Duisburg: UDE-Projekt hilft bei der Integration

„Sport öffnet Türen.“ Davon ist Prof. Dr. Ulf Gebken von der Universität Duisburg-Essen (UDE) überzeugt. Viele Projekte hat der Wissenschaftler schon in Gang gesetzt, damit Kinder aus benachteiligten Vierteln nicht nur motorisch, sondern auch sprachlich fitter werden. Sein neuestes Projekt ist SPUR – Spielen, Bewegen und Sprechen mit jungen Flüchtlingen“. Es baut Brücken in viele Richtungen. Heute (9. März) wurde es an einer Essener Grundschule eröffnet.

Prof. Dr. Ulf Gebken - Foto: UDE

Prof. Dr. Ulf Gebken – Foto: UDE

SPUR läuft zunächst für zwei Jahre in Essen, Duisburg, Mülheim und Gelsenkirchen. Es soll den neuen Bürgern helfen sich zu integrieren, und diejenigen stärker vernetzen, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind. Dafür hat Professor Gebken verschiedene Partner zusammengebracht: Mitarbeiter von Schulen, Flüchtlingsheimen, Sportvereinen bzw. -verbänden. „In Duisburg beispielsweise arbeiten wir eng mit SV Rhenania Hamborn zusammen, in Essen mit dem Sportbund und der Stadt.“

Vier Bausteine hat SPUR: Es gibt Workshops zu „Sprachförderung in Bewegung für Übungsleiter und Lehrkräfte, Spielzeiten in Flüchtlingsunterkünften, Sport-AGs an Schulen sowie offene Angebote, zu denen die Kinder und Jugendlichen einfach hingehen können.

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„Wir entwickeln niederschwellige Angebote, um Geflüchtete in den organisierten Sport zu integrieren“, sagt Prof, Gebken. „Wenn sie sich bewegen und mit anderen spielen, lernen sie die Sprache besser, knüpfen leichter neue Kontakte und finden sich einfacher in ihr neues Leben ein.“ Auch der Nachbarschaft tue das gut. Durch SPUR gebe es viel mehr Anlässe sich zu begegnen und für einander Verständnis zu entwickeln. „Sport hat die Kraft, Leichtigkeit in das Leben der neu zugewanderten Menschen zu tragen.“

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