Liga ist spannend den je, da die gesamte Tabellenstruktur sehr ausgeglichen ist. Der SV Sandhausen ist seit Jahren erfolgreich in der zweiten Liga vertreten, lernte aus Fehlern der Vergangenheit, so blieben die Sandhäuser z.B. nur in der 2 Bundesliga, da der MSV Duisburg in der Vergangenheit einen Lizenzentzug verbuchen mussten. Seit dem ist der SVS seit Jahren frühzeitig gesichert. Beim MSV Duisburg herrscht aktuell eine sportliche Durststrecke. Seit Wochen feierte das MSV-Team keinen Sieg mehr. Gegen den SV Sandhausen sollte es anders kommen. Alte „Legenden“ aus der Aufstiegself von 2007 waren in der Arena in Person von Christisan Weber, Markus Kurth und Ex-Co Trainer Manfred Stefes vertreten.

„Ich bin gerne in Duisburg, aber es schockiert mich, dass hier nicht mehr die Stimmung ist die wir früher erleben durften.“ so Markus Kurth. „Das war damals eine echte Wand. Jeder Gegner in der zweiten Liga hatte Angst in diesem Stadion zu spielen.“ fügte Kurth hinzu.

Der MSV Duisburg ist für ein Heimspiel zu harmlos aufgetreten, wenige Akzente in der Offensive brachten bei den Zuschauern das Fass zum überlaufen. Der SV Sandhausen spielte den gewohnten Offensiv-Fußball für den SVS Coach Kenan Kocak steht. Die Kocak-Elf konnte sich zahlreiche Offensiv-Aktionen erarbeiten, scheiterten jedoch an der Effektivität vor dem Gehäuse der Zebras.

Kurz vor der Halbzeitpause konnten die Kurpfälzer sich mit einem Treffer von Ex-Waldhöfer Philipp Förster einen 1:0 Halbzeitstand sichern. Die Pfiffe zur Halbzeitpause in Richtung MSV-Spieler waren lautstark. Das Publikum der Zebras ist geduldig, emotional aber verlangt Kampf von der Truppe. Kampf sah man an diesem Samstagnachmittag für ein Heimspiel gegen den SV Sandhausen zu wenig.

In Hälfte zwei konnten dann die Zebras einige harmlose Akzente in der Offensive setzen. Gelang ein Torabschluss, da war ein überragender Marcel Schuhen (TW des SV Sandhausen) Endstation.

Die Zebras mussten sich mit einer mageren Chancenauswertung arrangieren. Trainer Gruev geriet aufgrund seiner taktischen Ausrichtung auf den Rängen stark in die Kritik. Erste Gruev-Raus Rufe waren deutlich zu entnehmen. Der MSV muss den ernst der Situation erkennen, es geht um den Klassenerhalt in Liga 2. MSV-Präsident Ingo Wald warnte nach dem Spiel deutlich. „Wir müssen in der Liga bleiben.“

Kurz vor Ende der Partie konnte Kulovits nach Vorlage von Förster das 2:0 erzielen und somit auch den Entstand markieren. Der SV Sandhausen kann nun aufatmen. Eine Fotostrecke finden Sie unter https://xtranews.pics/index.php?/category/sandhausen

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