Düsseldorf: Mit 1,54 Promille aus dem Gleis gerettet

Als ein Triebfahrzeugführer eines ICE 222 am Samstagmorgen (4. März), um 7.00 Uhr, am Haltepunkt Düsseldorf-Wehrhahn eine Person im Gleisbereich taumeln sah, leitete er eine Schnellbremsung ein und kam noch vor dem 23-jährigen algerischen Staatsangehörigen aus Solingen zum Stehen. Die Bundespolizei holte den jungen Mann aus dem Gleisbereich.

Als Beamten der Bundespolizei am Einsatzort eintrafen, taumelte der 23-jährige Algerier immer noch im Gleis umher. Die Beamten sprachen den jungen Mann an und stellten fest, dass er nicht aufnahmefähig war. Er habe noch nicht einmal bemerkt, dass er beinahe von einem Zug erfasst wurde.

Die Bundespolizisten brachten den alkoholisierten Mann zur nahegelegenen Dienststelle am Hauptbahnhof in Düsseldorf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille. Er wurde zwecks Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Es entstanden durch den Einsatz im Gleis erhebliche Störungen im Bahnverkehr. Bei 18 Zügen kam es zu insgesamt 154 Minuten Verspätung und zwei Teilausfällen.

Der junge Algerier konnte die Dienststelle um 11.00 Uhr verlassen. Seitens der Bundespolizei wurde ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

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Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass jeglicher unbefugter Aufenthalt im Gleisbereich verboten ist und fatale Folgen haben kann. Die Gefahren, die vom Bahnverkehr ausgehen werden oftmals unterschätzt und enden in den meisten Fällen lebensgefährlich.

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