Essen: Im Fall des getöteten Syrer nimmt die Polizei Tatverdächtigen fest

Einen vermissten 23- jährigen Mann aus Syrien fanden Rettungskräfte Dienstagabend (Dienstag, 6. Dezember, kurz nach 20 Uhr) tot in seiner Wohnung an der Gemarkenstraße 120, – wir berichteten mehrfach-. Kurz zuvor nahmen Polizisten den Hinweis auf den vermissten jungen Mann entgegen, worauf sie seine Wohnung an der Gemarkenstraße/ Nähe Rubenstraße durchsuchten. Hier fanden die Beamten den vermutlich ermordeten Syrer tot in seiner Wohnung.

IMG_3378Der Leiter des Kommissariats 11, EKHK Michael Weskamp, setzte noch in der Nacht eine starke Mordkommission ein und prüfte erste Hinweise. Dabei geriet auch ein 30-jähriger Syrer ins Visier der Kommission, den der getötete 23-Jährige auf seiner Flucht traf. Beide erhielten später eine zeitlich befristete Aufenthaltsgenehmigung und Unterkunft in Essen. Die Fahndung nach ihm, führte am Mittwoch an seiner Wohnanschrift in Essen-Frintrop zum Erfolg. Noch am gleichen Tag stellten Kriminalbeamte ihm ihre Fragen. Nicht nur die Widersprüche in seinen Aussagen veranlassten Staatsanwältin Valeria Sonntag zu seiner Festnahme und der heutigen Vorführung (8.12.) vor den Richter. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen Raubmordes an. Nach heutigem Ermittlungstand geschah das Verbrechen am frühen Morgen des 3. Dezember in der Wohnung an der Gemarkenstraße. Ausstehende Schulden könnten das Motiv für den Raubmord gewesen sein. Möglicherweise mit einem Werkzeug fügte der Täter seinem Opfer schwerste Kopfverletzungen zu, die schließlich zu dessen Tod führten.

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