Weltgesundheitstag: Hilfsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen ausbauen

Anlässlich des Weltgesundheitstages, der aufgrund des Gründungsdatums der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1948 am morgigen 7. April stattfindet, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der Linken in NRW:

„Das Thema des diesjährigen Weltgesundheitstages lautet ‚Depression – Let’s talk‘. Tatsächlich sind psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout zunehmend auf dem Vormarsch. Dauerstress, Überstunden, Unsicherheit und Angst vor Arbeitsplatzverlust sind Stressfaktoren, die psychisch und körperlich krank machen. Auch in NRW fehlen vielerorts psychologische und psychotherapeutische Hilfsangebote für die Betroffenen.

Sascha H. Wagner - Foto: DIE LINKE

Sascha H. Wagner – Foto: DIE LINKE

Die Linke fordert daher, Psychiatrien im Sinne der Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern: Ein gutes ambulantes Angebot von gemeindepsychiatrischen Einrichtungen wie zum Beispiel Tagesstätten und Kontaktstellen, möglichst in öffentlicher Trägerschaft, hilft Rückfälle und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und stabilisiert die Erkrankten. Auch eine verbindliche und gute Personalausstattung ist im psychiatrischen Bereich besonders wichtig. Psychiatrie am Fließband vernachlässigt den therapeutischen Ansatz und kann die persönliche Lage der Patienten oft nicht berücksichtigen.

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Die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgungsstruktur in NRW muss daher ausgebaut und ein unabhängiges psychosoziales Beratungssystem auf kommunaler Ebene eingerichtet werden. Die Linke streitet außerdem für den Ausbau ambulanter Einrichtungen der Gemeindepsychiatrie für alle Lebensalter, möglichst in öffentlicher Trägerschaft“, so Wagner weiter.

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