Kollabiert Duisburg auch an der Logistik?

Wenn man derzeit so einige kritische Artikel zu den vielschichtigen Problemen der Logistikbranche liest, dann kann einem schon Angst und Bange werden, sowie das Ärgern bis zur Halskrause stehen, besonders wenn man in einer logistischen Hochburg wie Duisburg lebt. Hier mal was zum Einlesen:

http://etailment.de/news/stories/Logistik-kollaps-21014?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsletter%2Flongread&utm_medium=newsletter&utm_campaign=nl1202&utm_term=8d9a0adb7c204239c9635426f35c9522

Ob OB Link und seine Gefährten inkl. Logistik-Papst sich auch Gedanken zu den Problemen machen, weiß ich nicht, sollten sie aber mal. Denn wenn es so weitergeht, nebst Brückensperrungen, dann geht bald nichts mehr.

Dann baden viele Unschuldige aus, was die Rathaus-Strategen mit Zuversicht aber ohne Weitsicht verbockt haben.

Die vielen PendlerInnen sind ja auch alle WählerInnen, also gibts viel politischen Verdruß, wenn Duisburg am Verkehr kollabiert. Ich gönne es niemandem, aber ich weiß auch nicht wie das kurz- bis mittelfristig zu verhindern wäre. Vielleicht mit Fahrverboten (kicherkicher… … …kicher) oder einer Maut (Schenkelklopf). Dann aber gute Nacht und zieht Euch warm an ihr Logistik-Klugschwätzer und Nicht-Zu-Ende-Denker. Schon heute müsste man Euch verklagen wegen des vielen Sprits der in Staus verballert wird, wegen der Zeitverschwendungen und wegen der Umweltschäden … Wo ist mein Kotz-Eimer?

Aber natürlich sind wir alle auch nicht ganz unschuldig an dem Logistik-Schlamassel, aber wir machen andererseits auch nur was man immer von uns verlangt: konsumieren, bestellen, ordern, shoppen, Geld ausgeben, mit Spritfressern rumfahren, usw. …

 

 

4 thoughts on “Kollabiert Duisburg auch an der Logistik?

  1. Harald Jochums 9. Januar 2018 at 04:05:29 -

    Als junger, gebildeter, dünamischer Mensch habe ich jetzt ein Start-ab-Unternehmen gegründet:

    „Pro-Fit“, das Fitness-Studio Ihres Vertrauens.

    Hier werden Sie fit gemacht für die Wirtschaft. Ein hoher cw-Wert* ist Ihnen garantiert.
    In unserer Cayman-Island-Lounge steht hinter dem Tresen der bekannte Ballermann Hein Blöd, den Sie bestimmt aus Mallorca kennen. Seine Spezialität der Cock-Tail „Panem et circensis“**. Sie wissen nicht was das heißt? Lassen Sie überraschen. So entspannt waren Sie noch nie. Sie werden nichts mehr merken, allen Anweisung freudig folgen und alles schön finden.

    Und hinterher geht’s noch in eine Wirtschaft Ihrer Wahl in der Düsseldorfer Altstadt. Die gibt Ihnen den Rest.
    Wenn dann noch Ihr Lieblingsverein gewinnt wie z.B. Bayern München, werden Sie nur noch singen: „So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag …“ –
    Und jetzt Alle!

    Dann muß der Kneiper nur noch Helen Fischers „Atemlos durch die Macht“ auflegen und Sie fühlen sich dem Paradies nah – höllisch gut.

    Was das mit Logistik zu tun hat? Is doch logisch: Frischwärts in den Abgrund. Z.B. mit dem Frischekontor. Das haut ins Kontor. Und natürlich mit der Hafengesellschaft, dem Verwickler der vielen Logistik-Standorte in DU. Da sind Sie in guter Gesellschaft.
    Noch nie waren sie so wertlos wie heute. Insbesondere ihre Geschäfte-Führer

    Schöne Grüße aus Rotterdam
    Ihr Harald Jochums

    * cw-Wert= Luftwiderstandswert z.B. bei Autos
    ** „Brot und Spiele“ = Bewährtes Placebo aus dem Römischen Reich vor dem Untergang

    • Michael Schulze 9. Januar 2018 at 11:38:54 - Author

      @Harald Jochums
      Habe gehört RTL IV plant neues Format: DSDSS – Deutschland sucht den Super-Stau. Alle stehen im Sommer im Stau und machen sich obenrum frei.

  2. Stromkilometer 778 13. Januar 2018 at 09:08:23 -

    Hurra, Herr Schulze, meine Heimatstadt ist Aspirant auf einen der vorderen Plätze in einer weiteren Negativstatistik!
    Welch Aussicht, obenrum frei, hirn- und kopflos haben wir ja schon,. Mehr davon, mehr von dem NICHTS!

  3. Michael Schulze 13. Januar 2018 at 13:39:01 -

    @Stromkilometer 778
    Yeap, es wird noch schlimmer kommen. Der Krug „geht“ so lange zum Brunnen bis er bricht.
    Und ich „brech“ so lange in den Brunnen.
    M.a.W.: Den Point of no return haben wir in Duisburg ja schon überschritten, jetzt gehts nur noch darum zu warten bis wir den absoluten Tiefstpunkt erreichen. Dann gehts bergauf.
    Sie haben ja an anderer Stelle die Sache mit smart city Hua-Au-wei angemerkt und was Sie davon halten. Das ist zB auch so ein Ding um den Tiefstpunkt noch schneller zu erreichen. Alles also noch in unserem Leben.