MSV Duisburg – Trotz Überzahl nur 1:1 gegen SSV Jahn Regensburg

Am 30. Spieltag taten sich die Tabellenführer aus Duisburg gegen den SSV Jahn Regensburg schwer. Obwohl die Zebras in Überzahl auf dem Spielfeld waren, zeigten sie sich heute eher etwas abgeschlagen. Obwohl die Gäste in Unterzahl spielten, nutzen die Meiderich diesen Trumpf nicht aus. Dennoch kommt der Aufstieg für die Zebras zum Greifen immer näher. 12.342 Zuschauer fanden sich an der Wedau ein und sahen eine durchwachsende und wechselhafte Spielpartie.

Schon kurz nach Anpfiff zeigten die Meidericher, wie gefährlich sie sein können. In der 2. Spielminute semmelte Wiegel seinen Freistoß aus knapp 25 Meter Entfernung in direkter Richtung aufs Tor der Gäste. Torhüter Pentke musste sich ganz schön lang machen um das Leder abzuwehren. Im weiteren Verlauf bauten die Regensburger den Druck auf die Zebras auf. Es boten sich kaum freie Wege zum Tor der Gastgeber. Die Meidericher setzten sich immer im Strafraum ab, kamen aber nicht zum Abschluss. In der 32. Spielminute hagelte es eine unnötige gelbe Karte gegen Albutat. Doch alle Mühen sollten sich lohnen. In der 35. Spielminute netzte Iljutcenko, angespielt von Albutat links unten an Pentke vorbei zum 1:0 ein. In der 40. Spielminute wurde Hofrath nach einen gewaltigen Foul gegen Duisburgs Weigel rot gesperrt vom Platz verwiesen.

Mit der 1:0-Führung verabschiedeten sich die Zebras in die Halbzeitpause. Das erste Drittel der ersten Spielzeit zeigten die Zebras energischen Einsatz, ließen sich aber im letzten Teil der Spielhälfte zurück fallen. Die Domstädter hingegen bauten enorm Druck auf. Klar, wenn das Team um eine Person dezimiert wurde. Es galt den Verlust zu kompensieren.

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In der zweiten Spielhälfte zeigten sich beide Teams nickelig. In der 57. Spielminute stolperte Knoll über Erat. Doch der Schiedsrichter sah dies anders und gab Elfmeter an Regensburg. Gegen Geipl hatte Flekken keine Chance. 1:1-Ausgleich für Regensburg. Im weiteren Spielverlauf gab es kaum Torchancen auf beiden Seiten. Obwohl die Zebras in der Überzahl agierten, setzten sie kein Zeichen. Duisburg schien eher im weiteren Verlauf angeschlagen zu straucheln. Sieg-Absichten kaum spürbar. Trotz mehrfacher Spielunterbrechungen gab es nur zwei Minuten Nachspielzeit.

Abpfiff in Duisburg. Echte Torchancen Mangelware. Heute wäre mehr drin gewesen, aber die Duisburger zeigten sich bescheiden und holten nicht viel raus. Wenn Duisburg aufsteigen will, müssen sie mehr zeigen. Seit ein paar Wochen scheint der Zauber aus der Hinrunde etwas zu verblassen.

Am kommenden Mittwoch müssen die Duisburger um 19:00 Uhr gegen Hansa Rostock ran.

Eine Fotostrecke vom Spiel finden Sie hier

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