Duisburgs Linie 901: Getestet und für nicht gut befunden.

Ob Sören Links Forderung nach Erhöhung der ÖPNV-Preise oder bundesweite Analysen mit schlechten Ergebnissen für Duisburgs Nahverkehr den Leuten die Laune vermiesen, dies und eigene Fahr-Erfahrungen hat wohl einige LeserInnen dazu verleitet mir in der jüngsten Vergangenheit verstärkt Mails zu senden, um mich auf diverse Missstände hinzuwiesen.

Also bin ich dem mal nachgegangen. Nichts ist besser als ein Selbstversuch, denn erzählen können viele vieles. Für den Selbstversuch suchte ich mir die Linie 901 aus. Anfang Dezember bin ich diverse Male mitgefahren und habe auch mit Fahrgästen über Probleme gesprochen. Besonders morgens und mittags seien die Bahnen immer rappelvoll, sagte man mir unisono. Und das nicht erst seit letztem Herbst. Das alles nahm ich zum Anlaß um die DVG bzw. DVV anzuschreiben und mal um eine Auskunft zum Thema zu bitten. Eigentlich sollte daraus nur ein kurzer Artikel werden, nun veröffentliche ich aber den Mailverkehr in ungekürzter Fassung 1:1. So kann sich jeder seine eigene Meinung bilden, zum ÖPNV, zur Linie 901, zur DVG bzw. DVV, zu den Pressesprechern, zum VRR, zum OB usw.

Linie 901 oftmals überfüllt. So wie auf dem Bild wäre es ja auszuhalten, im Selbstversuch jedoch musste ich auch mal auf den Eingangstufen stehen und die Tür ging zu. Auch die Fahrzeuge machten nicht den Eindruck aus diesem Jahrzehnt zu stammen.

 

Achtung, zum Lesen der Mails bitte ganz unten anfangen. Die Mails sind mit doppelter Punktlinie voneinander getrennt:

 

 

Von: Michael Schulze
Gesendet: Freitag, 22. Dezember 2017 16:12
An: Medienservice <Medienservice@dvv.de>
Betreff: Re: Presseanfrage ERINNERUNG zH Frau Naß

Yeap.

Aber Sie sollten allein aus professionellem Verständnis heraus mir überlassen wie ich veröffentliche – ohne dies Ihrerseits zu kommentieren oder zu bewerten.

M.a.W.: Ich brauche keine nachrangige Bekräftigung Ihrerseits was meine Entscheidung bereits ist.

Süffisante Anmerkungen wie „journalistische Grundsätze“ können Sie sich ersparen und geflissentlich verkneifen. Das haben schon andere versucht und sind gescheitert.

Diesen Ansprüchen wird man nämlich nur in der Theorie gerecht. Gehen Sie mal davon aus, dass ich in kein gängiges Schema passe.

Nennen wir das Ganze mal authentisch, dann kann keiner auf die Idee kommen Wirklichkeit mit Meinung zu verwechseln.

Und auch diesen Mailwechsel packe ich dazu. Wie gesagt, die Leute bilden sich schon ihre Meinung.

Und natürlich können Sie mir KEINE Meinung zu Sören Link übersenden, ist er doch „Ihr“ Vorsitzender des Aufsichtrates. Aber Sie schrieben andererseits Preiserhöhungen wären allein Sache des VRR.

Wie kann es sein dass Sören Link sich da einmischt?

So, und für dieses Jahr schlage ich vor wir lassen diese Kinkerlitzchen. 2018 haben wir noch 365 ganze Tage dazu Zeit.

Gruß

Michael Schulze

xtranews.de (LOGO)

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Am 22.12.2017 um 13:59 schrieb Medienservice:

Sehr geehrter Herr Schulze,

danke für Ihre Rückmeldung. Wenn die Veröffentlichung eines Mailverkehrs Ihren journalistischen Ansprüchen genüge tut, um ein Thema für Ihre Leser aufzubereiten, und Sie mit Ihrer Form der Recherche und der Berichterstattung die journalistischen Grundsätze in Bezug auf Differenzierung von Information und Meinung für sich und Ihre Redaktion als erfüllt ansehen, dann ist das selbstverständlich allein Ihre Entscheidung.

Wenn Sie sich den Mailverlauf ansehen, werden Sie feststellen, dass Ihre Anfrage eine ursprüngliche Frage enthält (Bitte erklären Sie mir für unsere LeserInnen wieso die Situation derart unbefriedigend ist und zB auf der 901 kein 3. Waggon eingesetzt wird. Die Bahnsteige erscheinen mir lang genug). Diese sowie die folgenden Nachfragen haben wir ausführlich beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen,

Ingo Blazejewski

Mit freundlichen Grüßen
Medienservice

E-Mail: Medienservice@dvv.de

Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Sören Link
Geschäftsführung: Marcus O. Wittig, Vorsitzender; Axel Prasch
Sitz der Gesellschaft: Duisburg
Registergericht: Duisburg HRB 1171
USt-IdNr.: DE 119 554 655

Hinweistext zum Ausschluss der Rechtsverbindlichkeit

Der Inhalt dieser E-Mail ist ausschliesslich fuer den bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser E-Mail oder dessen Vertreter sein sollten, so beachten Sie bitte, dass jede Form der Kenntnisnahme, Veroeffentlichung, Vervielfaeltigung oder Weitergabe des Inhalts dieser E-Mail unzulaessig ist. Wir bitten Sie, sich in diesem Fall mit dem Absender der E-Mail in Verbindung zu setzen. Aussagen gegenueber dem Adressaten unterliegen den Regelungen des zugrunde liegenden Angebots bzw. Auftrags, insbesondere den Allgemeinen Auftragsbedingungen und der individuellen Haftungsvereinbarung. Der Inhalt der E-Mail ist nur rechtsverbindlich, wenn er unsererseits durch einen Brief entsprechend bestaetigt wird. Die Versendung von E-Mails an uns hat keine fristwahrende Wirkung. Wir moechten Sie ausserdem darauf hinweisen, dass die Kommunikation per E-Mail ueber das Internet unsicher ist, da fuer unberechtigte Dritte grundsaetzlich die Moeglichkeit der Kenntnisnahme und Manipulation besteht. Sofern dieser E-Mail weitere elektronische Dokumente angefuegt sind, treffen die vorgenannten Aussagen auch auf diese Dokumente zu.

Informatory text on disclaim of legally binding character

The contents of this e-mail are exclusively meant for the intended addressee. If you are not the intended addressee of this e-mail or his/her representative, please be aware that any form of attention, publication, duplication or transfer of the contents of this e-mail is not allowed. In that case we ask you to contact the sender of this e-mail. Statements made to the addressee are subject to the provisions governing the quotation or order, especially the General Terms and Conditions of Order and the individual agreement on liability. The contents of this e-mail shall only be legally binding if they are confirmed by a letter from our side accordingly. Sending e-mails to us has no time limit observing effect. In addition, we would like to inform you that e-mail communication via the internet is not secure, because unauthorized third parties may generally have the chance of reading and manipulation. Should further electronic documents be attached to this e-mail, the statements made above apply to such attachments as well.

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Von: Michael Schulze
Gesendet: Freitag, 22. Dezember 2017 13:12
An: Medienservice <Medienservice@dvv.de>
Betreff: Re: Presseanfrage ERINNERUNG zH Frau Naß

Guten Tag Herr Blazejewski,

und herzlichen Dank für die Antwort und die „Freigabe“.

Ich werde den Mailverkehr zwischen „uns“ 1:1 veröffentlichen, ihre Meinungen können sich die LeserInnen selbst bilden.

Ich werde deshalb nichts weiter dazu kommentieren, außer noch eine Abschluß-Anmerkung zu machen:

Natürlich erübrigt sich die Stellungnahme der DVG zur Preisstufe 3 nicht. Die DVG ist eine eigenständige Gesellschaft und kann daher eigenständig handeln und auch Stellung nehmen – oder eben auch nicht. Sie ist im VRR der tatsächliche Leistungserbringer. Nicht der VRR. Der VRR ist lediglich ein Verwaltungs- oder Marketing-Konstrukt.

Deshalb für Sie der Hinweis auf die Aufgaben des VRR:

http://www.vrr.de/de/vrr/verbund/aufgabe/index.html

Auszug(Zitat):

Von Beginn an war für den Verkehrsverbund die Kooperation mit den eigentlichen Leistungserbringern prägend – heute verbindet den VRR mit den kommunalen Verkehrsunternehmen und den Eisenbahnverkehrsunternehmen eine produktive Partnerschaft auf Augenhöhe.

Das externe Gutachten das Duisburg bereits der Stufe 3 zuordnete ist mir nicht bekannt und zugänglich. Wie extern und unabhängig es ist darf bezweifelt werden.

Entscheidend aber ist, dass die DVG ihren Fahrgästen gebenüber ein Leistungsportfolio zu vertreten hat. Dieses sollte in einem annehmbaren und vertretbaren Preis-Leistungsverhältnis stehen.

Wenn ich an bestimmte Erhebungen zu Qualität des ÖPNV erinnern darf, ergaben sich da, mit Verlaub, erhebliche Kritikpunkte.

Schöne Festtage.

Michael Schulze

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Am 22.12.2017 um 11:27 schrieb Medienservice:

Sehr geehrte Herr Schulze,

meine Kollegin Frau Naß steckt heute Vormittag in Terminen und hat mich gebeten, die Beantwortung Ihrer Anfrage zu übernehmen, da wir generell den Anspruch haben, Medienanfragen schnellstmöglich zu beantworten.

Die Stellungnahmen zu Ihren eigentlichen Fragen haben Sie ja bereits erhalten. Selbstverständlich sind diese zur Veröffentlichung freigegeben.

Ihre Anmerkung zu dem Tonfall kann ich absolut nicht teilen. Unsere Antworten erfolgen stets auf einer sachlichen Ebene und beinhalten keine Unterstellungen. Wie Frau Naß Ihnen dargelegt hat, gibt es für den Ausfall einer Bahn und ein in der möglichen Folge erhöhtes Fahrgastaufkommen beim nachfolgenden Kursverlauf unterschiedlichste Gründe. Diese können wir Ihnen aber nur nennen, wenn wir die konkreten Angaben kennen. Daher erfolgte der entsprechende Hinweis. Die Stellungnahme zu der grundsätzlichen Sachlage liegt Ihnen ja bereits vor.

Die Mobilitätsbefragung der Stadt Duisburg findet sich schnell über eine Suchmaschine. Gerne sind auch hier behilflich, anbei erhalten Sie den entsprechen Link:

https://www2.duisburg.de/micro2/pbv/verkehr/strassen/102010100000506927.php

Bitte haben Sie Verständnis, dass es uns schwer fällt, auf Anfragen wie zu einer Stellungnahme zu den „Ticket-Vorschlägen von Herrn Link“ zu antworten. Alleine die Formulierung transportiert eine Interpretation der Sachlage Ihrerseits.

Die Thematik ist grundsätzlich beim VRR verortet, wir sprechen generell nicht für Dritte. Als Hintergrund kann ich Ihnen aber gerne in Kürze die Sachlage schildern, die ja bereits auch in Veröffentlichungen und Stellungnahmen dargelegt wurde:

Der VRR hat die Tarifstufe A3 zum 1.1.2015 eingeführt, bereits zu diesem Zeitpunkt wurde Duisburg der Stufe A3 zugeordnet. Diese Einordnung wurde durch ein vom VRR beauftragtes, externes Gutachten unterstützt. Die Umsetzung wurde seitens des VRR aber zunächst zurückgestellt, bis sichergestellt ist, dass das Leistungsangebot auch in Zukunft gesichert ist, vor allem im Hinblick auf die Entscheidungen zu einem neuen Nachverkehrsplan, der Finanzierung neuer Straßenbahnen und eines neuen Zugsicherungssystems. Wie Sie sicher wissen, sind die Punkte inzwischen erfüllt. Die Stadt hat darauf hingewiesen, eine entsprechende Entscheidung beim VRR steht noch aus.

Vor diesem Hintergrund erübrigt sich aus meiner Sicht eine Stellungnahme der DVG. Sollten Sie zu dem Sachverhalt weitere Fragen haben, würde ich Sie bitten, dass Sie sich wie bereits beschrieben direkt an den VRR wenden.

Zu dem letzten offenen, von Ihnen angesprochenen Punkt: Auch ich habe Ihre E-Mail als Medienanfrage verstanden und nicht als persönliches Anliegen in Erwartung einer weiteren Bearbeitung der von Ihnen geschilderten Situation. Aber lassen Sie mich auch auf Ihr persönliches Anliegen eingehen: Wir bedauern zutiefst, wenn sich Fahrgäste in Folge der Beförderung verletzen sollten. Selbstverständlich genießt die Sicherheit unserer Fahrgäste sowie unseres Fahrpersonals oberste Priorität. Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir alles dafür, um diese Sicherheit zu gewährleisten. Wie Sie sicher nachvollziehen können, ist es uns nicht möglich, an allen Haltestellen entsprechendes Servicepersonal vorzuhalten, dass den ordnungsgemäßen Ein- und Ausstieg unterstützt. Die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte hat aber gezeigt, dass das eigenverantwortliche Handeln der Fahrgäste in diesen Situationen in der Regel gut funktioniert. Sollte es dennoch zu einer Situation kommen, in der sich ein Fahrgast verletzt, gibt es dafür selbstverständlich bei der DVG klare Regelungen: Sobald der Fahrer einen solchen Hinweis erhält, unterbricht er die Fahrt, sucht den verletzten Fahrgast auf, um ihm Erste Hilfe zu leisten oder bei einem Unfall die Verletzung einzuschätzen. In der Regel wird er dann sofort die Leitstelle informieren und einen Rettungswagen anfordern, je nach Ereignis werden auch weitere Behörden informiert und auch die Verkehrsaufsicht der DVG vor Ort eingesetzt.

Ich hoffe, dass wir Ihre Fragen damit umfassend beantwortet haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Ingo Blazejewski

Leiter Konzernkommunikation
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Web I Xing
Stadtwerke Duisburg AG Web I Facebook ITwitter
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Bungertstraße 27, 47053 Duisburg

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Von: Michael Schulze
Gesendet: Donnerstag, 21. Dezember 2017 20:48
An: Naß, Kathrin <nassk@dvv.de>Medienservice <Medienservice@dvv.de>
Betreff: Re: Presseanfrage ERINNERUNG zH Frau Naß

ERINNERUNG:

Guten Morgen nochmals Frau Naß,

kommt da noch was von Ihnen oder kann ich Ihre bisherige Antwort so veröffentlichen?

Bitte äußern Sie sich auch kurz zur Ausschließlichkeit des Inhalts (Ihr Hinweistext), damit ich problemlos veröffentlichen kann ohne mögl. juristische Schritte befürchten zu müssen.

Michael Schulze

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Von: Michael Schulze
Gesendet: Freitag, 21. Dezember 2017 3:35
An: Medienservice <Medienservice@dvv.de>
Betreff: Re: Presseanfrage

Guten Morgen Frau Naß,

natürlich können Sie sich äußern, das haben Sie ja bereits.

Meine Aussagen sind nicht allseits pauschaliert, ich habe Ihnen u.a. davon berichtet selbst mitgefahren zu sein und mir den Fuß zweimal geklemmt zu haben. Dazu lese ich von Ihnen noch nicht einmal ein knappes Bedauern.

Ihre 2. Antwort und der Tonfall machen mir deutlich, dass ich anscheinend bereits einmal zuviel nachgefragt habe.

Ihre Forderung zur Nennung konkreter Überfüllungen mit Datum und Uhrzeit unterstellt implizit, dass ich Dinge erfunden habe. Zur Klarstellung: Habe ich nicht.

Und ich frage mich, wie die DVV Einsatzpläne schreiben kann, wenn sie die Fahrgastzahlen nicht wirklich kennt. Ein Hinweis wo ich die Mobilitätsbefragungen der Stadt finden kann wäre hilfreich gewesen. Sie haben diese sicherlich eher „griffbereit“ als ich.

Schlußendlich hatte ich Sie gebeten zur Forderung Herrn Links Stellung zu nehmen. Was hat das damit zu tun, dass die Preise Sache des VRR sind? Die DVV wird doch sicher eine eigene Meinung dazu haben?

Schluß-Schlußendlich habe ich Probleme mit Ihrer Schluß-Formulierung:

Hinweistext zum Ausschluss der Rechtsverbindlichkeit

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Sie wissen doch das meine Anfarge eine Presseanfrage war, also was soll dieser Quatsch?

Gruß

Michael Schulze

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Am 20.12.2017 um 16:24 schrieb Naß, Kathrin:

Sehr geehrter Herr Schulze,

zu Ihren Nachfragen kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:

Wir können die Aussagekraft der von Ihnen erwähnten und selbst durchgeführten Befragungen von Fahrgästen leider nicht beurteilen und uns daher auch nicht dazu äußern. Auf pauschalierte Aussagen können wir Ihnen nur die bereits erfolgten Antworten geben. Sollte ein erhöhtes Fahrgastaufkommen auf einem Ausfall einer Bahn beruhen, können wir die Ursache nur unter der konkreten Angabe des Datums, der Uhrzeit, der Haltestelle und der Fahrtrichtung benennen – soweit es der Rechercheaufwand zulässt und rechtfertigt.

Da Fahrgäste in Bussen und Bahnen nicht einzeln erfasst und registriert werden, beruhen die Daten auf Fahrgastzählungen und Hochrechnungen. Das thematisierte erhöhte Verkehrsaufkommen in den Wintermonaten erklärt sich mitunter dadurch, dass viele Verkehrsteilnehmer vom Fahrrad oder motorisierten Zweirad auf Alternativen umsteigen. Detaillierte Ausführungen zum Mobilitätsverhalten finden Sie unter anderem in der Mobilitätsbefragung der Stadt Duisburg.

Die Ticketpreise werden nicht von der DVG festgelegt, sondern vom VRR.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Naß
Konzernkommunikation
Pressesprecherin

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Von: Michael Schulze
Gesendet: Mittwoch, 20. Dezember 2017 13:12
An: Naß, Kathrin <nassk@dvv.de>
Betreff: Re: Presseanfrage

Guten Tag,

danke für die prompte Antwort.

Die Befragungen die ich in den Bahnen der Linie 901 durchgeführt habe, ergaben aber, dass es sich nicht wie von Ihnen geschrieben nur um die Wintermonate handelt in denen der Fahrgastzuwachs größer ist, sondern man sagte mir das wäre ganzjährig so.

Warum auch der PKW-Verkehr steigt erschließt sich mir nicht.

Vllt. geben Sie mir mal valide Fahrgastzahlen/Statistiken(2014,2015,2016), vorerst nur zur 901, die unterjährig Zuwächse und Abnahmen verdeutlichen.

Bitte nehmen Sie auch Stellung zu den Ticket-Vorschlägen von Herrn Link.

Bitte gehen Sie auch auf die von mir geschilderten Sicherheitsproblemen und Verletzungsgefahren besonders für Kinder ein.

Danke.

MfG

Michael Schulze

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Am 20.12.2017 um 11:43 schrieb Naß, Kathrin:

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die wir hiermit gerne beantworten.

Der November sowie der Dezember sind generell die verkehrsreichsten Monate im Jahr. Viele Rad- und Motorradfahrer steigen wegen der Kälte und der schlechten Witterung auf Bus und Bahn um. So kann es in den Fahrzeugen der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) voller werden. Gleiches steigt übrigens auch der Pkw-Verkehr, denn auch die Straßen sind in diesen Monaten voller als sonst. Zu den Hauptverkehrszeiten fährt die Linie 901 im 7,5-Minuten-Takt, ansonsten im 15-Minuten-Takt. Es besteht nicht die Möglichkeit, zwei Züge aneinander zu koppeln, weil die Länge der Bahnsteige, dies nicht zulässt. Nehmen Sie als Beispiel die Haltestellen im U-Bahn-Tunnel, dort ist nur Platz für einen Zug.

Wir setzen derzeit auf der Linie 903 Busse zwischen den Haltestellen „Vierlinden“ und „Meiderich Bahnhof“ als zusätzliches Fahrplanangebot Gelenkbusse zu den Hauptverkehrszeiten ein, um die Bahnen zu entlasten, sie fahren von Montag bis Freitag und nicht in den Schulferien. Den Fahrplan finden Sie bei Interesse hier: https://www.dvg-duisburg.de/die-dvg/aktuell/zusatzbusse/

Durch das notwendig gewordene Straßenbahnsanierungsprogramm (https://www.dvg-duisburg.de/die-dvg/aktuell/das-sanierungsprogramm/) gibt es derzeit jedoch kaum Reserven, bei unvorhergesehenen Ausfällen. Das bedeutet, wenn eine Bahn ausfällt, zum Beispiel durch einen Unfall oder eine technische Störung, sind keine Ersatzfahrzeuge vorhanden. Wir tun alles, um diese Bahnen so schnell wie möglich wieder auf die Schiene zu bringen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen, Herr Schulze. Falls nicht, melden Sie sich gerne wieder bei mir.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Naß
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Von: Michael Schulze
Gesendet: Dienstag, 19. Dezember 2017 21:20
An: Medienservice <Medienservice@dvv.de>
Betreff: Presseanfrage

Guten Tag,

im Zusammenhang mit dem Betrieb des Duisburger ÖPNV habe ich folgende Presseanfrage:

Aufgrund diverser Mails und Anrufhinweise bei mir – betreffend die Überfüllung mancher Strassenbahnlinien wie zB die Linie 901, habe ich diesbezüglich exemplarisch diverse Fahrgast-Tests auf dieser Linie selbst durchgeführt. U.a. Anfang Dezember mehrmals am Morgen und am Mittag.
Mittags gegen 13 Uhr zB war es mir teils erst im 3. Anlauf möglich den kurzen Zug (2 Waggons) in Richtung Marxloh zu besteigen. Vorher war dies nicht möglich weil er zu voll war. Zweimal wurde durch das Schliessen der Tür auch leicht mein Fuß gequetscht, da ich jeweils auf den Eingangsstufen stehen musste.

Bei Gesprächen mit Fahrgästen -auch Jugendlichen/Schülern- erklärten diese, dass die Situation ständig so sei, besonders morgens aus Marxloh und mittags aus Stadtmitte.

Ich halte dies für gefährlich und fahrlässig, besonders wenn man bedenkt dass Kinder und Jugendliche anders handeln als Erwachsene und auch es auch mal besonders eilig haben um nicht zu spät zur Schule zu kommen.

Angesicht der jüngsten Forderung von OB Sören Link die Fahrpreise nach oben zu setzen, halte ich das bzgl. der Linie 901 für ziemlich „arrogant“.

Bitte erklären Sie mir für unsere LeserInnen wieso die Situation derart unbefriedigend ist und zB auf der 901 kein 3. Waggon eingesetzt wird. Die Bahnsteige erscheinen mir lang genug.

Danke vorab.

MfG

Michael Schulze

xtranews.de (LOGO)

 

 

16 thoughts on “Duisburgs Linie 901: Getestet und für nicht gut befunden.

  1. Dass Sie keine Zeichensetzung beherrschen, ist unverkennbar (lassen Sie sich zu Weihnachten bitte einen Sack voll Kommas schenken), aber dass Sie nicht in der Lage sind, eine Email-Konversation in zeitlich aufsteigender Folge, mit einheitlicher Formatierung und – vor allen Dingen – mit Zeilenumbrüchen, die den Text nicht abschneiden, in ihr DTP-System zu überführen, hätte ich nun nicht gedacht.

  2. “ Duisburgs Linie 901 – eine Momentaufnahme Anfang Oktober 2017 – eine glatte Katastrophe ! “

    Meine Frau und ich sind an einem sonnigen Oktober-Werktag um ca. 13:10 Uhr vom König-Heinrich-Platz aus nach Ruhrort Bahnhof gefahren, um vom Eisenbahn-Bassin eine Hafenrundfahrt zu unternehmen. Es war gut, dass wir uns zeitig auf den Weg gemacht hatten, denn jede zweite Bahn „entfiel“. Es bestand also faktisch ein 15-Minuten-Takt.
    Bereits an der nächsten Haltestelle Rathaus wurde die Bahn von Kontrolleuren gestürmt zwecks Fahrkartenkontrolle. Ich vergaß zu erwähnen, die Bahn war gut voll (Schulschluss).
    Erwartungsgemäß dauerte die Prozedur eine gewisse Zeit, aber das Ziel haben wir in unserem zeitlichen Rahmen erreicht.

    Rückfahrt ca. 16 Uhr, diesmal vom Tausend-Fenster-Haus Richtung K.-H.-Platz: Überraschung – jede zweite Bahn entfiel (Feierabendverkehr) !! Die Bahn glich einer Sardinenbüchse , die Fahrgäste waren die Sardinen und davon ganz ganz viele.
    Nächste Überraschung: immer noch Kontrolle am Rathaus.
    Ich konnte mein Ticket in der Tasche lassen, denn die Kontrolleure hatten keine, wirklich nicht den Hauch einer Chance, die Tiefe des Raumes zu erkunden.
    Aufenthalt dort ca. 3 Minuten, gefühlt allerdings 10.

    Nix gegen Kontrollen, aber dieser Trip war eine Zumutung allererster Güte.

  3. Ich vergaß fast die Fortsetzung in der gleichen Woche, diesmal in Richtung Zoo. Das Wetter war immer noch sonnig und angenehm. Was sich auch nicht geändert hatte: das Wort „entfällt“ auf der Anzeigetafel bei jeder zweiten Bahn, sowohl auf der Hinfahrt wie auch auf der Rückfahrt.

  4. Michael Schulze 23. Dezember 2017 at 03:49:25 - Author

    @Montgomery
    Ach guck mal an, wieder der Typ mit der Trash-Mail-Adresse. Wie gut, dass ich eine Löschmöglichkeit für Kommentare habe. Ich nutze sie nur nicht. Kleiner Ratschlag nochmals auch an dieser Stelle: Wenn Kritik an mir oder unserem Team dann bitte mit offenem Visier.
    UND IMMER SCHÖN mit VPN / TOR surfen! Ich tippe mal Ihre Namens-Initialen sind M. B.

    Ja, Kommas waren noch nie meine Stärke. Meist bin ich zu schnell im Geiste und die Finger kommen nicht nach. Bei Ihnen scheint es umgekehrt zu sein. Ich ziehe meine Version vor.
    Sämtliche Mailtexte sind plain-Text, also liegts vllt. an Ihrem Browser. Ausserdem ist die Mail-Reihenfolge richtigerweise chronologisch von unten nach oben, oder wie schreiben Sie Mail-Wechsel und Lebensläufe? (heftiges KOPFSCHÜTTELN)

    Und wie schon immer gilt auch hier, auch Klugsch…… müssen was zu kritisieren haben. Meist tun sie das an der Form und manchmal am Inhalt, aber nie am Gehalt.

    Aber schön zu lesen, dass auch Sie mit meinen minimalen DTP-Fähigkeiten fertig geworden sind. Dass Sie dennoch meine Texte lesen hätte ich nicht gedacht. Umso besser, wir brauchen kritische Stammleser die auch kommentieren.

    Demnächst muß ich wahrscheinlich auch noch die Texte im Smoking schreiben oder um Erlaubnis bitten.

    Nehmen Sie sich doch zum Frustabarbeiten andere Idioten vor als mich! Sie erkennen das Wortspiel? Das heisst aber nicht dass Sie mich ab sofort so bezeichnen dürfen, das darf nur ich.

  5. Michael Schulze 23. Dezember 2017 at 04:08:02 - Author

    @Frank Nohl nebst Gattin
    Die DVG würde gemäß der Antworten auf meine Mails wahrscheinlich bei einer Beschwerde von Ihnen an Sie zurückschreiben:

    Herr Nohl, beweisen Sie das erstmal!

    Oder alternativ:

    Herr Nohl, das ist nur ein Einzelfall gewesen.

  6. Jonathan Steinbicker 26. Dezember 2017 at 22:13:01 -

    So einen dämlichen pseudo-jounalistischen Scheiß habe ich ja selten gesehen. Wenn man sich Ihren Schriftverkehr einmal anschaut, kann man erkennen, dass Sie weder über ein fundiertes Fachwissen zum Thema „Schienenpersonennahverkehr“ haben, noch objektiv zu berichten versuchen. Das war wohl mit den fraglichen „jounalistischen Grundsätzen“ gemeint…

  7. @Jonathan Steinbicker
    Und wenn ich Ihren Kommentar lese, dann frage ich mich ob man fundiertes Fachwissen zum Schienenpersonennahverkehr haben muß, wenn man als Fahrgast darüber schreibt. Mehr habe ich ja nicht getan, ausser es dann öffentlich zu machen.
    Welches Fachwissen soll das denn sein? Dann klären Sie mich mal auf.
    Und nochmals, was ich ich auch schon anderen „Scheisse-Schreibern“ erklärt habe: Ich bin kein Journalist und habe auch keinen Anspruch in der Richtung. Was das angeht, so hat schon der Pressemann der DVG versucht mir das zu unterstellen, um mich dann ad absurdum zu führen.
    Ein rhetorisches Mittel aus den Tiefen der Trickkiste für Anfänger.

    Sollten Sie so viel Fachwissen haben, dann raus damit. Sonst besser nicht kommentieren,
    wenn es nur darum geht mich von der Seite blöd anzumachen.

    Sollten Sie bei der DVG arbeiten, dann sei Ihnen verziehen.

  8. Jonathan Steinbicker 29. Dezember 2017 at 17:37:47 -

    Ich arbeite weder bei der DVG, habe ich irgendwelche andere Verbindungen zu derselbigen. Ich kann nur nicht nachvollziehen, wie man in so einem Ton mit einem Menschen sprechen/schreiben kann…!

    Aber zurück zum Thema Fachwissen: Sie sprechen von einem 3. Wagen, den man ja so einfach an die Straßenbahn „ranhängen“ könnte. Wenn Sie richtig beobachtet hätten bei Ihrem „Selbstversuch“, hätten Sie festgestellt dass Sie mit einer aus vier Teilen bestehenden Straßenbahn gefahren sind (die ja auch schon älter sind und der Ersatz bereits ausgeschrieben ist) die man auch nicht beliebig erweitern kann! Man kann dort auch nicht irgendwelche x-beliebigen Wagen fahren lassen, die auch x-meter lang sind, weil die Gleisabstände in Ruhrort den Einsatz der Größeren Standbahnwagen Typ B (die auf der Linie U79 fahren) nicht zulassen da zu eng. Die jetzigen Bahnen sind 32 meter lang und können auch deshalb nicht verlängert werden, weil der Bahnsteig in den Tunnelbahnhöfen nur ungefähr 30 meter lang sind. Zum Thema volle Bahnen brauche ich wohl glaube ich nix mehr sagen, schließlich ist ja klar das momentan nur die Hälfte der Bahnen fahrtüchtig sind da ja 19 Bahnen (Stand Oktober) zur Reparatur aufgrund der Rostproblematik in Nürnberg sind. Dafür gibts ja Ersatz in Form von Schienenersatzverkehr mittels Bussen, es gibt also durchaus Möglichkeiten von A nach B zu kommen, auch wenn das natürlich nicht die beste Lösung ist aber ändern kann man das ja auch nicht. Woher nehmen wenn nicht stehlen…
    Sie haben sich wahrscheinlich den Fuß eingeklemmt weil sie auf einer der Treppenstufen standen wo man ja bekanntlich nicht stehen soll wegen der Türen (ist ja auch extra rot markiert!)
    Und von jemandem wie Ihnen kann man ja wohl erwarten, dass Sie soviel Verstand mitbringen um so etwas zu erkennen…

  9. @Jonathan Steinbicker
    Mit meinem Ton habe ich mich doch nur Ihrem Niveau genähert, wer hat denn Worte wie „Scheiß“ ins Spiel gebracht? Also bitte keine Belehrungen.
    Warum kriege ich so eine dezidierte Antwort denn nicht von der DVG? Irgendwas stimmt doch hier nicht oder?
    Anscheinend sind die Bahnen immer so voll, wie mir Fahrgäste auch bestätigten. Das gilt auch für andere Linien. Und wenn man schon so rückständige Wagen anbietet, sollte man öffentlich nicht über Tariferhöhungen nachdenken. Das fordert solche Artikel ja geradezu heraus.
    Was meine Füsse angeht, so war ich nicht schnell genug. Die Türen wurden einfach viel zu schnell geschlossen. Ich kann den Test aber gerne mit 88jährigen Senioren wiederholen – oder eben mit unvorsichtigen Schulkindern.

    Also was soll der belehrende Ton? Gehen Sie mal davon aus, dass ich nicht ganz so bescheuert bin wie Sie mich qualifizieren.

    Ich verstehe auch nicht Ihre fanatische Aufregung um dieses Thema.

    Fazit:
    Wir haben es in Duisburg mit einem teils rückständigen ÖPNV zu tun. Angesichts des Anspruchs der Stadtspitzen wie toll doch Duisburg eigentlich in Wirklichkeit ist, ein ziemlich jämmerliches Bild, zumal wenn man bedenkt, wie sehr zB der ÖPNV als Qualitätsmerkmal für Städte dieser Größenordnung im Fokus steht. Allein schon wegen der Chancen hier Kunden zu gewinnen die auch mal das Auto stehen lassen wollen / sollen usw.

    Wenn also die Verantwortlichen in dieser Stadt endlich mal ihre tatsächlichen Hausaufgaben machen würden und zB transparent die Dinge auf den Tisch legen würden, müsste ich nicht so insistieren. In Duisburg wird so vieles unter den Teppich gekehrt und das dann auch noch schön geredet, dass es schon zum Himmel stinkt.

    Wenn Sie das zB beim ÖPNV nicht merken, dann tut es mir leid. Wie erklären Sie denn sonst die Link`sche Forderung nach einer Tariferhöhung, wenn doch die Dinge so sind wie von Ihnen beschrieben? Warum muß der Mann denn auch noch im AR sitzen, reicht es nicht OB zu sein? Dann könnte er nämlich mal Druck machen, so wie es jetzt ist würde er sich dabei ins eigene Knie schiessen.

    Geben Sie sich mal zu erkennen, das wäre fair und anständig, ansonsten ist die Konversation mit Ihnen für mich an dieser Stelle beendet.

  10. Mal ganz abgesehen von der Linie 901, die Verknüpfungshalle für die Buslinien am Hbf ist doch schon eine Fehlkonstruktion. Ich habe dort schon vier Busse hintereinander in Richtung Osten einfahren sehen, wie soll man da z.B. von Bus 4 in die Busse 1 oder 2 umsteigen können ? Geht nicht !!

    Die Anzeigetafeln dortselbst sind auch ein schlechter Witz. Ist ein Bus dort nicht pünktlich (und das passiert erfahrungsgemäß auch noch abends um kurz vor 8), fällt die Buslinie einfach ohne nähere Angaben aus der Anzeige raus, was die wartenden oder noch ankommenden Fahrgäste natürlich verunsichert.

    Ich verstehe auch die Taktung der Busse nicht. Nicht nur einmal habe ich alle drei Buslinien (921, 924, 944) an der Kremerstraße Richtung Hbf zeitgleich ankommen sehen (was natürlich zur Lahmlegung einer Richtungsspur der Mercatorstr. führt).

    Statt eines Fernbusbahnhofs hätte man vielleicht einen ordentlichen ZOB konstruieren sollen wie z.B. in Bottrop oder Recklinghausen. Selbst in Lüneburg am Bahnhof oder in Eisenach hat man das hingekriegt. Auch Lübeck hat knapp außerhalb der Stadtmitte einen Busbahnhof mit mehreren Haltestellen zum Umsteigen (nicht nur am Hbf).

    Und wenn ich jetzt das tägliche/sonntägliche Angebot der DVG mit dem der Rheinbahn in Düsseldorf vergleichen würde……., ach nee, ich lasse das mal, da fehlen mir einfach die Worte

  11. Michael Schulze 31. Dezember 2017 at 03:09:06 - Author

    @Frank Nohl
    Ich glaub ich kann gar nicht so viel Probefahren wie es ÖPNV-„Baustellen“ gibt.
    Dazu fehlt mir die Zeit und ev. brech ich mir wirklich mal die Hacken.

    Ich habe ja zum neuen Fernbusbahnhof bereits hier berichtet und auch die Frage gestellt wieso beim Quasimonopol von Flixbus die Firma dahinter nicht an den Kosten beteiligt wurde und wird.

    Ihr Vorschlag mit dem ZOB ist natürlich top.

  12. Jonathan Steinbicker 31. Dezember 2017 at 22:59:39 -

    Hallo noch einmal zum Thema Tariferhöhung: Die Tarife werden immer noch vom VRR gestaltet, also hat der OB auch nicht die Möglichkeit, für das gesamte VRR-Gebiet eine Erhöhung durchzubringen, weil die Stadt ja schließlich nur Mitglied in diesem Verband ist. Wovon Sie wahrscheinlich reden ist die Aufwertung der Stadt Duisburg zu einer Stadt mit besserem ÖPNV-Angbot also in eine andere Klassifizierung, um mehr Geld für den ÖPNV vom VRR zu erhalten. Wie Sie ja auch sicherlich nachvollziehen können ist der ÖPNV nie ein Plus-Geschäft für ein Unternehmen/Stadt, was bedeutet, dass die Kommune immer in den ÖPNV inverstieren muss und auch sollte um eben ein gutes Angebot zu haben. Sicherlich wissen Sie auch um die nicht gerade rosige Haushaltslage der Stadt und den Haushalt der jedes Mal von der Bez.-Regierung DÜSSELDORF(!) genehmigt werden muss, da ist ja klar dass irgendwo gespart werden muss, vielleicht wird hierbei aber auch an der falschen Stelle gespart, aber das ist ja nunmal das Problem eines vorgegebenen Haushalts…

    Ich kann auch leider diesen Vergleich mit der Stadt Düsseldorf nicht mehr hören/nachvollziehen: es ist nunmal so dass Düsseldorf als Landeshauptstadt enorme Gelder zugeschoben bekommt. Das ist das Gleiche mit Berlin. Ein anderer Faktor für die massive unterfinanzierung der Stadt im Bereich ÖPNV ist auch die Tatsache, dass andere Ruhrgebietsstädte wie zum Beispiel Dortmund und Düsseldorf vielmehr von Landesfördermitteln beim Bau der Stadtbahnen (da waren und sind (auch zum beispiel noch beim Bau der Wehrhahnlinie in Düsseldorf, die anstelle eines neuen Stadtbahntunnels in Duisburg! gebaut wurde) teilweise Fördermittel von 90% des Gesamtpreises von Land und Bund beigeschoben worden, wärenddessen in Duisburg nach der Eröffnung des Innenstadttunnels keine Fördermittel mehr zugesagt wurden und ein weiterbau der Ubahn auch von besagter Bezirksregierung abgelehnt wurde. Man kann also festhalten, dass in Duisburg und Mühlheim nur Fragmente des geplanten Stadtbahnetzes realisiert wurden,währenddessen Dortmund und Düsseldorf mit ihrer Realisierung eines vollwertigen Stadtbahnnetzes ein Durchaus atraktives Angebot vorzeigen können.

    Um mal auf mich zu sprechen zu kommen: ich fahre eigentlich immer meine 4 kilometer mit dem Rad in die Stadt, benutze aber auch manchmal den Bus 933. Morgens wird eine E-Bus eingesetzt der die 15 minütig verkehrenden Gelenkbusse ergänzt und mich so (auch wenn man manchmal stehen muss) komfortabel von a nach b bringt. Ich sehe auch nicht alles was in dieser Stadt geschiet mit einer Rosaroten brille aber ich denke schon dass Herr Link eigentlich eine solide Politik betreibt die eben nicht Größenwahn mit Inkompetenz verbindet, sondern eben versucht, die vorhandenen (wenn auch begrenzten) Möglichkeiten zu nutzen, um diese Stadt positiv zu entwickeln. Man denke da Zum beispiel an den Bahnhofsvorplatz, Den Umbau der Straßen Kalkweg, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße sowie die Zusage von 80 Millionen Euro vom Bund, mit der zum Beispiel auch der Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik finanziert wird, mithilfedessen jährlich 0,5 millionen Euro eingespart werden können

    Die Konzepte der DVG mit dem Umstieg auf Moderne Busse/Straßenbahnen sowie die Erprobung von, meiner Meinung nach zukunftsfähigen Konzepten wie MyBus, sowie der Aufstellung eines neuen Nahverkehrsplans sind für mich ein Signal dafür, dass die DVG eben nicht nur verwaltet sondern auch handelt. Wünschenswert und für mich auch Etwas enttäuschend für mich als überzeugter Befürworter des Konzeptes Stadtbahn wäre für mich die Tatsache, den Stadtbahnbau nicht vollständig zu beenden. Da würde ich mir von der Stadt etwas mehr Initiative erhoffen, dessen Chancen meiner Meinung aufgrund der Finanzierung äußerst schlecht zu sein scheinen. Mir schwebt da zum Beispiel eine (völlig) neue Strecke vor, die nördlich der Ubahnstation Rathaus (unterirdisch) ausfädelt und dann in Form eines Tunnels über Neuenkamp den Stadtteil Homberg erreicht und den Rhein unterquert. Somit hätte man eine Anbindung der linken Rheinseite erreicht und könnte diese Linie dann auch oberirdisch bis Moers Bahnhof weitergeführen. Das ist aber auch nur meine wunschvorstellung einer leistungsfähigen Anbindung der linken rheinseite.

    Guten Rutsch

  13. Michael Schulze 1. Januar 2018 at 04:39:19 -

    @Jonathan Steinbicker
    Nur einige Anmerkungen.
    Was mich „grundsätzlich(!)“ umtreibt ist die Intransparenz und das damit einhergehende fehlende Entgegenkommen in Sachen echter Bürgerbeteiligung sowie die in der gesamten Stadt vorherrschende Vettern- und Pöstchenwirtschaft bei Verwaltung, Eigenbetrieben und Tochterfirmen/Beteiligungen.

    Besonders Intransparenz führt dazu, dass ich als BürgerIn die tatsächlichen Leistungen und Bedingungen gar nicht beurteilen kann, mir bleibt daher nur die herausfordernde Kritik um der üblichen PR und Hofberichterstattung etwas entgegenzusetzen.

    Vettern- und Pöstchenwirtschaft herrscht vor, wenn SPD-Genossen auf allen möglichen wichtigen Stühlen und an Schaltstellen zu finden sind und auch der OB mehr AR-Posten innehat als ihm und uns allen gut tut.

    Dann sollen die DVG-Verantwortlichen mal genau darlegen wieso der ÖPNV denn in Duisburg ein Minusgeschäft ist. Ich verweise auf Intransparenz, s.o.
    ich wette dass wir alle dann sicher die schwarzen Löcher der Verschwendung entdecken und sicherlich an manchen Stellen auch mehr Verständnis aufbringen würden.
    Das wird aber nicht passieren, denn dann wüssten wir auch wie sehr Strompreise ev. den ÖPNV querfinanzieren usw.
    Lesen Sie mal hier:
    http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/preise-fuer-den-nahverkehr-warum-bus-und-bahn-so-teuer-sind/10297480.html

    Darin steht u.a.(Zitat): Einer der Gründe für diese unterschiedlichen Kostendeckungsgrade: Die Kosten sind fix, egal ob die Bahn voll oder leer ist. Ein höherer Kostendeckungsgrad lässt sich also nur über mehr Fahrgäste erreichen.

    Erhöhe ich also die Tarife(OB Link), senke ich uU die Fahrgastzahlen. Senke ich die Tarife und biete bequemes und sicheres Fahren, gewinne ich so ev. mehr Fahrgäste und dann ist der Kostendeckungsgrad ev. positiv. Zweiteres setzt Investitionen voraus.
    Nur ohne zu wissen ob in der Vergangenheit Investitionen unterlassen wurden die nötig waren um nicht einen Investitionsstau zu haben usw. müsste ich viel mehr wissen.
    So bleibt mir nur die (zugegebenermassen) brutale Kritik. Aber die DVG könnte ja mir ja alles mal erklären. Tut sie aber nicht, sie mauert lieber, weil sie sich angegriffen fühlt. Und es könnten ja auch unliebsame Dinge ans Tageslicht kommen.
    Da wir jetzt bei den Posten sind würde das ev. auch die Wahlen gefährden usw. – der gesamte Rattenschwanz von Polit und Verwaltungsverquickung.
    Testfrage: Kann OB und AR Link einen Versager rausschmeissen den er selbst auf den Chef-Sessel gehievt hat, der sein Parteifreund ist, der weiß was sonst noch so gelaufen ist? NEIN.

    Das Quersubventionsproblem(Strom) war auch schon beim Via-Ausstieg ein Thema:
    https://www.derwesten.de/politik/heftige-kritik-an-duisburgs-geplantem-via-ausstieg-id11935457.html
    In dem Artikel erfahren Sie auch ein wenig über das Thema Kirchturmdenken.
    Von Fahrgästen und deren Bedürfnissen ist eigentlich wenig zu lesen.

    Ich habe einen Master in Logistik. In der Logistik-Branche ist das Problem auch bekannt. Es umfasst u.a. die LKW-Leerfahrten. Auch bei Taxen nix Neues.

    Das Ganze erinnert mich auch ein wenig an den französichen Minister der nicht wusste wieviel ein Croissant kostet: http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-jean-fran-ois-cope-weiss-nicht-was-ein-croissant-kostet-a-1118159.html
    Ich würde daher den DVG-Bossen mal empfehlen öfter Bahn zu fahren. Dann wüssten sie besser was wirklich abgeht.

    Zum Schluß:
    MyBus ist ein Angriff auf die anderen Anbieter des ÖPNV wie zB Taxen. Ob MyBus sich rechnet wissen wir auch nicht. Ich empfehle hier: Schuster bleib bei Deinen Leisten.

  14. Sehr geehrter Herr Steinbicker, Sie haben sicherlich in einigen Punkten durchaus recht, insbesondere was die Verteilung der Fördermittel angeht. Die Haushaltslage von Duisburg ist aber historisch gesehen in Teilen selbstverschuldet.

    Was die Rheinbahn angeht: für mich hätte es keine Wehrhahn-Linie geben müssen. Ich habe über drei Jahrzehnte in Düsseldorf gearbeitet, und war mit dem ursprünglichen Status Quo nicht unzufrieden. Von Tür zu Tür benötigte ich mit dem ÖPNV in der Regel etwa 40 – 45 Minuten. Augenfällig ist aber, dass die DVG im Laufe der Jahre ihr Angebot zurückgefahren hat. Während in Düsseldorf sonntags die U-Bahnen (U79, U78, U75 etc.) in den Kernzeiten im 15Minuten-Takt verkehren (und durchaus nicht leer durch die Gegend gondeln), fährt die U79 auf Duisburger Stadtgebiet nur alle 30 (!!) Minuten. Das halte ich für eine Zumutung allererster Güte. So gewinnt man keine neuen Fahrgäste und vergrätzt die alten.

  15. @Michael Schulze,

    ich gestehe, dass ich über Jahrzehnte Stomkunde der Stadtwerke Duisburg war (mit der Nummer war ich sogar 2008 oder so in der Aktuellen Stunde im WDR). Mir war auch durchaus schon die Querfinanzierung mit der DVG bewusst, dieses Konstrukt ist damals auch vom Kartellamt im Bundesanzeiger veröffentlicht worden !
    Meine Einstellung und damit auch mein Verbraucherverhalten änderten sich allerdings abrupt in der Zeit nach der Loveparade. OB Sauerland wollte auf Gedeih und Verderb an seinem Amt und den diversen AR-Mandaten festhalten. Mit diesem Verhalten war ich absolut nicht einverstanden, also habe ich mich eines Tages in den Bus nach Düsseldorf-Flingern gesetzt (und im Vorbeifahren noch einen Blick auf die Heimat meiner Kindheit geworfen), um vor Ort bei den Stadtwerken einen neuen Vertrag abzuschließen. Den habe ich übrigens bis heute.

  16. Michael Schulze 2. Januar 2018 at 02:38:32 - Author

    @Frank Nohl
    Und ich bin auch weg-gewechselt, erst mit Strom und dann mit Gas. Mein Lokalpatriotismus hatte auch ein Ende. Spätestens seit meiner Behandlung im Rathaus Mitte 2016 durch Frau Kopka: „Was wollen Sie denn?“
    Dazu fallen mir zwei Dinge ein: Erstens könnte man(also ich) hier in den xtranews ja mal die Vorteile eines Wechsels von Strom und Gas transparent darstellen. Also in der Form, dass man die örtlichen Tarife den günstigsten von anderen Anbietern gegenüberstellt. Könnte ja in Form eines Aufrufs sein – Schickt uns Eure günstigsten Tarife! Das Ganze dann noch mit check24, toptarif und verivox nachgewürzt.
    Zweitens würde mich interessieren, ob es Haustarife in der Form gibt, so dass bestimmte Leute, Duisburger Bosse und Oberbosse, tarifbegünstigt werden. Aber ich glaube auf die Antwort zu zweitens kann ich lange warten.