The future of logistics and logistic jobs – Duisburger, don`t worry!

Ich hatte ja schon mehrmals über die Logistik und den Logistik-Standort Duisburg berichtet – und das eher kritisch. Für alle die in der Logistik tätig sind oder tätig werden wollen, habe ich deshalb mal zwei Videos ausgewählt, die sich mit dem Thema beschäftigen. Beim ersten Video geht es um den Roboter „Handle “ von Boston Dynamics.  Wenn man den sieht kann einem schon Angst und Bange werden, zumal wenn man daran denkt, dass der mal an der Haustür anklopft.

Beim 2. Film geht es um eine Möglichkeit wie wir ev. in Zukunft einkaufen. Weniger spektakulär auf den ersten Blick, aber doch einschneidend, wenn diese Vision eintreten würde. Alle Leute die in diesem Video noch arbeitend  tätig sind, könnten (ACHTUNG!) natürlich in Zukunft auch von „Handle“ und seinen „Handles“ ersetzt werden.

 

Zum Abschluß noch eine Aussicht auf unser mögliches Leben im Jahre 2050. Faszinierend beängstigend.

 

Hoffentlich kriegen die Verantwortlichen in Berlin, die in Duisburg und die in jeder anderen deutschen Stadt überhaupt noch mit was sich derzeit anbahnt. Ich fürchte nein. Denn wenn die Klimaziele schon geopfert werden und auch der Verbrennungsmotor weiter gestützt werden soll, dann hat die entsprechende Lobby jeweils gute Arbeit geleistet, uns allen aber einen Bärendienst erwiesen.

Bildung, Forschung und Entwicklung (F&E) sind unsere Zukunftspfeiler, doch da passiert immer weniger, zumindest auf breiter Basis. Schon die Grundschulen können die wichtigsten Anforderungen nicht mehr erfüllen. Und auch die Wirtschaft erlahmt mit ihrem Zukunftsengagement – nur noch 25% aller Unternehmen und Betriebe bilden noch aus. Unsere Wissenschaft droht personell auch immer mehr auszudünnen. Die künftigen KI*-Schwergewichte wie Alphabet (google), Amazon und Co. kaufen bereits jetzt schon mit schier unausschlagbaren Job-Angeboten die Unis leer.

Wenn die Politik weiter lieber sondiert und sich über Politik-Stile streitet, anstatt die Zukunftsantworten anzupacken, dann gute Nacht Deutschland. Dann sind die guten Zeiten noch schneller vorbei als eh schon. Heute kann man in Japan schon sehen wie eine alternde und auf alten sozialen und wirtschaftlichen Dogmen basierende Gesellschaft sich entwickeln wird. Vor allem die Innovationsbereitschaft sinkt rapide. Das ist fatal, denn dann fehlt der grundsätzliche Erneuerungswille und am „Alten“ und „Altbewährten“ wird viel zu lange festgehalten.

Die politischen Protagonisten sind bestimmt für die Zukunft und im Alter gut abgesichert, wobei auch diese Absicherungen einfach missachtet werden, wenn es hart auf hart kommt, aber eine riesige Zahl an BürgernInnen wird mit Sicherheit altersarm sein. Und das ist der wahre Sprengstoff.

 

  • KI = Künstliche Intelligenz

 

Bild: Roboter Handle, Boston Dynamics https://www.bostondynamics.com/handle

 

3 thoughts on “The future of logistics and logistic jobs – Duisburger, don`t worry!

  1. Lieber Herr Schulze,

    erinnern Sie sich noch an die „Zukunftsvisionen“ der autogerechten Stadt in den 50er, 60er Jahren? Abgesehen davon, daß Visionen eh‘ schon in die Zukunft gerichtet sind, es sich also um einen weißen Schimmel sprich „Tautologie“ handelt, sehen wir dort nur kalte, öde Öde.

    Es ist nicht ganz so schlimm geworden, das Auto hat aber einen Punktsieg errungen.
    Gott sei Dank ist es doof, zersemmelt sich im Augenblick selber und wird angesichts der beeindruckenden Staus von einem Automobil zu einer Immobilie. Makler aller Länder vereinigt Euch.

    Meine Fision: Wir können uns in Zukunft einen Stauplatz kaufen, auf dem wir auch leben. Heiß gehandelt wird schon das Kreuz Kaiserberg: „Penthaus-Wohnung mit herrlichem Ausblick auf die Niederrheinische Tiefstebene mit Autobahnanschluß für den gehobenen Bedarf“. Dann bräuchte Herr Grillo von den Grillo-Werken die A59 nicht mehr, die er so toll findet, weil ER schnell zum Flughafen DÜ fahren kann. Er setzt sich einfach in eine automatisch gesteuerte Drohne. Hoffentlich verfliegt die sich.
    Hab‘ präventiv schonmal „Pampas“ eingehackt. Da ER aber nicht ganz so ist, hat er vorausschauend dort seine Pampas-Papers hinterlegt. Dann hat er wenigstens was zu essen und wird nicht verhungern wie viele seiner Zeitgenossen. –

    Bei dem Supermarkt der Zukunft bin ich hingegen skeptisch. ALEXA sei Dank, diesem Urbild männlicher Begierde. Sie liefert unkompliziert frei Haus.
    Aber Achtung! Sagt mann unbedacht „Scheiße“, sorgt sie sofort dafür, daß geliefert wird: „You call – we haul!“. „Shit-Shopping“ als Modell der Zukunft? Also ich weiß nich …

    Bei vielen Produkten unserer aktuell buhmenden Industrie beschleicht mich jedoch die Frage: Haben wir das nicht heute schon?

    Und mich beschleicht noch was Böseres: Sind am End‘ die plastiktütenschwenkenden, eselsgleich bepackten Einkaufsbummler auf der „KÖ“ garkeine Menschen, sondern Einkaufsroboter?

    Das werd‘ ich mal überprüfen. „Ordnungsamt Duisburg, ich muß mal Ihren Akku nachschau’n …“

    Harald Jochums / Endverbraucher

  2. @Stromkilometer 778
    Hallo, an einem Artikel dazu bin ich schon seit gestern morgen dran, sammle gerade Material.
    Da gibts einiges zu smart city, Huawei, China. Bitte noch etwas Geduld. Es wird kritisch, sowohl mein Artiklel als auch die Gesamtsituation.
    Vllt. ist OB Link nicht nur ein Mario-Netter, sondern auch ein Avatar.

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