Duisburger Campus bald mit neuer Mensa die 50% teurer wird

Wie machen die das nur? Die Leute vom Studierendenwerk Essen-Duisburg. Laut neuestem WAZ-Bericht sollte der Mensa-Neubau auf dem Duisburger-Campus eigentlich 23,5 Mio. Euro kosten. Alles bereits aus Düsseldorf planungstechnisch durchgewunken und vom Hochschulpakt(Noch so ein Pakt!) finanziert. Und nun, so steht da zu lesen, sollen es 35 Mio. sein. Die Differenz muß dann aber auch bis Baustart im Sommer 2018 aufgetrieben sein.

https://www.waz.de/politik/schule-und-campus/baustart-im-sommer-uni-in-duisburg-bekommt-neue-mensa-id212910667.html

Also nochmals die Eingangsfrage: Wie geht diese Art der Geldvermehrung vonstatten?

Ich habe mir die aktuellste Pressemeldung zum selben Thema auf der Studierendenwerk-Webseite angeschaut. Darin ist kein Hinweis auf die fehlenden Millionen zu finden.

http://studentenwerk.essen-duisburg.de/nc/unternehmen/presse/newsdetails/archive/2017/dezember/artikel/neue-mensa-am-duisburger-campus-der-ude/

Hier als .pdf:

http://studentenwerk.essen-duisburg.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilung_Neue_Mensa_am_Duisburger_Campus_der_UDE_2017-12-20.pdf

Und ich habe einen Text gefunden, dass das Land, bzw. die Länder, gar nicht so viel Geld an die Studierendenwerke überweisen.

http://studentenwerk.essen-duisburg.de/nc/unternehmen/presse/newsdetails/archive/2017/november/artikel/studentenwerke-staatlicher-finanzierungsanteil-stagniert-bei-weniger-als-9/

Wie also kriegt man die fehlenden Millionen? Muss man betteln, jemanden kennen der einen kennt, Bank-Finanzierung, PPP, Entfesselungstrick aus Paket II, Geldsamen in Gesässtaschen einpflanzen aus denen dann 500er wachsen?

Ich bitte dringend mal um Vorschläge?

Ach ja, jahresumsatzmässig sind die Studierendenwerke echt gut dabei.

Und warum fällt mir bei dem Wort Pakt (hier Hochschulpakt) eigentlich immer Pack ein? Vielleicht weil ich letztens noch was zum Entfesselungspaket II schrieb?

 

 

 

2 thoughts on “Duisburger Campus bald mit neuer Mensa die 50% teurer wird

  1. Hallo Herr Schulze, es gibt Banken / Förderbanken, die die früheren Studentenhilfswerke (in der Rechtsform einer Anstalt des Öffentlichen Rechts) durch Kredite finanzieren. Alles was öffentlich-rechtlich ist, ist gemäß KWG (Kreditwesengesetz) privilegiert und bekommt als Kreditnehmer durchweg günstigere Konditionen, weil das Ausfallrisiko angeblich geringer ist.

  2. Michael Schulze 27. Dezember 2017 at 04:32:03 - Author

    @Danke für die Info Frank Nohl.
    Was mich aber immer noch verwundert ist der Umstand warum die Finanzierungart gar nicht erwähnt wird.
    Mein Grund:
    23,5 Mio. EURO sind aber auch schon ein enormer Batzen, es kann noch sein, dass weitere Mio’s nicht so einfach aufzutreiben sind und man etwas anzapft was eben nicht jeder wissen soll.

    Und öffentlich-rechtlich heisst nicht unbedingt unbegrenzte Haftung seitens der öffentl. Hand.