Hollywood, Bollywood, Duiswood

Würde man die Texteinblender weglassen könnte es ich um einen Studenten handeln der seiner Oma einen Videogruß „gebastelt“ hat, so mein erster Eindruck vom neuesten Link’schen OB-Werbevideo auf YouTube.

Außerdem frage ich mich: Erst Freitag von der eigenen Partei nominiert und in wenigen Tagen diesen Film gedreht? Oder ist es eine Langzeit-Dokumentation zur späteren Herausgabe seiner Memoiren, die nun zur OB-Wahl auf kurz getrimmt wurde?
Fehlt eigentlich nur noch, daß die Nordkoreaner in seinem Beisein ein Friedensabkommen mit den Amis schließen.

Spaß beiseite, im Prinzip finde ich neue Medien und auch Filme(Filmchen) oder Trailer ganz gut. Denn wie bekannt sagen Bilder mehr als 1.000 Worte. Doch angesichts der vielen Probleme die Duisburg hat, ist der Film eindeutig zu dick mit „Schein-Personality à la Yoghurette“ versüsst. Da guck ich mir doch lieber Bachelor-Trailer an.

Nun ist das sicher gut gemeint, aber ehrlich, Thomas Wolters von der FDP mit seinen Filmchen im Sinne von „Was wäre wenn ich OB wäre?“  macht es etwas besser.

Und da alle gern was Bewegtes sehen, hier noch was Ähnliches aus dem aktuellen Link-Filmfundus mit dem Untertitel „Ich brenne.“:

 

 

Leider diesmal keine Rose für den OB.

 

One thought on “Hollywood, Bollywood, Duiswood

  1. Norbert Krambrich 29. Juni 2017 at 08:38:58 -

    Was denn, keine Eindrücke von Hausräumungen und Vertreibungen, keine Bilder von verbotenen Kunstobjekten und abgeholzten Bäumen, kein Mut zu gescheiterten Projekten zu stehen.Bei all dieser Gutherrenart, dem permanenten Fischen im trüben braunen Wasser möchte ich dem OB zurufen, Sören geh nach Hause, die Bratkartoffeln warten auf Dich.