Weiterhin massive Einwände gegen die Ausweitung des „Gewerbegebietes Rheindeichstraße“

Presseerklärung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

Am gestrigen Mittwoch hatten sich Mitglieder der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ vor dem Amtszimmern des Planungsamtes (Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement) der Stadt Duisburg zu deren Geschäftszeiten eingefunden, um die Einwände der Bürger gegen die Errichtung des Logistikstandortes zwischen Baerl und Homberg der Behörde vorzulegen.

Im Amtsblatt der Stadt wurde mit erneuter Offenlegung der Planungsunterlagen (Bebauungsplan 1216 und Flächennutzungsplanänderung 4.30) den Bürgern eine äußerst kurze Frist für die Abgabe ihrer Einwände gegen das Logistikprojekt angekündigt. Im Amtsblatt 1/2018 hieß es wörtlich: „Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen beim Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, abgegeben werden.“

Dies nahmen die Mitglieder der Bürgerinitiative zum Anlass die umfangreichen Schriftstücke von Bürgereinwänden dem Abteilungsleiter des Planungsamtes zu überreichen. Einwände von über 100 Bürgerinnen und Bürgern wurden abgegeben (13 Einzeleinwände und 16 Bögen mit Sammelunterschriften). In den Tagen zuvor wurden Einwände von Bürgern per Post und E-Mail dem Planungsamt der Stadt eingereicht. Die Stellungnahmen der Bürger wurden dem Sekretariat übergeben, von wo versichert wurde, dass die Eingaben den fristgerechten Eingangsstempel erhielten.

Die Bürgerinitiative ist frohen Mutes, dass die seitenlangen Einwände gegen das Bauprojekt im Zentrum des Naherholungsgebietes zwischen Rheindeich und Uettelsheimer See bei der Behörde Gehör finden und die Vernichtung des Landschaftsschutzgebietes durch den Investor verhindert werden kann. Ansonsten würde nur noch der Klageweg zum Recht der Bürgerinnen und Bürger verhelfen.

 

Jürgen Hagenguth
für die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“
www.diehornitexter.wordpress.com
www.facebook.com/diehornitexter

3 thoughts on “Weiterhin massive Einwände gegen die Ausweitung des „Gewerbegebietes Rheindeichstraße“

  1. Ich bin sicher die Verwaltung wir mit den Einwendungen viel ‚Vergnügen‘ haben.

    Aber der Antrag von der Luxemburgischen Rheindeich SARL gehört natürlich im Stapel ganz nach unten. Schließlich müssen alle Anträge gleich behandelt werden. Alles andere würde gegen Grundrechte verstoßen und anderen Anträge benachteiligen.