Bei dem Gesäusel versagt schon mal die Stimme um laut „Scheisse“ schreien zu können.

Nichts für ungut liebe (Online-)ZeitungskollegenInnen aber echt, muß das sein?

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/spaziergang-mit-dem-ob-durch-den-bildungsstadtteil-aid-1.7354617

-Spaziergang

-OB

-Bildungsstadtteil

Drei Dinge auf einmal die kein Mensch braucht, ausser vllt. einige Unentwegte, die sich dazu anmelden beim Spaziergang „ON TOUR between Rhine and Ruhr ähh zwischen Rhein und Ruhr“ teilzunehmen. Spazierengehen mit dem OB im Bildungsstadtteil Neudorf. Was sind denn dann die anderen Stadtteile? Bildungsstadtteil nur weil in Neudorf die doofe UNI steht? Und was ist mit Stadtteilen wo `ne Klärganlage steht? Oder wo der OB privat wohnt?

Und das total bescheuerte „Ideen für Duisburg“ mit seinen angeblichen 1.200 Ideen von Bürgern und Bürgerinnen. Verdammt teure Scheisshausidee die Ideen-Aktion. Jetzt will man damit noch PR fürs Stadtoberhaupt rausschlagen und macht solch hirnverbrannten Nachfolge-Aktionen. Ich will mal sämtliche 1.200 Ideen sehen und dann zu den Masterplanideen der Wirtschaft „packen“, dann haben wir schon 1.260 Ideen. Wird ja immer mehr.

Zurück zum Thema: Natürlich ganz oben der Wunsch nach Stärkung des „Wir-Gefühls“, fehlt nur noch Weltfrieden. Mich beschleicht eher regelmässig ein WIRR-Gefühl wenn ich über so was nachdenke. Und WIR, war das nicht ein KRAFTloser Sloganbestandteil des SPD-NRW-Wahlkampfs? Denken sich die im Rathaus die Bürgerideen vllt. aus, so wie es passt?

Leute, überlegt doch mal: Da spazieren ein paar Unverzagte mit dem OB durch Neudorf und diskutieren die Themen Bildung, Forschung und Wissenschaft vor Ort. Nur als die mehrfachen „Ideen-Werkstätten“ vor etlichen Monaten stattfanden, da wurde ziemlich wenig diskutiert, ich war zweimal selbst dabei. Da durften alle nur grüppchenweise Zettelchen schreiben und an Pinnwände heften. Oder wie ist es bei Planungsvorhaben der Stadt mit Bürgerbeteiligung? Regelmässig beschweren sich Bürger über genau das Gegenteil, nämlich fehlende Bürgerbeteiligung. Wann wird da diskutiert?

Mit anderen Worten: Warum wird nicht dann diskutiert wenn es wirklich notwendig und sinnvoll ist. Anstatt sich in solchen Show-Dates zu verlustieren die nur einer Person nutzen sollen?

Also Leute, geht einfach nicht hin! Und wenn doch, dann fragt mal hartnäckig nach, warum soviele Schulstunden ausfallen und warum kein Lehrer/keine Lehrerin nach Duisburg will, wenn wir schon mal beim Thema Bildung sind.

Oder fragt mal nach dem Problem hier, denn wo UNI draufsteht ist noch lange nicht Bildung drin:

http://akduell.de/2018/01/lehrkraefte-sollen-vermitteln-was-sie-selbst-nicht-koennen/

Oder wie wär`s mit Omas-Haushaltsweisheiten vom Duisburger UNI-PROF:

https://www.wp.de/leben/so-halten-die-vorsaetze-laenger-als-ein-paar-tage-id213071407.html

Da kann man lernen wie man sich Dinge vornimmt und nicht mehr tuen tut. Zum Beispiel nie wieder SPD wählen. Wie sagt doch der PROF (Zitat): „Die Fähigkeiten zur Selbstkontrolle werden überschätzt, wenn wir nicht direkt mit der Versuchung konfrontiert werden.“ Ja, dann wohl doch auf zum OB-Spaziergang und sich der Versuchung stellen! Achtung: Das könnte sich allerdings mit dem Vorsatz  „jedweden Blödsinn ab sofort seinzulassen“ ev. NICHT vertragen.

 

 

One thought on “Bei dem Gesäusel versagt schon mal die Stimme um laut „Scheisse“ schreien zu können.

  1. Die RP steht nicht alleine mit diesem „Veranstaltungstip“, ich habe eine ähnlich gestrickte Mitteilung heute auch in der WAZ-Printausgabe gelesen. Außerdem bei BZ-Duisburg.de (Bürgerzeitung) .

    Der Verfasser dieser hoffnungsfrohen Zeilen muss also wohl bei der Stadt zu suchen sein.

    Und der von Herrn Schulze schon zitierte Wunsch nach einer Stärkung des „Wir-Gefühls“ geht an mir jetzt völlig vorbei. Mein persönliches „Wir-Gefühl“ mit dieser Stadt endete mit der Pressekonferenz nach der LoPa am 25.07.2010 und insbesondere in den Monaten danach.

    „WIR“ hatten z.B. überhöhte Abfallgebühren zu schlucken, exorbitant steigende Grundsteuern etc pp., undurchsichtige und reichlich teure fehlgeschlagene Leuchtturmprojekte – und die Entscheider im Stadtrat machen fröhlich weiter, als wäre nichts geschehen.