Versteckte Kosten im Studium: bis zu 100 Euro zahlen Studenten pro Semester für Ausdrucke

Wer studiert, hat oft wenig Geld zur Verfügung. Neben den großen Ausgabeposten wie Miete und Lebensmittel fallen jedes Semester auch Kosten fürs Drucken an, die häufig unterschätzt werden. Das Berliner Startup PrintPeter hat nun Studenten gefragt, wie viel sie tatsächlich jedes Semester für das Drucken zahlen.

Das Studium ist eine besondere Zeit im Leben. Viele zieht es in eine andere Umgebung, sie lernen neue Menschen kennen, werden in Vorlesungen sitzen, in Bibliotheken pauken und mit Kommilitonen diskutieren. Trotz politischer Ambitionen, die Studentenzahlen weiter zu erhöhen, scheitert für manchen die akademische Laufbahn am Geldbeutel.

Neben Miete und Essen, die bereits einen Großteil der monatlichen Kosten ausmachen, gibt es noch eine Reihe weiterer Ausgaben, die in der Studentenkasse ordentlich zu Buche schlagen. In nur wenigen Kalkulationen über die Ausgaben der Studenten wird allerdings bedacht, wie viel für Druckkosten eingeplant werden muss.

Das Berliner Startup PrintPeter hat nun in einer Umfrage* mit 2.545 Teilnehmern gezeigt, wie hoch die monatlichen Kosten für Lernskripte, Kopien und Lernmaterialien tatsächlich sind. Laut der Befragung wird pro Semester weit mehr für Ausdrucke ausgegeben, als man es vermuten würde.  Ein Drittel der Befragten gab an, dass die Druckkosten pro Semester (31,6 Prozent) bei 10 bis 30 Euro liegen. Während für diese Gruppe die Ausgaben noch überschaubar sind, schlagen bei 31,1 Prozent der Befragten die Druckkosten bereits mit 30 bis 50 Euro pro Semester zu Buche.

Bei fast jedem Siebten (14,5 Prozent) wandern sogar 50 bis 75 Euro jedes Semester in Richtung Drucker bzw. Copyshop. Innerhalb eines Bachelor-Studiums mit durchschnittlich sechs Semestern würden nur die Druckkosten alleine 300 bis 450 Euro verursachen. 7,2 Prozent der Befragten geben sogar an, zwischen 75 und 100 Euro im Semester für Ausdrucke zu bezahlen. Lediglich 6,3 Prozent müssen noch mehr investieren: Für diese Studenten fallen sogar mehr als 100 Euro pro Semester an Kosten für Papierdrucke an.

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„Papier ist immer noch das wichtigste Medium, wenn es um Lernmaterialien geht – trotz Tablets, Smartphones und Laptops. Diese Bedeutung macht sich natürlich auch in den Kosten bemerkbar“, so Cecil von Croÿ, Gründer und Geschäftsführer von PrintPeter. „Im Studium ist das Budget ohnehin knapp, jeder Cent zählt. Darum sollten sich Studenten informieren, wie sie ihre Kosten senken können. Insbesondere bei den Druckkosten sind Einsparungen sehr gut möglich, in dem man beispielsweise speziell auf Studenten zugeschnittene Angebote nutzt“, so von Croÿ.

Durchschnittliche Druckausgaben je Student pro Semester
(Angaben in Prozent der befragten Studenten)

– unter 10 Euro – 9,3 %
– 10 bis 30 Euro – 31,6 %
– 30 bis 50 Euro – 31,1 %
– 50 bis 75 Euro – 14,5 %
– 75 bis 100 Euro – 7,2 %
– über 100 Euro – 6,3 %

*Ergebnisse einer Umfrage von Printpeter mit 2.545 Studenten im November 2016.

www.printpeter.de ermöglicht es allen Studenten in Deutschland, kostenlos zu drucken. Hierbei bekommt das Berliner Startup Unterstützung von einer Vielzahl an Unternehmen, die mit studentenbezogener Werbung und Angeboten die Lernunterlagen sponsern. Registrierte Nutzer bekommen die Dokumente innerhalb von 48 Stunden nach Hause geliefert.

 

Vorschaubild:  AGoK <a href=“http://www.flickr.com/photos/16038409@N02/3898708548″>COPYSHOP</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a> <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/“>(license)</a>

One thought on “Versteckte Kosten im Studium: bis zu 100 Euro zahlen Studenten pro Semester für Ausdrucke

  1. Früher hat man Bücher kaufen müssen, das fällt ja heute meistens weg. Bibliotheken und Lernzentren bieten zudem warme, helle Arbeitsplätze, sodass man Heizungskosten spart.
    Trotzdem, ein tolles Angebot von Printpeter und den Sponsoren.

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