AWO Duisburg: Russisch und närrisch, fröhlich und bunt: der Winterabschied Masleniza in Neumühl

Mitten im Karneval vertreibt das Team des AWO-Bauspielplatzes den Winter auf russische Weise.
Am Samstag, 25. Februar 2017, von 13 bis 16 Uhr feiert die AWO-Integrations gGmbH auf der Alexstraße 8 das Fest „Masleniza“. Es steht für Musik und Lebensfreude womit die kalte Jahreszeit und die dunklen Gedanken vertrieben werden. Das passt perfekt zur närrischen Zeit.

Deshalb sehen Oxana Wolf und Miriam Fastabend die Festgäste, die in Verkleidung dem Winter die kalte Schulter zeigen, besonders gern. Der Masleniza-Nachmittag auf dem Bauspielplatz hat inzwischen selbst Tradition. Dass das Fest in diesem Jahr mit Karneval zusammenfällt, ist Zufall, freut jedoch die Gastgeber umso mehr.

Denn auch in Russland weiß man, der Winter und dessen böse Geister „fürchten“ sich vor guter Laune, einem Lachen und jeder Menge bunt verkleideter Menschen. Große und kleine Tiger, Pippi Langstrümpfe und Yodas sind herzlich willkommen. Miriam Fastabend sagt mit einem Augenzwinkern: „Wem die Schminke schon nach  Altweiber ausgegangen ist, der hat bei uns die Möglichkeit, seine Verkleidung mit der passenden Farbe fürs Gesicht zu ergänzen.“

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Am letzten Samstag des Wintermonats Februar können Kinder und Eltern an unterhaltsamen Spielen und anderen Aktionen teilnehmen. Die Ponys und Esel stehen gesattelt für einen Ausritt bereit. Das Fest stellt die russischen Traditionen am Ende des Winters vor. Musik und Tanz gehören in jedem Fall dazu. Für die notwendige Stärkung sorgen Blinis, Würstchen, russische Spieße und selbstgemachter Kuchen.

Zum Thema närrische Zeit – dieses Mal ist nicht Karneval gemeint – und Vertreibung böser Geister noch ein Hinweis von Oxana Wolf: „Der Familientag auf unserem Bauspielplatz erinnert daran, wie wichtig ein friedliches und freundliches Miteinander ist. Damit setzen wir als AWO-Integrations gGmbH mit unserem Fest ein buntes, fröhliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und die Ausgrenzung von Zuwanderern.“ Alle Familien, gerade auch die nichtdeutscher Herkunft, sind herzlich eingeladen an diesem Nachmittag gemeinsam dem Winter adé zu sagen.

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