Wie und wann CFD Handel am besten ist

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Die neuen Technologien ermöglichen uns immer mehr Dinge auf einmal zu tun und das auch Unterwegs. Kein Wunder eigentlich das neben Online Casinos mittlerweile auch Finanzgeschäfte direkt vom Handy aus erledigt werden können. Der Trend Finanzgeschäfte vom Handy aus zu machen ist mittlerweile nicht mehr aufzuhalten, vor allem aber da sich viele mittlerweile dafür interessieren. Natürlich sorgt das nicht nur für eine größere Bekanntheit sondern auch für eine deutlich größere Nachfrage. Das Ganze birgt aber auch Risiken, denn viele Anleger wissen nicht wirklich was sie da eigentlich machen. Handyapps werben um Kunden mit hohen Gewinnversprechen und angeblich total einfacher Handelsstruktur: „Sie bieten nur auf steigende oder sinkende Kurse und können so bis zu 500 Euro am Tag verdienen“. Das ist natürlich totaler Unsinn, der CFD Handel ist ein hochspekulativer und durchaus nicht unkomplizierter Markt. Zwar sind die Verluste auf den Bestand auf dem Handelskonto begrenzt, aber trotzdem ist ein Totalverlust damit nicht ausgeschlossen, vor allem da man auch Gebühren zahlen muss, wenn man Positionen über Börsenschluss hinweg halten möchte (Swap).

Die cfd saisonalität ist daher sogar recht kurzfristig zu betrachten. Montags zum Beispiel ist kein guter Tag zum handeln mit CFD´s, während Dienstag, Mittwoch und Donnerstag eigentlich recht gute Tage sind, bei denen sich viel auf dem Markt bewegt. Für CFD´s ist es natürlich wichtig das sich viel am Markt bewegt, denn ansonsten sind die Kurse kaum von entsprechenden Schwankungen betroffen und die Gewinnmargen fallen deutlich geringer aus. Ein bisschen begründet ist diese wöchentliche Saisonalität aber vor allem durch Gebühren, die sogenannten Swaps. Hält ein Trader ein CFD über den Börsenschluss hinaus muss er zum Beispiel von Mittwoch auf Donnerstag in der Regel die dreifache Gebühr bezahlen, während übers Wochenende lediglich die einfache gebühr anfällt. Das sorgt natürlich dafür das sich die Kurse innerhalb der Woche deutlich stärker entwickeln.

Zum anderen ist es natürlich wichtig das man sich bewusst ist, mit welchen CFD´s man handelt und welche Basiswerte den CFD´s zu Grunde liegen. Es müssen nicht immer Aktienkurse sein, die den Kurs eines CFD´s beeinflussen, hier können auch Rohstoffe oder Devisen einen großen Einfluss auf den jeweiligen Kurs haben. Das bedeutet aber natürlich auch das jedes Papier entsprechend den saisonalen Entwicklungen der jeweiligen Basiswerte unterliegt, das kann bei jedem einzelnen CFD

durchaus anders sein, gewisse Rohstoffe zum Beispiel haben ihre ganz eigene Dynamik. Während einige Rohstoffe grundsätzlich in der kalten Jahreszeit teurer werden so werden andere im Sommer mehr angefragt. Als Beispiel kann man hier Rohöl nehmen das sicherlich auf Raffinerien durchaus Einfluss haben wird. Die Rohölpreise schwanken mitunter sehr stark, je nachdem wie sich die weltpolitische Lage verändert, wobei Rohöl eher weniger einer bestimmten, festen, Saisonalität unterliegt.

Aus diesem Grund ist der CFD Handel auch weniger für Einsteiger geeignet, es ist nicht nur wichtig den jeweiligen Wert des einzelnen Papiers zu kennen sondern man muss sich auch der Rahmenbedingungen des Finanzmarktes allgemein, der Bedingungen am CFD Markt und der Bedingungen der jeweils zu Grunde liegenden Basiswerte durchaus bewusst sein. Natürlich kann man als Einsteiger auch einfach Glück haben, aber wer seine finanzielle Zukunft auf Glück aufbauen will der sollte vielleicht lieber Lotto spielen.

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