Duisburgs OB blickt in die Zukunft: Sprüche von der Klowand sind aufregender.

Soso, Sören Link blickt in die Zukunft. Laut WAZ online

https://www.waz.de/staedte/duisburg/nord/soeren-links-blick-in-die-zukunft-der-stadt-id212624271.html

hat er das aktuell vor rund 100 BürgernInnen in Hamborn gemacht, weil die vier Hamborner Ortsvereine ihn dazu eingeladen hatten.

Ist schon lustig wenn man liest wie sehr sich die Anwesenden über das Barbaraquartier freuen und auch ansonsten liest man nur wie toll alles läuft aus Sicht des OBs. Klar die eine oder andere rhetorisch geschickt(LOL) eingebaute Negativfinte zu Bulgaren und Rumänen und zur Arbeitslosenquote – schuld sind andere, aber sonst alles suppi. Sprüche von der Klowand sind aufregender und interessanter.

Merkwürdig, dass die Anwesenden mit ihm scheinbar nicht diskutierten – wie angekündigt, denn davon kann ich nichts lesen. Keine Wortmeldungen kritischer Natur, keiner der ihm Prügel angedroht hat, alles suppi. Na dann weiter so, scheint ja allseits gut anzukommen was der Mann so treibt und vorhat, zumindest in Hamborn.

Nur mir fehlt leider der Glaube das alles so gut ist und in Zukunft bleibt. Es handelte sich wohl um eine erlesene und vorher ausgesuchte Truppe unkritischer BürgerInnen. Ja die DDR ist überall. Fehlt nur noch der Hinweis auf den tosenden Applaus zum Schluß und das Werfen von Blumensträussen durch die Jungfrauen des Ortsteils.

Liebe Veranstalter, ladet mich doch mal ein!

One thought on “Duisburgs OB blickt in die Zukunft: Sprüche von der Klowand sind aufregender.

  1. Folgendes habe ich zu dem von Herrn Schulze genannten Artikel unter dem Namen JOJO2017 kommentiert:

    „Zukunft?

    „Die Zukunft war früher auch besser“, sagte schon Karl Valentin.

    Man könnte auch sagen: Sowenig Zukunft war noch nie.

    Die Verweser und Verwalter verstehen einfach nicht, daß man Probleme nicht mit Mitteln lösen kann, die zu dem Problem geführt haben.
    Und durch substanzloses Geschwaffel schon garnicht. So begründete OB DU Link in einem Studio 47 Interview ein Neubaugebiet in Hochfeld (für den gehobenen Bedarf!) mal damit, daß sonst soviele Bürger ins Umland diffundieren würden …
    Von dem komplett falschen fremdwörtlichen Gebrauch abgesehen, stimmt’s auch inhaltlich nicht: Die fliehen vor der Phantasielosigkeit und Dilettantentum der sog. Entscheider.

    Den Inhalt der Veranstaltung, wie er sich in dem Artikel offenbart, kann man auch kurz zusammenfassen: Diffuses Absichtserklärungs-Bla-Bla. Zudem hat der Mann noch nichteinmal eine Ahnung von dem, was er da redet.

    Er will auch nicht, „… ,daß wir uns anschweigen.“. Schon wieder verkehrt. Wenn fachkundige Bürger Vorschläge machen, wie es besser und preiswerter geht, werden sie totgeschwiegen. Wer schweigt hier?

    Bleibt also das bittere Fazit: Buy-Buy, Duisburg, Bye-Bye

    Harald Jochums, Archetekt

    („Hetzer(n) oder Spalter(n)“, bitte wählen Sie JETZT)“