MSV Duisburg feiert 2:0 Heimsieg gegen Dynamo Dresden

Besser kann es nicht laufen für die Zebras. Denn im heutigen 18. Spieltag konnte der MSV Duisburg zu Hause drei wichtige Punkte erzielen und sich auf einen Tabellenplatz nach oben setzen. Dynamo Dresden war in den letzten drei Spieltagen ungeschlagen, galten als Favorit in der Partie, doch die Zebras bremsten die Gäste ordentlich aus.  Getroffen haben Stanislav Iljutcenko kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit und Kevin Wolze in der 83. Spielminute. 14.792 Zuschauer sahen eine zunächst durchwachsene Darbietung, aber eine starke Heimmannschaft.

Das hatten sich die Gäste aus Dresden heute anders ausgemalt. Selbstbewusst starteten sie in das Spiel, rechneten aber nicht einer kompakt stehenden Gruev-Elf. Während sich die Gäste armlos zeigten, gaben sich die Duisburger eher zurück haltend. Doch dann zogen die Duisburger das Tempo an. In der 20. Spielminute wagten die Zebras einen ersten richtigen Angriff vor dem Tor der Gäste. Für Dresdens Schlussmann Marvin Schwäbe wurde es eng, als Ahmet Engin nach Zuspiel von Kingsley Onuegbu abschloss, aber aus leider nur das Außennetz traf. In der 35. Spielminute Freistoß für Fabian Schnellhardt, den er in den Strafraum auf Teamkollege Dustin Bomheuer. Dieser versuchte den Ball mit dem Kopf einzunetzen, doch Schwäbe konnte den Führungstreffer für die Gastgeber verhindern. Die Duisburger gaben alles um die Führung zu erzielen, während sich die Gäste aus Dresden eher bemühten die Zebras vom eigenen Kasten fern zu halten, statt selbst einen Angriff zu wagen. Erst in der 43. Spielminute wagte sich Dresdens Niklas Hauptmann in den Arbeitsbereich von Mark Flekken, der den Ball am Pfosten abfälschte. Der darauf folgende Freistoß versandete harmlos. Doch dann endlich sollte es soweit sein und die Belohnung für die Zebras stand an. Ahmet Engin arbeitete sich souverän auf Links zum Tor der Gäste vor, botete Fabian Müller aus und legte einen Traumpass an Schwäbe und Paul Seguin vorbei auf Stanislav Iljutcenko , der aus fünf Metern zur 1:0-Führung in der 45. Spielminute einschob.

Die Zebras scharrten mit den Hufen, als es in die zweite Halbzeit ging. Schon in der 50. Spielminute griffen sie den Kasten der Gäste an. Kingsley Onuegbu hatte das 2:0 auf den Fußspitzen, verfehlte das freistehende Tor der Gäste nur um Haaresbreite. Die Gäste schienen endlich wachgerüttelt, kamen besser ins Spiel. Das Spiel nahm Fahrt auf. Erst wurde in der 58. Spielminute Dresdens Seguin im Strafraum der Duisburger von Onuegbu zu Fall gebracht, bekam aber keinen Elfmeter zugesprochen. Und schon eine Minute später standen die Zebras wieder vor dem Tor der Gäste. Fabian Schnellhardt hätte aus einer Distanz von nur 5 Metern die Führung aufstocken können, verstolperte jedoch den Ball.

Das wollten sich die Gäste nicht bieten lassen. Dynamo Dresden rüstete sich mit einem weiteren Stürmer auf und wechselten Peniel Mlapa für Andreas Lambertz ein. Die Mannschaft stand unter Zugzwang. Denn es galt ja die Siegesserie nicht reißen zu lassen. in der 67. Spielminute versuchte Erich Berko noch was zu retten, setzte den Ball aber am Pfosten der Duisburger vorbei. Genau wie Teamkollege Lucas Röser in der 73. Spielminute.

Gut, die Duisburger gaben alles um die 1:0-Führung zu halten. Doch ein eindeutiger Sieg sieht besser auf der Bilanz. Mit diesem sollten die Duisburger letztendlich auch belohnt werden. Während Lukas Daschner einen Freistoß für sein Team erzielen konnte, übernahm Kevin Wolze die Verantwortung und versenkte das Leder ins linke obere Eck zum 2:0. Das war der Todesstoß für die Gäste aus Sachsen. Somit endete ihre Siegesserie und die Zebras gewannen völlig verdient diese Partie.

Video der Choreographie

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