Unternehmer Kranki für „chinesische“ Smart City Duisburg

Alexander Kranki, seines Zeichens Mitinhaber von Krankikom, einem Digitaldienstleister aus Duisburg, spricht sich aktuell in der RP für das Vorhaben von OB Sören Link aus, zusammen mit dem chinesischen Unternehmen Huawei die Smart City Duisburg zu „gründen“. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/mit-digitalisierung-mehr-bewegung-fuer-duisburger-wirtschaftsmarkt-aid-1.7322330

Mit der Digitalisierung in Duisburg habe ich auch kein Problem, ein Problem habe ich mit der Art und Weise wie das passieren soll. Dass den Unternehmen in Duisburg klar ist, dass sie mitanpacken müssen, wie Herr Kranki meint, das finde ich auch, glaube aber nicht, dass sie es tun. Ganz im Gegenteil, ich befürchte, dass die Unternehmen sich jetzt noch eher zurücklehnen und meinen die da oben machen das schon. Das hat man klar beim Engagement der City-Händler in Sachen „DOC-Verhinderung“ gemerkt. Da waren nur ganz wenige kleine dabei – Ausnahme: das Forum.

Ansonsten wären nämlich aus der Unternehmerschaft schön längst mehr Impulse aktiver Natur gekommen, anstatt sich an passiven Verbalverballhornungen wie Zukunftsmaster-SuperDuper-Plan ständig selbst zu ergötzen.

Ich selbst bin im Besitz der Domain smartcityduisburg.de und hatte noch Mitte letzten Jahres etliche Firmen kontaktiert um ein solches Vorhaben in Duisburg unter einer gemeinsamen (Web-)Adresse zumindest erstmals anzustossen. Die Reaktionen waren gleich „0“.

Eine SmartCityDuisburg zu bauen ist keine Frage der Digitalisierung allein, so wie das durch eine ev. eingeschränkte Unternehmerbrille wie die von Herrn Kranki vielleicht aussehen mag.

Und was die Gefahr durch die Einseitigkeit einer Partnerschaft mit einem, hier chinesischen, Unternehmen dieser Größenordnung und technischen Versiertheit angeht, brauche ich niemandem aus der Wirtschaft zu erklären – hoffe ich.

Und was das künftige Wirtschaftsdezernat betrifft, das kann man sich getrost sparen. Das können die Huaweianer gleich miterledigen. Ebenso wie all die (Digital-)HUBs die überall wie Unkraut spriessen. Alles unnötig. Alles Geldverschwendung.

SmartCitiesÜberall. Mit dem Glasfasernetz entstehen die HUBs ganz von alleine und viele Posten und Pöstchen in etlichen Schwachsinns-FÖRDER-GmbHs von Städten, Gemeinden und dem Land NRW werden überflüssig.

Fast schon ein Grund dafür zu sein.

 

 

 

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