Ein Tag in der Ruhrmetropole Duisburg

Von <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:Carschten" title="User:Carschten">kaʁstn</a> <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User_talk:Carschten" title="User talk:Carschten">Disk</a>/<a href="//commons.wikimedia.org/wiki/Category:User:Carschten" title="Category:User:Carschten">Cat</a> - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 de">CC BY-SA 3.0 de</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11553921">Link</a>

Von kaʁstn Disk/CatEigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

Duisburg bringt beinahe 500.000 Einwohner auf die Waage, das kulturelle Angebot ist entsprechend breit gefächert. Als Metropole im Herzen der Rhein-Ruhr-Region bietet unsere Stadt neben den beeindruckenden Stätten moderner Industriekultur auch sportliche Aktivitäten im Grünen und natürlich ein kunterbuntes Nachtleben: Wir laden ein zu einem lockeren Tagestrip für Unternehmungslustige.

 

Zu Beginn des Tages darf eine ausgiebige Stärkung nicht fehlen, darum beginnt der Langschläfertag beim Luxusbrunch im Homme d’Hor. Das ungemein komfortable Lokal mit Rheinblick serviert für seine Gäste ab 11 Uhr eine kleine Köstlichkeit nach der Nächsten, vom Frühstückscroissant über warme Speisen bis hin zum süßen Dessert. Entsprechend gestärkt, machen wir uns auf in den Sportpark Wedau. Die grüne Fitnessoase mit ihren etwa 200 Hektar Fläche liegt in direkter Nähe zur Innenstadt, neben dem Fußballstadion, der Eissporthalle und der Wasserskianlage lockt der tree2tree Hochseilgarten zahlreiche abenteuerlustige Besucher an. Wer keine Höhenangst kennt – oder endlich schwindelfrei werden möchte! – schnallt sich an, hängt sein Geschirr an einen Karabinerhaken und begibt sich in die Gipfel der Bäume. 130 verschiedene Kletterelemente warten auf fleißige Akrobaten, die den Wald gern einmal von oben sehen möchten: Da findet sich für jeden Kletteraffen die passende Herausforderung!

 

Zurück aus Tarzans Gefilden, ist der Tag schon ein wenig fortgeschritten. Den Nachmittag über bleiben wir mit beiden Beinen fest auf dem Boden und besuchen den berühmten Landschaftspark Duisburg Nord. Das stillgelegte Eisen-Hüttenwerk bietet Industrie-Romantik vom Feinsten, es dient als bekanntes Ausflugsziel und Veranstaltungslocation. Nicht nur der herrliche Panoramablick vom begehbaren Hochofen 5 über das westliche Ruhrgebiet gilt als echte Attraktion, auch die nächtliche Illumination an den Wochenenden lässt so manches Herz höherschlagen. Dies und die Fackelführung behalten wir uns allerdings für den nächsten Besuch des Industriedenkmals vor, denn der Abend und die Nacht sind bereits anderweitig verplant. Wer im Hochseilgarten so richtig in Schwung gekommen ist, nimmt einfach die Gelegenheit wahr, die Bunkeranlagen über den Klettersteig gründlich zu erkunden, alternativ gehen wir einfach im Tauchgasometer auf eine spannende Unterwassertour zwischen künstlichen Riffen und Wrackteilen oder schauen uns einen Film im Open Air Kino während der Sommersaison an.

Spätestens jetzt wird es Zeit, mal wieder entspannt auf einem gemütlichen Stuhl zu sitzen und höchstens noch das Köpfchen anzustrengen. Darum zieht es uns in den Abendstunden zum jüngsten Casino Nordrhein-Westfalens, der 2007 eröffneten Spielbank Duisburg. Jedes Jahr brüstet sich der Glücksspieltempel im CityPalais mit bis zu einer halben Million Gäste, an dieser Location muss also wirklich »was dran« sein! Und tatsächlich blinken uns im Inneren des modernen Gebäudes mehr als 350 Slot Machines verführerisch entgegen, während acht Blackjack-Tische zu einem flotten Kartenspiel locken. Ein kurzer Blick in die Blackjack-Regeln liefert das passende Rüstzeug, um den Croupier selbstbewusst herauszufordern, bevor es weitergeht zu einem der 8 Roulette-Tische oder in die gesellige Pokerrunde an einem der 4 Live Tables. Das leibliche Wohl sollte bei aller Spiellust nicht in Vergessenheit geraten, ein längerer Abstecher ins angegliederte Restaurant »Inside« sei deshalb wärmstens empfohlen. Zweimal durfte sich der Schlemmerpalast bereits »Deutschlands Restaurant des Monats« nennen, im Gourmet-Magazin »Savoir Vivre« reichte es für die Bestnote: drei Sonnen.

 

Source Wikipedia
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/CityPalais%2C_Duisburg%2C_2012.JPG

Zum krönenden Abschluss schlagen wir noch einen Bummel durch einige markante Duisburger Bars und Clubs vor, um bei angenehmer musikalischer Untermalung leckere Getränke zu schlürfen. Der Steinbruch in der Lotharstraße avancierte in alten Zeiten zur wahren Malocherkneipe, heute gilt er als Wohlfühlort für sämtliche Gesellschaftsschichten und Generationen. Gemütliches Abhängen ist hier angesagt, bei wechselndem Unterhaltungsprogramm und am Wochenende sogar bis drei Uhr morgens. Falls wir im Steinbruch nicht hängenbleiben sollten, ziehen wir im Anschluss weiter ins Indie, eine alternative Kneipe mit gitarrenlastiger Musik, einem bunten Publikum und haufenweise Tanzgelegenheiten. Coolen Retrosound hat die Plattenküche in der Bertaallee auf Lager, für alle, die gern von alten Zeiten träumen. Hinzu kommt wieder mal eine traumhafte Kulinarik mit allem Pipapo: der richtige Ort, um ganz einfach abzusacken.

 

Nach diesem kompakten Programm blicken wir auf einen prall gefüllten, gelungenen Tag zurück, der viele Facetten des Duisburger Ambientes für uns bereithielt: Eine Aktion, die durchaus wiederholungsbedürftig sein dürfte!

 

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