Hochhaus-Brandschutz: Öffentliche Anfrage an die Stadtverwaltung Duisburg

Sehr geehrter Herr Link,

nach dem verheerenden Hochhausbrand im Londoner Grenfell-Tower im Juni des vergangenen Jahres versprach die in Deutschland zuständige Ministerin Barbara Hendricks(SPD) die Überprüfung von Hochhäusern. Als Hochhäuser gelten Gebäude, „bei denen der Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraumes mehr als 22 Meter über der festgelegten Geländeoberfläche liegt.“

Frontal21(ZDF) hat aktuelle Anfragen direkt bei den 40 größten deutschen Städten gemacht, diese ergaben, dass Städte wie Mainz und Braunschweig bei einer Reihe von Hochhäusern brennbare Materialien fanden. Dort sind Sanierungen geplant. Doch knapp die Hälfte der Städte hat bisher auf eine Prüfung der Fassaden verzichtet, unter anderem Berlin, München, Köln, Düsseldorf und Essen und Leipzig.

Frontal21 hat sich in seiner gestrigen Sendung nicht explizit zu Duisburg geäußert.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/fassaden-in-flammen-100.html

Meine Fragen deshalb an Sie Herr Oberbürgermeister:

Wieviele Hochhäuser gibt es in Duisburg?

Wurden diese inzwischen „gesondert“ auf Brandschutz/brennbare Materialien untersucht?

Wenn ja, was wurde dabei festgestellt, wurde ev. geräumt?

Wenn nein, warum nicht oder soll das noch geschehen?

Mit freundlichem Gruß

Michael Schulze

 

Anmerkung: Die Anfrage ging heute auch per Mail gesondert an den OB.

 

 

 

 

4 thoughts on “Hochhaus-Brandschutz: Öffentliche Anfrage an die Stadtverwaltung Duisburg

  1. Ich würde mal schätzen, dass bei der überlasteten Verwaltung in Duisburg noch nichts gemacht wurde.
    Aber gibt es hier so viele derartige Hochhäuser?

  2. Michael Schulze 24. Januar 2018 at 12:55:46 -

    @ulrics
    Ich schätze mal sehr viele.
    Im TV-Beitrag wurde ein Landesminister in Sachsen-Anhalt gefragt, der kannte die Zahl dort auch nicht und hat sie fatal -besonders in den Städten- unterschätzt.

  3. Die Fragen wurden nicht in der demokratisch vereinbarten Form vorgetragen.

    Darüber freut sich der Oberbürgermeister Duisburg und denkt: Diese vereinfachten Reveirprolls haben keine Chance. Und wer trotzdem durchdringt, wird dem OV SPD Homberg überantwortet. Die SPD Homberg hat seit Jahrzehnten Erfahrungen im Prollregiem der Industriekultur der Parteihochburg wie die Bürger fertig gemacht werden, selbst wenn die Einwohner mit einem Hungerstreik vor dem Rathaus anfangen.

    Der Homberger SPD-Krützberg ist Kulturdezernent Duisburg.

    • Michael Schulze 28. Januar 2018 at 02:55:23 - Author

      @noah
      Wir werden sehen. Es ist so wie bei der Belagerung einer mittelalterlichen Burg. Hat man einmal die Schwachstelle gefunden, konzentriert man sich einfach nur noch darauf. Dazu muß man allerdings erstmal ziemlich viele Schüsse abfeuern. Alles eine Frage der Zeit, der Ausdauer und der Beharrlichkeit.