Düsseldorfs Wirtschaft online wahrlich nicht ohne

Dass Düsseldorf durch beste Standortbedingungen und hohe Lebensqualität bei gleichzeitig moderaten Ansiedlungs- und Betriebskosten als Wirtschaftshotspot Deutschlands gehandelt wird, ist hinlänglich bekannt. Wie sehr sich die Landeshauptstadt hingegen im Netz profiliert, zeigen Unternehmen wie trivago und auxmoney. Dass im Internet in der Tat immenses Potenzial steckt, kann der Wuppertaler Süßwarenhändler Naschkatzenparadies nur bestätigen. Zu seiner großen Überraschung brachte ihm der Auftritt im lokalen E-Commerce-Portal Online-City-Wuppertal Ende 2014 nach nur einem Monat Umsatzsteigerungen von 10 Prozent ein.  

 

Rheinmetropole auf der ganzen Linie überzeugend

Zahlen lügen nicht. Die rund 100.000 Unternehmen der Wirtschaftsregion Düsseldorf sprechen ebenso eine klare Sprache wie die 50 Prozent Kaufkraft der EU, die den im Umkreis von 500 Kilometern lebenden 155 Millionen Menschen geschuldet ist. Damit zählt die Rheinmetropole zu Europas größten Wirtschaftszentren.

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Stimmen für Industrieunternehmen die Rahmenbedingungen, haben Händler absolut keinen Grund zur Klage. Im Gegenteil. Düsseldorf gilt als eines der bedeutendsten deutschen Handelszentren mit einem überaus lukrativen Absatzmarkt. Die Mode ist in der Stadt nicht anders zuhause als die Hochfinanz. Nach Frankfurt ist Düsseldorf der Bankenschauplatz schlechthin. Daneben tummeln sich zahlreiche Mobilfunkunternehmen und innovative Start-ups. Die Biotechnologie darf so wenig fehlen wie die Pharmazie, Medizin oder Chemie. Und endlich gönnt die Stadt auch den Kreativen die Luft zum Atmen. Die Großen der Werbebranche haben hier ihren Sitz, die Galerien stehen bei aller Welt in hohen Gnaden und die Kunstakademie kann sich international sehen lassen.

Den finanziellen Rückhalt bilden die mehr als 70 Konsulate und ausländischen Wirtschaftsförderungsorganisationen. Auffallend ist die hohe japanische Präsenz. Mit etwa 450 Unternehmen ist das Land aus Fernost vertreten.

Hotelsuche leicht gemacht mit trivago

Naturgemäß stehen die Chancen für einen Besuch bei trivago nicht schlecht. Immerhin ist für viele Menschen die Übernachtung im Hotel schon schiere Selbstverständlichkeit. Nicht jeder denkt freilich sofort an einen Einstieg in den CFD-Handel, wiewohl sich dieser bei der Hotelsuchmaschine durchaus anbietet. Seit 16. Dezember 2016 notiert trivago an der Nasdaq.​​

Das 2005 in Düsseldorf gegründete Unternehmen für Hotelbewertungen und -buchungen hat sich vom biederen Start-up zur weltweit größten Hotelsuche gemausert. 1,3 Millionen Hotels in mehr als 190 Ländern für den Preisvergleich, 175 Millionen Hotelratings und 1,4 Milliarden jährliche Seitenaufrufe erübrigen weitere Worte. Der Onlinegigant ist faktisch nicht mehr wegzudenken aus der Reisevorbereitung.

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn angesichts dieser Datenfülle nicht wirklich das ideale Hotel zum günstigsten Tarif gefunden wird. Dank unzähliger Filter bleibt selbst die Entfernung zum Strand nicht außen vor. Natürlich gibt das Portal über die Hotelausstattung ebenso Auskunft wie über die Hotelkategorie. Eine bessere Vorstellung von der Qualität der Unterkünfte vermitteln allerdings die zahllosen Bewertungen. Entscheidender Vorteil dabei ist die Einbeziehung unterschiedlicher Buchungsseiten, sodass das Wohl und Wehe eines Reisenden nicht vom Urteil einer einzigen Buchungsseite abhängt. Verhielte es sich anders, wäre das nicht im Sinne des Erfinders. Immerhin ist es die erklärte Absicht der Onlineplattform, jenes Hotel zu finden, das den persönlichen Bedürfnissen des Reisenden entspricht. Die Buchung selbst erfolgt durch Weiterleitung auf die entsprechende Buchungsseite.

Kreditmarktplatz auxmoney in Kontinentaleuropa unübertroffen

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Im Unterschied zu trivago steht auxmoney ein möglicher Börsengang noch bevor. An den Unternehmensdaten sollte ein solches Vorhaben nicht scheitern. Schließlich haben seit der Gründung des Online-Kreditmarktplatzes 2007 50.000 Anleger über 70.000 Kredite mit einem Gesamtvolumen von mehr als 500 Millionen Euro finanziert.

Kredite vergeben dürfen private Sparer nicht anders als institutionelle Anleger. Samt und sonders profitieren sie von den überaus attraktiven, risikogewichteten Renditen. Im Schnitt erzielen Anleger bei auxmoney für ihre Geldeinlage eine Rendite von 5,5 Prozent. Möglich macht diese die Umgehung von Banken als Vermittler. Gleichzeitig kommen dadurch mehr Kreditnehmer zum bitter nötigen Geld, auch wenn an der Prüfung der Kreditwürdigkeit kein Weg vorbeiführt.

Die Liste der namhaften Investoren ist schier ellenlang und unstreitig ein veritables Indiz dafür, dass das Unterfangen der Kreditvergabe in dieser Form unter einem günstigen Stern steht. Index Ventures, Foundation Capital, Union Square Ventures, Partech Ventures und Crosslantic Capital haben sich in den Düsseldorfer Kreditmarktplatz eingekauft.

Es überrascht wenig, dass flexible Start-ups eher zueinander finden als behäbige Großunternehmen. So wurde denn auch erst unlängst die Zusammenarbeit von auxmoney und N26 publik. Das Berliner Unternehmen N26 ist Europas erste mobile Bank mit europäischer Vollbanklizenz. In Sachen Innovation steht die Direktbank definitiv in einer Reihe mit auxmoney.

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