Grundregeln des Day Tradings

Quelle: www.Flickr.com

Day Trading ist eine Herausforderung. Die Chancen auf Gewinn sind tendenziell gering und das Risiko eines Verlustes hoch. Darum ist es von großer Bedeutung, dass man sich mit verschiedenen Grundregeln vertraut macht. Diese Einhaltung der folgenden Regeln sollten Ihnen dabei helfen besser auf dem Markt bestehen zu können.

Üben in einem Demokonto

In jedem Fall sollte man so lange nicht mit echtem Geld handeln, bis man eine Strategie gefunden hat, in die man Vertrauen hat. Bis es soweit ist, sollte man nur im Demomodus handeln.
Viele CFD Broker bieten Demokonten an, bei denen man unter nahezu realen Bedingungen seine Fähigkeiten testen kann. Dies sollte man sich zunutze machen, zumal diese oftmals unbegrenzt kostenlos genutzt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob man künftig vorhat über einen CFD Broker Day Trading zu betreiben, oder man selbst genug Kapital für diese Form des Tradings aufbringen kann. Zum Üben taugt ein CFD Demokonto immer!

Der Schwankungsbereich des Kurses

Einer der am häufigsten gemachten Fehler des Day Tradings ist die Fehleinschätzung der täglichen Spannweite des Kurses bzw. des Kursschwankungsbereichs. Wenn Sie beispielsweise auf einen steigenden Kurs des EUR/USD Währungspaares spekulieren (Long), der Kurs allerdings bereits am oberen Maximum des heutigen Höchststands grenzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass der Kurs weiter ansteigt. Viel wahrscheinlich ist das Sinken des Kurses in Richtung des täglichen Durchschnittswertes.
Sollten Sie täglich für einige Stunden traden, dann sind die Signale, auf die Sie sich verlassen jedes Mal bereits einige Stunden alt. Das bedeutet, dass die Signale bzw. Kurse und deren Schwankungen auf natürliche Art und Weise fließend und mobil sind. Allerdings tendieren Märkte und deren Kurse, besonders bei innertäglichen Intervallen dazu, in einer bestimmten Spannweite zu verweilen und nur sehr selten auszubrechen. Deshalb können besonders mobile Signale wenig Verlässlichkeit aufweisen. Allerdings kann man das Risiko senken, indem man die tägliche Spannweite eines Kurses kennt bzw. die Gewinne sogar fördern, wenn man besonders gut informiert ist.

Wie identifiziert man den Schwankungsbereich?

Es gibt verschiedene Techniken diese wichtige Spannweite auszumachen, wie z.B. die „Moving Standard Deviation“ oder „Bollinger Bands“. Allerdings sind diese Methoden beim Swing Trading am wirksamsten. Im Falle des Day Trading empfehle ich den „Top To Bottom“-Ansatz. Dabei handelt es sich um eine Methode mit derer man die täglichen Unterstützungs- und Wiederstands-Level in größeren Intervallen, z.B. Tagesintervall, identifizieren kann.

Schnelles Ein- und Aussteigen

Sie sollten nie länger in einem Trade verweilen, als unbedingt notwendig. Das ist nur logisch. Beim Day Trading allerdings zählt jede Minute. Verweilen Sie zulange in einem Trade, kann das schwerwiegende Folgen haben. Der Markt, welcher weniger zuverlässig, je geringer das Trading-Intervall wird, könnte sich gegen Sie wenden. Die Chance, dass so etwas passiert steigt, je länger Sie den Trade aktiv halten. Deshalb sollte sie sich immer darauf konzentrieren die Dauer eines Trades zu minimieren, um Gewinn zu erzielen.

Auf in die Praxis

Wie wendet man diese Regel im echten Day Trading an?
Man vergewissert sich, dass das Trading-Limit jedes einzelnen Trades weit unter dem Limit der täglichen Spannweite liegt. Wieso? Je näher man dem täglichen Wiederstands- und Unterstützung-Level kommt, desto größer werden die Chancen, dass der Markt sich gegen einen wendet. Die Chance ist größer, dass der Markt die Richtung ändert, bevor Ihre Position das volle Potential erreicht hat. Halten Sie die Trades niedrig und zielen Sie auf Preise des Kurses, die möglichst in der täglichen Spannweite liegen. So steigern Sie Ihre Chancen, womöglich einen Jackpot oder Glückstreffer zu erwischen.

Vorsicht vor dem Trend

Natürlich glauben viele an die Börsenweisheit „der Trend ist dein Freund.“ Allerdings; sollte der Trend dein Freund sein, wer braucht dann noch Feinde?
Es gibt eine Daumenregel für das Day Trading: Gibt es einen bereits lange andauernden Trend (mehrere Wochen) und Sie spekulieren auf fallende Kurse, dann nehmen Sie sich in Acht. Der Markt hat die Tendenz unerwartet in die Höhe zu schießen und sich gegen Sie zu wenden.

Umsetzung

Einige Day Trader würden in so einem zuvor erwähnten Szenario aus Prinzip nicht auf fallende Kurse setzen, obwohl es nicht unbedingt wie geschildert kommen muss. Im Gegenteil könnte man sich auf Trades konzentrieren, die geringere Hebelwirkung aufweisen. Dadurch relativiert man das Risiko, wenn man gegen einen langanhaltenden Trend spekuliert.

Die Wahl des Brokers

Für Day Trading an sich, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder man hat genügend Eigenkapital, welches ausschließlich Risikokapital sein sollte, zur Verfügung, damit kleine Kursbewegungen schon profitabel sind, oder man nutzt CFD Broker. Ein CFD Broker bietet durch große Hebel die Möglichkeit auch mit geringem Einsatz Day Trading zu betreiben. Das kann vor allem für Anfänger interessant sein, die eben nicht über das nötige Kapital verfügen.
Welcher der beste Broker für Day Trading ist, lässt sich so pauschal nicht sagen, weil es sehr viel mit individuellen Präferenzen des Traders zu tun hat. In jedem Fall sollte man sich umsehen und ausgiebig vergleich. Den erstbesten CFD Broker zu wählen ist meist keine gute Wahl!

Comments are closed.