Das verstehen SPD-GenossenInnen unter sozialer Gerechtigkeit

Ja die soziale Gerechtigkeit. Ein wirklich fantastischer Begriff, wenn man nicht wie so manche(r) SPD-Genosse(in) lieber in Champagner badet als in Wasser, so wie das stinknormale Ottonormal-SPD-Mitglieder machen müssen.

Bestes Beispiel ist z.Z. Gesche Joost(SPD),

ehrenamtliche Internetbotschafterin der Regierung

und Digital Champion. Man, wer hat sich diesen Scheißbegriff nur ausgedacht?

Angeblich ehrenamtlich tätig, kassiert sie 50 Riesen im Jahr an Aufwandsentschädigung, sitzt gleichzeitig im Vorstand der SAP(für schlappe 190 Riesen im Jahr) und macht Lobbyarbeit für diese Firma und andere – inkl. sich selbst. Eigentlich dürfte sie das nicht, macht es aber trotzdem und findet es noch gut.

https://www.swr.de/report/digitalexpertin-oder-lobbyistin-wie-unabhaengig-ist-die-internetbotschafterin-der-bundesregierung/27-gesche-joost-spd-kassierte-mehr-als-50/-/id=233454/did=21051662/mpdid=21071910/nid=233454/arkf8u/index.html

Mehr an „Leckt mich am Arsch!“ geht als Einstellung einer SPDlerin eigentlich nicht mehr.

Die Dame ist aber auch ein echtes Multitalent, kann also sagen und machen was sie will, alle finden es anscheinend gut. Denn sie ist auch noch Prof. Dr. für Designforschung an der Universität der Künste Berlin und leitet das Design Research Lab, entwickelt angeblich Forschungs- und Lehrprojekte zu Themen der digitalen Gesellschaft, u.a. zu Wearable Computing (Digital-Jacken für Omas die die Polizei rufen wollen weil der Hund sich verschluckt hat usw.) und sozial-digitaler Partizipation(Ich würde lieber an Ihrem Einkommen partizipieren, Frau Joost.). Sie wurde einer der „100 Köpfe von Morgen“ im Rahmen der Initiative der Bundesregierung „Deutschland – Land der Ideen“, 2009 erhielt sie den Nachwuchs-Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Sie ist Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V. und Vorstandsmitglied der Studienstiftung des deutschen Volkes.

https://www.udk-berlin.de/personen/detailansicht/person/gesche-joost/

WOW, ich dachte schon ich wär gut drauf. Naja, ich nehme mal an einiges davon hat man ihr ohne viel nachzudenken hinterhergeworfen und sie hat es dankend angenommen.

Aber: Sie gibt immerhin an oder vor mit der ehrenamtlichen Arbeit für die Regierung so viel Arbeit zu haben, dass eine Aufwandsentschädigung notwendig wurde, die hat sie sich aber schon vorher in den Vertrag schreiben lassen, ohne zu wissen ob es viel Arbeit wird. Und viel Arbeit ist ja ein dehnbarer Begriff, natürlich dann nicht wenn man als Akkord-Schlachter 30 Schweine pro Stunde ausnehmen muß.

Liebe LeserInnen, Ihr fragt Euch jetzt: „Aber wann macht sie denn dann all die anderen Dinge?“ Dann frag ich mal Frau Joost:

Frau Joost, wollen Sie mich/uns verarschen???

Wer jetzt noch darüber nachdenkt seine Stimme der SPD zu geben, der sollte vorher nochmals gut nachdenken wen er in der Partei so alles treffen könnte. Kein Wunder, dass die SPD die Bürger nicht mehr versteht und umgekehrt. Was für eine Vorstellung, wenn der Akkord-Schlachter auf Frau Joost trifft. Vielleicht schenkt sie ihm ein saugeiles Schlacht-Wearable?

Ach verdammt da fällt mir ein, bis zum 6.2. 18 Uhr dort einzutreten hilft ja noch die GROKO zu verhindern.

Morgen gehe ich übrigens zum Pokalmacher um die Ecke und lass mir in den billigsten Pokal gravieren:

Nr. 1 Superkopp der Superköppe im Digiland

Natürlich am kommenden Samstag passend in der ARD feierlich an mich verliehen, von Schneewittchen und den sieben Zwergkaninchen. Alles in Farbe und digital. Und wenn dann ein Groupie sich vor Aufregung einnässt, drück ich einfach auf mein Wearable aus der Gabriel-Schulz-Remember-Collection.

So und jetzt ist Schluß, denn ich krieg ’nen Würgereiz …

 

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