xtranews-OB-Umfrage: Duisburgs Amtsinhaber abgeschlagen – türkischer Kandidat auf dem Vormarsch

12 Tage nach Beginn unserer Umfrage „Wer soll am 24.9. zum OB in Duisburg gewählt werden?“ will ich erneut einen Zwischenstand bekanntgeben. Anhand des Screenshots von heute früh liegen die Kandidaten Händelkes, Meyer und der parteilose Durmus ziemlich weit vorn.

Amtsinhaber Sören Link liegt abgeschlagen nur auf Platz vier, mit nur rund der Hälfte der Stimmen die die drei an der Spitze jeweils für sich bekommen haben. Thomas Wolters liegt auf Platz fünf und weit abgeschlagen Erkan Kocalar auf Platz sechs. Siebter und damit letzter ist Heiko Schubert, der das Ganze wahrscheinlich sowieso eher belustigt aufnehmen wird und auch so kommentieren würde.

Die Unterstützer von Yasar Durmus sind übrigens ziemlich optimistisch, dass ihr Mann am Ende bei uns und bei der Wahl am 24.9. vorne liegen wird, so heute ein Sprecher aus seinem Wahlkampf-Team.

Sören Link dürfte dies nicht ganz kalt lassen, nach dem Absturz von Martin Schulz, auf dessen Zug er gesprungen ist und dafür die OB-Wahl quasi hat vorziehen lassen, muß er nun auch um den Verlust der Stimmen vieler türkisch-stämmiger Wähler und Wählerinnen fürchten, die mit Yasar Durmus diesmal ihren „eigenen“ Kandidaten haben.

Es bleibt spannend. Die Umfrage auf xtranews läuft übrigens bis zum Wahltag. Es kann sich also noch viel ändern. Und der Wahlkampf hat ja noch gar nicht richtig begonnen. FDP-Mann Wolters hat sich aktuell zwar zum Brückendilemma in Duisburg geäußert und einen Aktionskreis mit Fachleuten gefordert – wie gut das er nicht Arbeitskreis gesagt hat! (Wenn Du nicht mehr weiter weiß´, gründe einen Arbeitskreis.) Für einen Wahlkampf finde ich das allerdings ziemlich zaghaft.  Hätte er doch mal so richtig vom Leder gezogen und das Brückendesaster erstmal den Richtigen in die Schuhe geschoben.

Ganz ehrlich: Kein Geld für die Unterhaltung und Instandsetzung von Brücken in einer Stadt an zwei Flüssen, die u.a. von der Logistik lebt. Das muß man erstmal hinkriegen. Dagegen jede Menge rausgeschmissene „Kohle“ für Landesarchiv, Küppersmühle, Mercatorhalle undundund.

Herr Wolters, so geht Wahlkampf. Nennen Sie Ross und Reiter!

 

 

 

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