Nachhaltigkeit bei Händlern und Unternehmern

97 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass jeder für seine Umwelt Verantwortung trägt und entsprechend nachhaltig leben sollte. Das bedeutet, dass Energie gespart und der Abbau natürlicher Ressourcen gesenkt werden sollte. Doch wie sieht es mit den Unternehmen aus? Wie helfen sie der Umwelt und was für Konzepte gibt es bereits?

Bedeutung der Nachhaltigkeit

Eine Studie des Instituts für Handel und Internationales Marketing der Universität des Saarlandes fand in einer Befragung heraus, was für einen hohen Stellenwert Nachhaltigkeit bei den Unternehmen besitzt. Das liegt darin begründet, dass sich die Kunden vor allem für Bio-, regionale-, oder klimafreundliche Produkte entscheiden und die Unternehmen auf diese Wünsche eingehen und so auch ihr Image stärken. Nachhaltigkeit hat aber nicht nur einen positiven Effekt auf das Image des Unternehmens, sondern auch auf die Ausgaben des Unternehmens. Denn nachhaltiger Strom und ein bewusster Umgang mit endlichen Ressourcen wie Papier oder Strom senken die Kosten. Auch 100% biologisch abbaubares Verpackungsmaterial sorgt gleichermaßen bei dem Kunden, aber auch bei dem Unternehmen für ein gutes Gewissen. Weitere Möglichkeiten:

Das tun Händler für mehr Nachhaltigkeit

  • Energieverbrauch mindern: Zeitschaltuhren an der Heizung, Eco-Programme für die Geschirrspülmaschine, Stoßlüften statt das Fenster auf Kipp lassen, Licht ausschalten
  • Schadstoffe eindämmen: Telefonkonferenzen statt Geschäftsreisen, Fahrgemeinschaften, Recycling, Biolebensmittel für die Mensa
  • Nachhaltigen Kaffee trinken

Mit gutem Beispiel voran

Beim 10. Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2017 wird aus 33 nominierten Unternehmen jenes ausgezeichnet, das sich herausragend für die Nachhaltigkeit einsetzt. Im September entscheidet eine Fachjury über den Gewinner. Vorab konnte sich jedes Unternehmen mit einem Nachhaltigkeitsprofil bewerben, das die Strategien und Maßnahmen und erreichten Ziele beleuchtet. Unter den nominierten Großunternehmen befinden sich Aldi Süd, Ikea oder auch die Tui Group.

Aldi Süd

Der Discounter beweist nachhaltiges Engagement vor allem in der Transparenz, da sich die Wege der Produkte rückverfolgen lassen. Auch werden die sozialen und ökologischen Standards in der Versorgungskette eingehalten. Mit Recycling und abbaubaren Verpackungen werden Ressourcen gespart. Zudem beweist das Unternehmen mit seinen günstigen Preisen, dass Nachhaltigkeit nicht teuer sein muss.

Telekom

Im Bereich Telekommunikation nimmt Telekom eine große Rolle im Bereich Nachhaltigkeit ein. Die Produkte aus dem Bereich des digitalen Gesundheitswesens oder der Landwirtschaft optimieren und vereinfachen Arbeitsprozesse. Laut der SMARTer2030-Studie können dadurch Treibhausgasemissionen bis 2030 um 20 Prozent gesenkt werden.

Weitere nominierte Unternehmen

  1. TUI – Forschung an nachhaltigerem Fliegen
  2. Ritter Sport – Produktion findet ausschließlich mit natürlichen Rohstoffen statt
  3. Brocker Möhren – Die Ernte wird zu 100 Prozent verwertet und Energie wird aus organischen Reststoffen gewonnen
  4. Nordzucker – Energiesparende und rohstoffarme Produktion

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