Glück im Unglück: Mann stürzt im Gleisbereich – S-Bahn stoppt kurz vor ihm

Ein 61-jähriger Deutscher hielt sich am Donnerstag (26. Januar), um 17.10 Uhr, im Gleisbereich des Hauptbahnhofs Mönchengladbach auf und stürzte. Eine ausfahrende S-Bahn kam durch die Einleitung der Schnellbremsung kurz vor ihm zum Stehen.

Unerlaubterweise hielt sich ein 61-Jähriger im Gleisbereich des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs auf und überquerte Gleis 9 im Weichenbereich der Ausfahrt des Bahnhofs. Auf seinem Weg kam er zu Fall und blieb auf dem Gleis liegen, auf welchem die S8 zur Ausfahrt anfuhr.

Der Triebfahrzeugführer reagierte schnell und leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Durch das schnelle Reaktionsvermögen des 31-jährigen Triebfahrzeugführers konnte ein Überfahren des Mannes verhindert werden. Der junge Mann stand unter Schock und fuhr die Bahn nicht weiter.

Bundespolizisten holten den 61-Jährigen aus dem Gleisbereich und brachten ihn zum Bundespolizeirevier Mönchengladbach. Dem 61-Jährigen wurde eröffnet, dass seitens der Bundespolizei ein Strafverfahren aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet wird. Daraufhin konnte der Mann die Dienststelle verlassen.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass jeglicher unbefugter Aufenthalt im Gleisbereich verboten ist. Die Gefahren, die vom Bahnverkehr ausgehen werden oftmals unterschätzt und sind in den meisten Fällen lebensgefährlich.

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