Fortuna Düsseldorf – FC Union Berlin – Zuschauer verwandelten Arena zum Hexenkessel – Fortuna gewinnt Wahnsinnsspiel

Am Sonntagnachmittag empfing die Fortuna die „Eisernen“ aus Berlin. Die Gäste aus Berlin ebenfalls wie die Fortuna sehr gut in die neue Spielzeit gestartet. Das Team von Jens Keller konnte vor der Partie 8 Zähler auf dem Konto verbuchen, während die Gastgeber schon 10 Zähler auf dem Kontostand verbuchen konnten. Viel Spannung, Dramatik und Leidenschaft waren also bereits im Vorfeld klar. Es kam auch so wie erwartet für die 26 341 Zuschauern in der ESPRIT-Arena. Für die Familien und Fans war es ein echtes Highlight, was sie da auf dem Feld geboten bekamen. 

Gerade in der ersten Hälft gestalteten die Gastgeber die Partie ziemlich rasch und offensiv ausgerichtet. Die Fortuna-Anhänger sahen eine mutige F95-Elf auf dem Rasen. Der ehemalige Schalker Marcel Sobottka konnte die Fortuna in der 17. Spielminute in Führung bringen. Sobottka wurde damals von Peter Hermann dem Co-Trainer der Fortuna an den Rhein gelockt, da er ihn bereits gemeinsam mit Union-Coach Jens Keller beim FC Schalke 04 gecoacht hatte. Peter Hermann ist auch am Rande nochmal deutlich zu erwähnen, Friedhelm Funkel und er verfügen über die nötige Ruhe von außen um ein Spiel zu drehen.

Die Fortuna erarbeitete sich viele Offensivaktionen, doch die Konsequenz vorm Gehäuse fehlte noch ein wenig. Ein 2:0 im ersten Durchgang wäre möglich gewesen.

Hälfte zwei gestaltete sich gerade in der Anfangsphase ein wenig problematisch für die Funkel-Elf. Union war plötzlich am Drücker und konnte die Partie mit den Treffern von Kreilach 68, Spielminute und Ayhan (Eigentor, 78 Minute) drehen.

Ein großes Kompliment an die Fortuna Zuschauer, sie hauten nicht auf ihre Elf drauf, sondern unterstützten die Fortuna lautstark. Insbesondere die Gesänge: „Steht auf, wenn ihr Fortuna“ seit schallten durch die Arena. Eine echte Hexenkessel-Stimmung entstand in der Schlussphase der Partie. Mit den Fans im Rücken gelang den Düsseldorfern das Unmögliche, nämlich die Partie tatsächlich zu gewinnen. Usami und Neuhaus trafen quasi mit dem Schlusspfiff zum 3:2 für die Fortuna und die Stimmung in der Arena unfassbar. „An Tagen wie diesen“ schallte es direkt nach Abpfiff durch die Arena. Fakt ist, dass die Zuschauer eine sehr attraktive Zweitligapartie sahen und in Düsseldorf mit der Ruhe um die Personen Funkel/Hermann etwas entsteht. Etwas Großes? Das werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Ein Team mit viel Teamgeist sieht man definitiv, vorgelebt durch den Trainer. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel lobte Funkel seine Reservisten: „Über die 11 von heute schreibt Ihr eh genug. Ich möchte auf die Jungs eingehen die hinten dran stehen, sie haben es aktuell nicht einfach. Die Jungs geben alles im Training und nehmen die Situation gut an. Sie sind der Erfolg, da wir alle eine Einheit sind.“ So der Coach der Fortuna nach der Partie.

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