Mega-Trend Franchising – Warum dieses System funktioniert

McDonalds, Fressnapf oder TUI – bei allen handelt es sich um äußerst erfolgreiche Franchise-Unternehmen. Andere Unternehmen folgen auf diesem Pfad. Doch was ist Franchising eigentlich und warum kann es ein guter Weg zu starken Umsätzen sein?

Das versteht man unter Franchising

© istock.com/Simone-

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Franchising, auch Konzessionsverkauf genannt, bezeichnet eine Mischung aus direktem und indirektem Verkauf. Franchisegeber stellen einem Abnehmer die Nutzung ihres Geschäftskonzeptes, ihrer Marke und ihre Arbeitsprozesse zur Verfügung. Diese Partnerschaft wird vertraglich festgehalten. Für den Franchisenehmer stellt dieses System eine interessante Alternative gegenüber einer eigenen Unternehmungsgründung dar, um sich selbstständig zu machen. Franchising eignet sich daher optimal für Menschen, die noch nicht wissen, wie sie in die Selbstständigkeit starten sollen und welche Ressourcen dafür benötigt werden. Ist der Vertrag entsprechend aufgesetzt, können die beiden gleichberechtigten Parteien von dieser Partnerschaft profitieren. Während der Franchisenehmer Kapital, Arbeitskraft und regionale Marktkenntnisse mitbringt, liefert das Unternehmen die nötigen Rechte und Fähigkeiten.

Die Vorteile für den Franchisenehmer – Unterstützung auf dem Weg zur Selbstständigkeit

istock.com/Ridofranz

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Ein passender Franchisepartner ermöglicht ein eigenes Geschäft, selbst wenn noch die zündende Idee oder das Wissen für etwas gänzlich Eigenes fehlt. Wissen und Erfahrung werden vom Franchisegeber eingebracht, sodass eine wahre Sammelstelle für Know-how und Ressourcen entsteht. Da die Marken der meisten Unterstützer ohnehin bereits bekannt und etabliert sind, fällt der Markteinstieg leichter. So wird ein erprobtes Geschäftskonzept gegen ein Entgelt als komplettes Leistungspaket zur Verfügung gestellt. Anstatt sich um eine gute Aufstellung des Standorts zu kümmern, kann sich der Franchisenehmer darauf konzentrieren, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Er hat zudem die Möglichkeit die Größenvorteile des Unternehmens im Einkauf und beim Marketing mit zu nutzen. Weiterhin können bereits in der Praxis bewährte Arbeitsabläufe übernommen werden. Insbesondere bei multinational tätigen Franchiseunternehmen wird auf deren Effektivität hohen Wert gelegt.

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Wer also an der Übernahme eines Franchise-Standortes interessiert ist, sollte sich erst einmal überlegen, welche Unternehmen zu den eigenen Vorstellungen passen könnten. Zudem spielt das vorhandene Eigenkapital eine große Rolle in derartigen Überlegungen. Laut Deutscher Unternehmensbörse sind die Investitionskosten und Eigenkapitalanforderungen bei Franchise-Unternehmen sehr unterschiedlich. So braucht man für einen Hallo-Pizza-Dienst beispielsweise nur 35.000 Euro Eigenkapital, während eine McDonalds-Filiale bei 500.000 Euro liegt.

Die Vorteile für den Franchisegeber – Der sichere Weg zum Wachstum

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Für viele Unternehmen ist der Vertrag mit Franchisepartnern ein guter Weg zum eigenen Wachstum. Der Aufwand eines Filialsystems kann vermieden werden, während ein eigens zugeschnittenes Vertriebskonzept aufgebaut wird. Somit bietet das System schnellere Expansionsmöglichkeiten als der herkömmliche Weg. Die Investition des Eigenkapitals verringert zudem das wirtschaftliche Risiko für den Franchisegeber. Das System hat sich für viele deutsche Unternehmen, wie Futterhaus bewährt, sodass hier hohe Umsätze gemacht werden können.

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