Auch in Duisburg: Über Leben! Von der Hoffnung auf Zukunft‘ – Großes Literaturprojekt des Literaturbüros Ruhr

„Über Leben! Von der Hoffnung auf Zukunft“ (www.ueber-leben.net), dieses Literaturprojekt aus Gladbeck können Sie vom 6. September bis zum 30. November 2017 auf großen und kleineren Bühnen des Ruhrgebietes erleben.

24 Gäste werden teilnehmen; sie sind aufgewachsen oder leben in Bulgarien, der Türkei, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland. Es lesen und diskutieren u. a. Nobelpreisträger Orhan Pamuk, Barbaros Altuğ, A. L. Kennedy, Jean-Philippe Blondel, Nora Bossong, Clemens Meyer, Wilhelm Schmid, Ilija Trojanow, Andreas Altmann, Aglaia Szyszkowitz & Christian Maintz, Hasnain Kazim, Philipp Möller, Gabriele von Arnim und Hubert Winkels.

Bei unseren 14 thematisch orientierten Veranstaltungen mit engagierten Kooperationspartnern in sieben Städten des Ruhrgebietes werden Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Moderatoren, Dolmetscher, Schauspieler und Wissenschaftler der Frage nachgehen, ob und wie wir künftig noch gut zusammenleben können oder ob Praxis und Utopien solidarischer Gemeinwesen am Ende sind?

Als widerständige Citoyens geben Künstler und Intellektuelle das Projekt einer sich selbst aufklärenden Aufklärung nicht preis. Nicht nur in politischen Streitschriften oder philosophierend mahnen sie an, wie der überfällige persönliche und gesellschaftliche Wandel zu gestalten wäre. In der Literatur sind es die Lebensgeschichten und -entwürfe der Figuren, die in Erzählungen humanes Zusammenleben oder dessen Scheitern sinnlich erfahrbar machen – aufgehoben in der je eigenen Sprache und der persönlichen Ästhetik der Schriftsteller. Mit der Kritik am Status Quo, mit ihren Zeitromanen, aber auch ihrem Möglichkeitssinn, ihren konkreten (Anti-)Utopien ersinnen Literaten Geschichten von unerträglicher oder lebenswerter Zukunft. Mit ihrer Phantasie skizzieren sie Bilder gelingender Emanzipation oder düstere Visionen der Unterwerfung in ideologischen Zukunftsgesellschaften zwischen Ökonomie-Totalitarismen oder religiösem Fundamentalismus.

„Ein weites Feld“ möglicher Szenarien, über die man sprechen muss, um nicht nur die eigene Zukunft noch zu beeinflussen.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW, die Stiftung der Sparkasse Gladbeck zur Förderung von Kunst und Kultur und die Stadt Gladbeck.

 

Mehr unter www.ueber-leben.net  oder  www.literaturbuero-ruhr.de

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