LoPa Duisburg, Link, Versprechen, Erinnerung – Satz mit x? War wohl nix. Bisher.

Am 26.12.2017 habe ich erstmalig hier eine öffentliche Aufforderung an OB Sören Link veröffentlicht und ihm dies auch per Mail unverzüglich mitgeteilt. Gestern habe ich ihn daran per Mail nochmals erinnert, denn bisher habe ich keine Antwort von ihm erhalten, noch nicht einmal eine Reaktion. Wie heisst es doch so schön auf der Webseite

https://duisburg.de/rathaus/rathausundpolitik/buergerangagement_und_buergerangelegenheiten/anliegen-an-den-oberbuergermeister-soeren-link.php

Zitat: Ih(r)e Meinung ist mir wichtig. Ich möchte wissen, ob Sie mit der Verwaltung zufrieden sind oder ob es Anliegen gibt, die Sie unmittelbar an mich richten möchten. Dann tragen Sie Fragen, Anregungen, Ideen, Hinweise und Beschwerden meinem Bürgerreferat vor. Dort wird Ihr Anliegen geklärt oder an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Das ist auch ein Baustein, um Duisburg lebenswerter zu gestalten.

AHA. Oder HAHA?

Deshalb hier nochmals meine …

E R I N N E R U N G

Mailtext vom 26.12.2017:

Guten Abend Herr Link,

den folgenden Text (s.u.) habe ich heute auf xtranews.de veröffentlicht. Er enthält eine öffentliche Aufforderung an Sie persönlich zu Ihrem Versprechen vom 2. Jahrestag des Loveparade-Unglücks. In dem Text fordere ich Sie mit Fristsetzung zu einer Antwort auf. Dies zur Kenntnisnahme.

Gruß

M. Schulze

 

Hier der Text auf xtranews.de von heute, 26.12.2017:

Vor über fünfeinhalb Jahren hat OB Sören Link in einer Rede zum 2. Jahrestag des LoPa-Unglücks ein Versprechen abgegeben, im Namen von Duisburg. Jetzt will ich wissen wie er das Versprechen konkret eingelöst hat. Rückhaltlos und transparent.

Das Versprechen habe ich hier grau unterlegt markiert. Die  ganze Rede nachlesen kann man hier

https://www.xtranews.de/2012/07/25/2-jahrestag-der-loveparade-katastrophe-soren-link-bittet-um-entschuldigung-id4263883.html

Und ein Video davon gibts hier: https://www.youtube.com/embed/pieWrysK3JA

Herr Link: Ich will genau wissen was Sie rückhaltlos und transparent getan haben. Sie können mir die Antwort per Mail senden und natürlich stehen Ihnen die xtranews zur Verfügung. Oder Sie wählen eine Veröffentlichungsform nach Ihrem Wunsch und teilen mir diese mit.

Egal wie, nur machen Sie es! Rückhaltlos und transparent! Ich gebe Ihnen Zeit bis Mitte Januar, ansonsten gehe ich davon aus, dass Sie gelogen haben. Sie hatten jetzt mehr als fünf Jahre Zeit dieses Versprechen im Namen der Stadt, also im Namen aller DuisburgerInnen und Duisburger einzulösen. Sie sitzen seitdem ununterbrochen an der richtigen Stelle dafür. Ich bin schon gespannt.

Und ich will wissen, was Sie unternommen haben um diejenigen zu maßregeln die derzeit zwar nicht auf der Anklagebank im Strafprozess sitzen, aber dennoch in der Stadt-Verwaltung an der Sache beteiligt waren.

An allem Unglück, das passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die es tun, sondern auch die, die es nicht verhindern. (frei nach Erich Kästner – er schrieb Unfug statt Unglück)

4 thoughts on “LoPa Duisburg, Link, Versprechen, Erinnerung – Satz mit x? War wohl nix. Bisher.

  1. Duisburg, alle locken, locken, locken.
    Satz mit x, war wohl nix.
    Die Region ist ruhriniert: Duisburg, alle locken, locken, locken.
    Aber dem kann nicht mehr getraut werden.
    Duisburg, alle locken, locken, locken ist ein schlapper Wicks ziellos in die Gegend.
    Das Image Duisburg geht kaputt.

  2. Lieber Herr Schulze,

    was können wir denn von Herrn Link und seinen Fröhlichen Dilettanten im Ratehaus zu Duisburg zu dem Thema erwarten, wenn sie es noch nichteinmal schaffen, Hinweisschilder auf die beiden Gedenkstätten im und vor dem Tunnel anbringen zu lassen?

    Wesentlich tiefgreifender sind hingegen folgende Tatsachen:

    – Link &CO vom „Konzern Duisburg“ haben es zugelassen, daß Herr Krieger als Besatzer bzw. Besitzer des Geländes, die Rampe des Geschehens bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt hat und diese Untat noch mit einer fast geschlossenen Wand verbergen durfte, obwohl Herr Mogendorf als Angehöriger eines der Opfer einen guten, konkreten Vorschlag für eine würdige Gestaltung hat entwerfen lassen.

    – Zu dem Schüppenevent anläßlich der Einpflanzung der Magnolien auf dem Bahnhofsvorplatz haben Lören Sink und seine Mannen und Frauen vergessen, die überlebt habenden Opfer und die Angehörigen der 23 Toten einzuladen. Alzheimer schon mit Ende dreißig? Wir wissen es nicht.

    – Bei der Planung des Bahnhofsvorplatzes wurden die Magnolienbehältnisse wahllos neben einer geplanten Rampe zu der Tiefgarage eines geplanten Gebäude an der Mercatorstraße „platziert“.
    Während der Bauzeit der neuen Ödfläche, auch falsch und irreführend „Platz“ genannt, wurden dieselben Behältnisse immer wieder verschoben, wie die Bauarbeiten es so erforderten.
    Selbst in der Nachlebenszeit gönnt man den Opfern keine Ruhe. Da könnten wir schonmal auf die Idee kommen, zynisch zu werden, werden es aber nicht.

    Außerstädtische Verantwortliche gaben sich jedoch nicht besser. So verkündete Herr Fritz Pleitgen (bekannt aus Funk und Fernsehen) nach der Tragödie, er übernähme die Verantwortung für das Geschehen. Wie er das dann konkret gemacht hat, ist mir nicht bekannt. Eher das Gegenteil, als er in einem der Rathausgespräche in Bezug auf die Loveparade von einem „Mißgeschick“ sprach, unter denen Duisburg zu leiden habe.

    Merke: Nicht die Opfer leiden, sondern die Verursacher sprich Täter/innen …

    Als ich dann erregt aufstand und die Wortwahl von Herrn Pleitgen als „Unverschämtheit“ bezeichnet habe, wütete er spontan: „Sie können nur Krawall“.
    Ein erstaunliches Urteil eines Mannes, der mich garnicht kennt und kurz vorher eine wohl begründete Einschätzung von mir über die Lage Duisburgs zu hören bekommen hatte. Für die Uneingeweihten sei gesagt: Duisburg liegt an Rhein und Ruhr.
    Es kann auch sein, daß er meinen Worten und Gedanken nicht hat folgen können, obwohl ich in einem gemäßigten, der Aufnahmefähigkeit der Podiumsteilnehmer angepaßtem Tempo gesprochen hatte.
    Mein nachfolgendes Angebot, ein klärendes Gespräch zu führen, lehnt er (der Pleitgen) brüsk ab und entschwand. War für ihn auch besser so. Etliche weiche Südfrüchte lagen auf dem Serviertisch der Veranstalter bereit.

    Zur Ehrenrettung der Verweser, Verwalter und Verunstalter der Stadt sei festgestellt (Fakten, Fakten, Fakten): Es wurde (natürlich auf das medienwirksame Betreiben vom OB DU) ein Mann eingestellt, der sich um die überlebenden Opfer und die Angehörigen der Verstorbenen kümmern sollte.

    Was der gemacht hat, fragen Sie?
    Ja, also, der hat … vielleicht, auf jeden Fall werkstags von früh bis spat. –
    Ob er dafür entlohnt wurde und wird?
    Sie kennen sich wohl in Duisburg nicht aus, mein lieber Herr Schulze. Mit ziemlicher Sicherheit fürstlich bis königlich. Das ist bei uns so uso. –

    Ist damit meine eingangs gestellte Frage ausreichend bis hinreichend beantwortet?
    Wie, was jetzt machen? Wie meinen Sie das dennnu wieder? Wer? Wir Bürger?
    Äh, also im Augenblick habe ich leider keine Zeit. Vielleicht 2027 …

    Herzlicher Gruß aus dem Ruß
    JOJO. (Leitender Redakteur von „News aus dem Ruß“, DEM onlinePortal für das Re4 und sein Wandel, eingeschlossen Schimpf und Schande)

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