Duisburg: MAXI-Musik 2017 startet im Kreativquartier Ruhrort

Mit vier Konzerten geht die beliebte Konzertreihe MAXI-Musik in der historischen Ruhrorter Schifferkirche St. Maximilian an der Fabrikstraße bereits in die siebte Saison.

 Ohne den Anspruch, eine traditionsreiche Konzertreihe zu etablierten, startete die MAXI-Musik mit fünf Konzerten im April 2011 als „Initiative im Kreativquartier Ruhrort“. Dreißig Konzerte sind seither von den beiden Kuratorinnen Bettina Henke und Regina Beste-Henke im klangvollen, historischen Kirchenschiff in Duisburg’s Hafenquartier veranstaltet worden. Musiker und Ensembles in verschiedensten Besetzungen haben das begeisterte Publikum häufig mit Grenzgängen zwischen Klassik und Barock, moderner oder populärer Musik und der Einbeziehung anderer Kunstrichtungen, wie zum Beispiel Live – Malerei, überrascht. Auch für die vermeintlich verflixte siebte Saison verspricht das Programm, mit diesmal vier Konzerten, Entdeckungen mit virtuosen Musikern und Sängern in teils ungewöhnlichen Konstellationen. „Uns ist es wichtig, Künstler zu präsentieren, von deren Schaffen wir selber begeistert sind.“, betonen die beiden Veranstalterinnen, die selbst Musikerinnen und Sängerinnen sind. „Wir schauen auch immer rechts und links von unseren eingefahrenen Wegen, wer sich für unsere kleine Konzertreihe in Ruhrort eignet.“

So geht es am 5. Februar los mit einem Duo bestehend aus der Warschauer Harfenistin Ewa Matejewska und dem Essener Bariton Sebastian Voges. Die beiden entführen die Zuhörerinnen und Zuhörer in die neu zu entdeckende Klangwelt von Harfe und Gesang. Sie besingen die Schönheit der Träume, die Romantik am Lagerfeuer, die Nacht und die Sterne am Firmament. Von Wolfgang Amadeus Mozart, über Johannes Brahms, Samuel Barber, Richard Strauß bis hin zu Arvo Pärt – Komponisten aller Epochen lassen die Nacht zu Musik werden. Die Harfe klingt mal rauschend, mal glitzernd, dann wieder sanft oder auch heftig. Eine ungewöhnliche Paarung, die neue Hörerlebnisse verspricht.

Alexandre Bytchkov, Akkordeonvirtuose und mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (u.a. zweifacher Deutscher Akkordeonmeister) präsentiert dann am 2. April die breite Palette der Möglichkeiten des Akkordeons. Er entführt den Zuhörer in unterschiedlichste Musikwelten und entfacht auf dem traditionellen Schifferinstrument ein wahres Feuerwerk mit hohem künstlerischem Anspruch.

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Der Ensemblename „Unterwegs“ ist dann am 11. Juni Programm. Jedes Jahr im Sommer begeben sich die vier Musikerinnen mit ihren Liedern zu Fuß übers Land. Etwa so, wie die Wandergesellen auf der Walz. Die vier haben ausschließlich ihre Instrumente, Noten, Schlafsack und Isomatten dabei. Handy und Geld werden zu Hause gelassen. Überall, wo es dem Ensemble gefällt, wird musiziert und verweilt. Bekannt für ihre charmanten Gesprächskonzerte, dürfen die Geschichten aus den alljährlich stattfindenden „Wandertouren“ nicht fehlen. Musikalisch ist es die Liebe, die das Kammermusikensemble Unterwegs (Sopran, Violine,  Viola, Violoncello) auf vielfältige Weise besingen wird.

Carl Philipp Emmanuel Bach, heute unumstritten der bekannteste Vertreter der Bach- Familie, übertraf zu Lebzeiten an Berühmtheit seinen Vater Johann Sebastian. Dies ist für caterva musica, das Ensemble für Alte Musik im Ruhrgebiet, Anlass genug, ihm ein Konzertprogramm zu widmen, das seine Kompositionen in den Mittelpunkt stellt und diese mit Werken seiner wichtigsten Vorbilder vergleicht – der Musik seines Vaters Johann Sebastian Bach und seines Patenonkels Georg PhilippTelemann. caterva musica spielt je nach Programm in unterschiedlichen Besetzungen. Die Besetzung am 8.Oktober  setzt sich aus den Instrumenten Violine, Viola, Oboe und Cembalo zusammen.

Das Eröffnungskonzert beginnt am Sonntag, 5. Februar 2017 um 17 Uhr. Der Eintritt ist auch im siebten Jahr stabil bei 10,00€ an der Abendkasse. Schüler, Studenten und SGBII-Leistungsempfänger erhalten 5,00€ Ermäßigung. Den MAXI-Pass für alle vier Konzerte der Saison 2017 erhält man für 30,00€, ermäßigt 15,00€.

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