Im Frühjahr 2018 soll der Grundstein gelegt werden: For The Curve in The Innenhafen of Duisburg

Na wer sagts denn: Heute lese ich wie toll alles läuft mit The Curve. Im Frühjahr 2018 soll bereits der Grundstein gelegt werden. Das nenne ich mal Zuversicht. Und alle freuen sich, besonders auch The Gebag and Mr. Wortmeyer The GF of The Gebag himself. „Wir sind der neue Flächenentwickler der Stadt.“ soll er gross tönen. Jau und Ihr habt sicher an einer Ausschreibung für die Baugrundbefestigung bzw. Baureifmachung für The Curve teilgenommen um den Auftrag dafür zu bekommen?! Die Baureife die die Stadt trotz der Vertragszusage noch immer nicht in trockenen Tüchern hat, ist nämlich entscheidend für die geplanten Neubauten. Ich berichtete mehrfach. Nun denn, ich frag mal nach bei der Stadt und der Gebag, ob es denn eine Ausschreibung gab.

NACHTRAG:
Wenn es keine Ausscheibung gab, weil es zum Beispiel dringend ist, der Bauherr will bauen, wieso gab es dann für die Terrorpoller in der City nicht auch so eine dringliche freihändische Vergabe?

3 thoughts on “Im Frühjahr 2018 soll der Grundstein gelegt werden: For The Curve in The Innenhafen of Duisburg

  1. Lieber Herr Schulze,

    Sie sind scheinbar neu in Duisburg. Ausschreibung? Was ist das denn? Hier wird der „Freihändigen Vergabe“ gefrönt.

    Beispiel: Die alte Stadtbibliothek sollte von der inzwischen untergegangenen „Multidevelopment“ abgerissen werden. Sie sollte irgendwas Neues bauen. Hat da eine Ausschreibung bzw. „Bieterverfahren“ stattgefunden? Mir nicht bekannt.
    Nach der Insolvenz von „Multidevelopment“ sollte auf einmal die neue Gruppe „Fokus“ von Herrn Funke (Ex-Chef von Multidevelopment Deutschland) diese Aufgabe übernehmen. Ein „Fashionhouse“ sollte her. Bieterverfahren? Mir nicht bekannt.
    Auch das merkwürdig, also des Merkens würdig …

    Noch absurder war’s am Zinkhüttenplatz in DU-Hamborn: Dort hat zwar ein Bieterverfahren für ein FOC (Factory Outlet Center) stattgefunden, sich aber nur 1 Bieter erbarmt zu bieten. Und was geschah? Die Ausschreibung wurde nicht aufgehoben, sondern mit dem einzigen Bieter ein Vertrag geschlossen. Er bekam den Zuschlag und das ursprünglich vorgesehene, der Ausschreibung zugrundelegten Gelände großzügig quadriert, sprich auf die vierfache Größe vergrößert. Dazu hätte man die Siedlung am Zinkhüttenplatz abreißen und möglichst vorher 1.000 Bürger(innen) entsorgen müssen. Wie bekannt, ist es dazu nicht gekommen, weil die Einwohner sich einfach nicht vertreiben lassen wollten. Und entsorgen schon garnicht.
    Der „Developper“ ist inzwischen mit unbekanntem Ziel steuergeflüchtet …

    Soll ich weitermachen? Ich find‘, das reicht für’s erste …

    Viel Gruß aus dem Ruß
    JO. (nicht ausgeschrieben)

    Harald Jochums / Archetekt / Duisburg-Rheinhausen

  2. Michael Schulze 23. November 2017 at 02:24:22 - Author

    @JO. (nicht ausgeschrieben)

    Wieso in Duisburg? Ich hab eher das Gefühl es müsste Bananenrepublikhausen heissen.

  3. Michael Schulze 23. November 2017 at 02:31:39 - Author

    NACHTRAG:
    Wenn es keine Ausscheibung gab, weil es zum Beispiel dringend ist, der Bauherr will bauen, wieso gab es dann für die Terrorpoller in der City nicht auch so eine dringliche freihändische Vergabe?