Duisburg: Rhein-Ruhr-Sprinter fahren mit neuem Kooperationspartner WSV Düsseldorf zum Auftakt der Saison der 2. Ruderbundesliga

Am 27. Mai startet in Frankfurt die Ruder-Bundesliga in ihre 9. Saison. Zwölf Teams treten in der 2. Liga der Männer an und zum zweiten Mal mit dabei sind die Rhein-Ruhr-Sprinter in neuer Formation. Mit dem Wassersportverein Düsseldorf konnte ein Kooperationspartner gewonnen werden, der den Achter nach vorn bringen wird.

In den Ruderbundesligen treten Ruderer jeweils in Achtern mit Steuermann/frau über eine Sprintdistanz von 350 m in direkten Duellen im K.O.-System gegeneinander an. Im Gegensatz zu einer klassischen Ruderregatta über die olympische Distanz von 2000 m ist diese Form des Sprints vor allem für die Zuschauer spannender, da sie das gesamte Rennen überblicken können. Seit 2009 werden diese Duelle in den Herzen deutscher Metropolen an fünf Renntage ausgefahren. Die Saisoneröffnung findet jetzt am 27. Mai auf dem Main in Frankfurt statt und das Finale wird im September vor der East Side Gallery in Berlin ausgetragen.

Nachdem das Team von Rhein und Ruhr in der letzten Saison mäßig gestartet war, konnte es sich bis zu einem 3. Platz in Hamburg steigern. An diesen Erfolg soll nun angeknüpft werden, wobei vor allem die Neuzugänge einen entscheidenden Beitrag leisten sollen wie Schlagmann Henning Spreckelmeyer, Steuerfrau Leonie Lier und die beiden WSVDler Phil Uschmann und Lukas Klapheck.

Im Heck des ehemaligen Trainingsbootes des Deutschland-Achters sitzt jetzt Steuerfrau Leonie Lier,  die es schafft, die unterschiedlichen Schlagtechniken zu harmonisieren und das Team schnell ins Ziel zu treiben. Für den Bug des Achters, tendenziell mit den filigraneren Technikern besetzt, konnten wir Stefan Wallat motivieren. Von seinen Erfahrungen als mehrfacher Weltmeister profitiert das Team deutlich, denn bereits jetzt zeigt sich eine „deutliche Geschwindigkeitssteigerung gegenüber dem Vorjahr“.

In der nächsten Woche wird der auffällige magentafarbene Rhein-Ruhr-Sprinter auf der Duisburger Regattabahn unermüdlich Kilometer um Kilometer ziehen, um nicht sein Saisonziel zu verpassen, unter die ersten drei zu kommen!

 

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